Bisherige Orbitzyklen

2006/07: Musik und Film

UR-MUSIG

Schweiz 1993, Schweizerdeutsch, 105 Min., 35mm, DVD
Buch, Regie, Produktion: Cyrill Schläpfer; Kamera: Thomas Krempke, Pio Corradi, Jürg Hassler, Helena Vagnières, Cyrill Schläpfer; Ton: Dieter Meyer, Cyrill Schläpfer; Schnitt: Jürg Hassler; Musik: Res Gwerder, Jakob Alder, Jakob Düsel u.a.m.

UR-MUSIG ist ein Musikfilm über urtümliche Schweizer Volksmusik, von traditionsverbundenen Volksmusikerinnen und -musikern und deren Mentalitäten, eingebettet in die Klanglandschaften aus denen sie stammen: aus der Innerschweiz und dem Appenzell.

 

Bewogen Koper (Brass Unbound)

Niederlande 1993, verschiedene Sprachen, Untertitel E/F, 106 Min., 16mm, DVD
Szenario: Johan van der Keuken, Rob Boonzajer-Flaes; Kamera, Regie, Schnitt: Johan van der Keuken; Produktion: Pieter van Huijstee, ID TV & Video Productions; Musik: aus Nepal, Surinam, Indonesien und Ghana.

Eine Reise der Blechmusik um die Welt. Im Gepäck von Missionaren, Händlern und Armeen fanden Blechinstrumente ihren Weg zu den entlegensten Völkern und einen unüberhörbaren Platz in den traditionellen Formen der lokalen Musik. In Bildern von Johan v.d.Keuken kommt sie zu uns zurück.

 

Step Across the Border

Schweiz 1990, Englisch, Untertitel D/F, 123 Min., 35mm, DVD, SW
Regie: Nicolas Humbert, Werner Penzel; Kamera: Oscar Salgado; Ton: Jean Vapeur; Schnitt: Gisela Castronari, Vera Burnus, Nicolas Humbert, Werner Penzel; Musik: Fred Frith, Iva Bitova, Tom Cora, Arto Lindsay, John Zorn u.a.m.

Der Film schafft das, was sich der portraitierte Musiker Fred Frith zum Ziel gesetzt hat:
Er überquert die Grenze der einfachen Wahrnehmung, sei es die der Töne oder die der Bilder – und gelangt zu neuen Empfindungen im intuitiven Begreifen von dem, was in einem Raum mit Musik entsteht.

 

Genghis Blues

USA 1999, Englisch, 88 Min., Video, DVD
Buch, Regie, Kamera, Schnitt: Roko Belic; Produktion: Roko Belic, Adrian Belic für Wadi Rum Productions; Musik: Paul Pena, Kongar-ol Ondar

Kongar-ol Ondar, ein Meister des Obertongesangs, lädt den blinden amerikanischen Bluesmusiker Paul Pena zum Obertongesang-Wettbewerb nach Tuva ein – einem Land, irgendwo zwischen Sibirien und der Mongolei gelegen, das für Jahrhunderte geographisch, politisch und kulturell isoliert war.

1995 bereist Paul Pena Tuva und nimmt als erster Amerikaner an diesem ungewöhnlichen Wettbewerb teil. Die Brüder Roko und Adrian Belic begleiteten ihn auf dieser Reise mit der Kamera.

 

Slam

USA 1998, Englisch, Untertitel F/E, 100 Min., DVD
Regie: Marc Levin; Drehbuch, Produktion: Marc Levin, Richard Stratton; Kamera: Mark Benjamin; Musik: DJ Spooky; Besetzung: Saul Williams, Sonja Sohn, Bonz Malone, Lawrence Wilson

Ein junger Schwarzer aus Dodge City gerät nicht ganz unverschuldet in den Knast …
Seine Leidenschaft, Slam – rhythmische poetische Sprechgesänge zwischen Rap, Hip-hop und Jungle – rettet ihn vor der herrschenden Gewalt im Gefängnis und beschert ihm eine Liebesgeschichte.

Slam ist ein Film über die befreiende und widerständige Energie des gesprochenen Wortes. Camera d’Or und Prix du Public 1998 in Cannes, Grand Jury Prize at Sundance Film Festival 1998.

 

Orfeu Negro

Brasilien/Frankreich/Italien 1959, Portugiesisch, Untertitel E, 107 Min., DVD
Regie: Marcel Camus; Drehbuch: Marcel Camus, Jacques Viot, Vinicius de Moraes; Produktion: Sacha Gordine; Musik: Luiz Bonfá, Actonio Carlos Jobim; Kamera: Jean Bourgoin; Besetzung: Breno Mello (Orfeo), Marpessa Dawn (Euridyce)

Der Filmklassiker aus dem Jahre 1959 verlegt den antiken Mythos von Orpheus und Eurydike in die "Gegenwart" des Karnevals in Rio de Janeiro. Der Filmmusik, einem ansteckenden Rhythmus Namens Bossa Nova verhalf der Film zum internationalen Auftritt.

Goldene Palme 1959 in Cannes, Oscar als Bester ausländischer und Golden Globe als Bester fremdsprachiger Film 1960.

 

Dilwale Dulhania Le Jayenge

Indien 1995, Hindi, Untertitel D, 183 Min., DVD
Regie und Drehbuch: Aditya Chopra; Produktion: Uday und Yash Chopra; Kamera: Manmohan Singh; Musik: Jatin-Lalit; DarstellerInnen: Shah Rukh Khan, Kajol, Amrish Puri, Farida Jalal, Anupam Kher, Satish Shah u.a.m.

Ein Drei-Stunden-Liebesepos, welches dadurch zum Bollywood-Meilenstein wurde, dass es zum ersten Mal nicht in Indien lebende Inder und Inderinnen thematisiert, zum Teil in Europa gedreht wurde (so auch in der Schweiz), die Geburtsstunde eines Leinwandtraumpaares markiert, mit 10 der wichtigsten indischen Filmpreise ausgezeichnet wurde, seit mehr als 500 Wochen in den Kinos programmiert ist und …

 

Musik und Film – Abschluss-Special

Zwei Stunden Kurzfilme, Trickfilme, Musikclips, Flash-Animationen, Kunstvideos, etc.

Orbit zeigt eine Auswahl von Produktionen, die alle auf ihre ureigene Art Musik und bewegte Bilder miteinander verbinden.

 

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