Institut für Heilpädagogik

Tagung "Alles wird besser?!", 21. Januar 2012

Ein Rück- und Ausblick auf die sich wandelnde schulische Heilpädagogik

Eine Tagung des Instituts für Heilpädagogik der PHBern

Die schulische Heilpädagogik der 80er Jahre ist kaum vergleichbar mit der heutigen: Separative Selbstverständlichkeiten werden einer kritischen Prüfung unterzogen. Neue integrative oder sogar inklusive Ideen prägen das heilpädagogische Berufsbild. Der Wandel rüttelt nicht nur am heilpädagogischen Selbstverständnis, sondern am Fundament des gesamten Bildungswesens: Gefordert wird eine Schule für alle Kinder.

Wenn Andreas Schindler (Leiter Institut für Heilpädagogik, PHBern) heute, kurz vor seiner Pensionierung, auf die vergangenen 30 Jahre zurückschaut, fragt er sich vielleicht, ob alles besser geworden sei.

Hier lohnt es sich inne zu halten, kritisch zurück zu schauen, um den Blick auf Zukünftiges zu schärfen. Und es lohnt sich vor allem, die Entwicklungen in der Heilpädagogik nicht isoliert zu betrachten: Die Sicht auf Kinder, auf ihre Entwicklung und ihr Lernen hat sich grundlegend verändert. Verschiedenheit und Differenz sind zu Leitbegriffen der Pädagogik avanciert. Ins Blickfeld rückt damit eine Vielfalt von Themen wie z. B. die Gender-Debatte oder Ansätze der interkulturellen Pädagogik.

Mit Vorträgen von Urs Haeberlin, Ulrich Heimlich, Elisabeth Moser Opitz, Winfried Kronig und Ulrike Schildmann will die Tagung zum Weiterdenken anregen - ein Weiterdenken, das angesichts der aktuellen und zukünftigen Herausforderungen für Schule und Heilpädagogik dringend notwendig ist.

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