MINT

Im Bericht des Bundesrates vom Sommer 2010 wird für den MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) dringender Handlungsbedarf festgestellt: Zu wenig Maturandinnen und Maturanden entscheiden sich für ein mathematisch-naturwissenschaftliches Studienfach. Noch weniger wählen eine Studienrichtung im technischen Bereich. Folge: In den entsprechenden Berufszweigen herrscht ein akuter Fachkräftemangel.
Die Gründe für den Mangel an Nachwuchskräften sind vielfältig. Interesse und Neigung für naturwissenschaftliche, mathematische und technische Themen werden schon im frühen Kindesalter geprägt. Nationale und internationale Studien zeigen, dass in der Schweiz besonders Schülerinnen das Interesse an den entsprechenden Fächern schon früh in ihrer Schullaufbahn verlieren. Auch während der Gymnasialzeit gelingt es nur beschränkt, Schülerinnen und Schüler für ein MINT-Studium zu gewinnen. 

Die "MINT-Lücke" ist also auch ein gymnasiales Thema. Wir gehen davon aus, dass eine stärkere Präsenz von MINT-Fragestellungen in der gymnasialen Schulkultur einen positiven Effekt auf das Interesse an diesen Fächern und den entsprechenden Studienrichtungen haben kann.
Die Veranstaltung soll Wege aufzeigen, wie MINT-Fragestellungen in der gymnasialen Allgemeinbildung stärker positioniert werden können. Weiter gilt es zu klären, inwiefern durch gezielte Unterrichtsgestaltung die Interessen und Ressourcen von Schülerinnen und Schülern in den MINT-Fächern noch gezielter genutzt werden können.

16. Impulstagung

Mittwoch, 28. März 2012, 08.30–16.30 Uhr, Bern
MINT-Kultur an Maturitätsschulen
Une culture STIM dans les écoles de maturité

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Rolf Gschwend
Fachbereichsverantwortlicher
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