Lehrplan 21

Die Entwicklung von national verbindlichen Bildungsstandards baut auf einen kompetenzorientierten Unterricht auf. Der sprachregionale Lehrplan für die Deutschschweizer Kantone – bekannt unter der Bezeichnung Lehrplan 21 – beschreibt Kompetenzen, die Schülerinnen und Schüler sich aneignen und weiterentwickeln. Für die Fremdsprachen existieren diese Kompetenzbeschreibungen bereits seit längerer Zeit im Europäischen Sprachenportfolio ESP. Für die Fachbereiche Unterrichtssprache, Naturwissenschaften und Mathematik wurden im Rahmen der Vorschläge für nationale Bildungsstandards Kompetenzmodelle entwickelt, die aktuell in die Erarbeitung des Lehrplans 21 einfliessen.

Kooperationsschulen

Kooperationsprojekt

Das IWB sucht Kooperationsschulen, um gemeinsam kompetenzorientierten Unterricht und darauf ausgerichtete Weiterbildung zu entwickeln.
Anlass ist der neue Lehrplan 21. Er wird im Kanton Bern voraussichtlich 2015 in Kraft gesetzt. Dieser Lehrplan ist einem "kompetenzorientierten Unterricht“ verpflichtet.
Das IWB unterstützt und begleitet Lehrpersonen und Schulleitungen bei der Umsetzung und plant in Kooperation mit drei bis vier Schulen ein Entwicklungsprojekt. Dabei soll eine adressatenspezifische, schulinterne Weiterbildungskultur entwickelt und evaluiert werden.

Ziele des Projekts

Die Schulen und das IWB entwickeln und erproben gemeinsam Weiterbildungsformate und Unterrichtseinheiten, die sich an den Merkmalen eines kompetenzorientierten Unterrichts orientieren. Die Erkenntnisse fliessen in die Umsetzung des Lehrplans 21 ein, so dass Schulen in der lehrplanbezogenen Unterrichtsentwicklung effektiv unterstützt werden können. Das Projekt wird wissenschaftlich begleitet und ausgewertet.

Voraussetzungen für Schulen

Die Schulen müssen geleitet sein und eine minimale Struktur aufweisen, wie z.B. Fach- und/oder Stufengruppen. Das IWB wird unter Berücksichtigung von Stufe, Grösse und Region drei bis vier Schulen als Kooperationsschulen auswählen.

Wir bieten

  • Gute Vorbereitung auf die Umsetzung des Lehrplans 21
  • Mitwirkung in der Entwicklung von Weiterbildungsformaten
  • Vielfältige, flexible Unterstützung während der Arbeit
  • Praxisorientierte Anregungen zur erfolgreichen Unterrichtsgestaltung
  • Entlastungsmöglichkeiten (Lektionen bzw. Stellvertretungen)

Rahmenbedingungen

  • Zeitraum: Ab August 2012 für mindestens ein Jahr
  • Aufwand: Acht Gruppentreffen/Sitzungen pro Jahr und individuelle Erprobungen, Rückmeldungen zum Projekt
  • Fächer: Deutsch, Mathematik und Natur-Mensch-Gesellschaft
  • Lucien Criblez/Jürgen Oelkers/Kurt Reusser/Esther Berner/Ueli Halbheer/Christina Huber: Bildungsstandards. Klett/Kallmeyer. 2009.
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