Auf dem Weg zu einer zukunftstragenden Lehr-Lernkultur? – 'Positive Education' in der (digitalisierten) Hochschuldidaktik

Der Trend der 'Positive Education' gewinnt nicht nur im Bereich der obligatorischen Schulbildung an Bedeutung. Entsprechende Programminitiativen zielen nach Slemp (2017) auch in der Hochschuldidaktik darauf ab, eine studierendenzentrierte Lehr-Lernkultur zu stärken. Es stellt sich die Frage, wie die Prinzipien und Praktiken der 'Positive Education' für eine zukunftstragende Hochschullehrpraxis genutzt und wie diese mit Erkenntnissen aus der Hochschullehrforschung angereichert werden können.

Tagung vom 19. Juni 2023, PHBern

Die Tagung zielt darauf ab, die Chancen einer Lehr-Lernkultur im Zeichen der 'Positive Education' auf Basis empirischer, theoretischer oder praktischer Beiträge zu diskutieren, um damit die Perspektiven der Hochschullehrforschung und der hochschuldidaktischen Praxis miteinander zu verbinden. Thematisiert wird ausserdem, welche vielfältigen Herausforderungen hochschulisches Lehren und Lernen in einer Kultur der Digitalität mit sich bringen und wie diesen mit Prinzipien und Praktiken der 'Positive Education' konstruktiv begegnet werden kann.

Zielsetzungen der Tagung

  • Austausch zwischen Hochschullehrforschung und Hochschullehrpraxis
  • Vernetzung von Hochschulforschenden und Hochschullehrenden
  • Diskussion des aktuellen Forschungs- und Entwicklungsstandes
  • Umsetzungsbeispiele von aktuellen Praktiken der 'Positive Education'

Keynote

Die Keynote zur Tagung hält Prof. Dr. Gerda Hagenauer (Universität Salzburg). 

Zur Rolle von (positiven) Emotionen in der Hochschullehre im Zeichen der Positive Education

Emotionen spielen in Lehr-Lernprozessen eine zentrale Rolle. Sie beeinflussen das Denken, die Motivation, das Handeln und auch das Wohlbefinden von Studierenden und Lehrenden maßgeblich. Auch in der Gestaltung der Hochschullehre sind folglich emotionale Aspekte mitzudenken. In diesem Zusammenhang ist vor allem die Bedeutung positiver Emotionen hervorzuheben. Die Broaden-and-Build-Theorie (Fredrickson, 2001) beispielsweise postuliert, dass positive Emotionen unser Gedanken-/Handlungsrepertoire erweitern und dadurch Ressourcen, wie z.B. die Kreativität, die Selbstwirksamkeit oder auch positive Sozialbeziehungen gefördert werden.

Aufbauend auf den theoretischen und empirischen Grundlagen zu Emotionen in der Hochschullehre werden Überlegungen angeschlossen, wie es in der Hochschullehre gelingen kann, ein positives Emotionsmuster im Sinne einer 'Positive Education' zu unterstützen.

Programm

Das vollständige Tagungsprogramm ist hier einsehbar.

Anmeldung zur Teilnahme an der Tagung bis 30. Mai 2023

Die Anmeldung ist geschlossen.

Die Teilnahmegebühr beträgt CHF 100.– und enthält den Kostenbeitrag für die Verpflegung und das Honorar für die Referierenden.

PHBern-Dozierende sind vom Kostenbeitrag befreit.

Tagungsbedingungen

Tagungsgebühr: Normalpreis CHF 100; keine Ermässigung für Studierende/Doktorierende ermässigt (Studierende/Doktorierende) CHF 75. Für den Fall, dass nicht sämtliche Tagungsveranstaltungen besucht werden, ist keine Reduktion möglich.

Die Tagungsgebühr beinhaltet den Zugang zu allen Tagungsveranstaltungen und allfälligen Tagungsunterlagen sowie die Verpflegung während den Kaffeepausen und das Mittagessen in der Mensa (Teilnehmende der PHBern bezahlen für ihr Mittagessen selbst). Nicht inbegriffen sind die Reise-, allfällige Übernachtungs- sowie die Kosten für die übrige Verpflegung, namentlich für den gemeinsamen Ausklang im Biergarten.

Zahlungskonditionen: Die Tagungsgebühr wird den Teilnehmenden in Rechnung gestellt und ist innerhalb von 30 Tagen nach Erhalt der Rechnung zu bezahlen. Ein Anspruch auf Tagungsteilnahme besteht nur bei rechtzeitigem Eingang des gesamten Rechnungsbetrags.

Abmeldungen: Abmeldungen vor Ablauf der in dieser Ausschreibung festgelegten Anmeldefrist sind möglich; bereits bezahlte Gebühren werden diesfalls vollständig zurückerstattet. Danach gelten Anmeldungen als verbindlich und verpflichten zur Bezahlung der vollen Tagungsgebühr. Im Verhinderungsfall besteht die Möglichkeit, eine Ersatzperson aus der gleichen Institution teilnehmen zu lassen. Abmeldungen sind per E-Mail an die genannte Kontaktperson zu richten.

Höhere Gewalt: Wenn die Veranstaltung aufgrund von Umständen, welche die Veranstalterin nicht zu vertreten hat (höhere Gewalt und gleichbedeutende Ereignisse wie Epidemien/Pandemien), nicht stattfinden kann oder abgebrochen werden muss, behält sich die Veranstalterin vor, die Tagung in modifizierter Form durchzuführen oder zu verschieben. Sollte dies eintreffen, bleiben die Anmeldungen gültig; gegebenenfalls kann ein Teil der Gebühren zurückerstattet werden. Für den entstehenden Schaden haftet die Veranstalterin nicht.

Persönlichkeits- und Datenschutz: Für die Anmeldung zur Tagung gilt die Datenschutzerklärung der PHBern. Sodann ist es den Teilnehmenden untersagt, Personendaten Dritter, die ihnen im Rahmen der Tagungsveranstaltungen zur Kenntnis gebracht werden, ohne vorgängige ausdrückliche Zustimmung der Veranstalterin bzw. der Referentinnen und Referenten bekannt zu geben.

Call for papers

Das Zeitfenster für Einreichungen ist geschlossen.

Alle Interessierten sind herzlich eingeladen, auf Basis der Eingabe eines kurzen Abstracts einen inhaltlichen Beitrag zur Tagung zu leisten.

Möglich sind Einzelbeiträge sowie Symposien mit bis zu drei thematisch verbundenen Referaten. Ihren Tagungsbeitrag können Sie gern mit folgenden Vorlagen über das Eingabeformular hochladen.

Kontakt

Wenn Sie Fragen haben, wenden Sie sich bitte an: hochschuldidaktik@phbern.ch

Organisatorinnen der Tagung

Dr. Doris Ittner, Fachstelle Hochschuldidaktik

Rahel Banholzer, Fachstelle Hochschuldidaktik