SNF FÖRDERT FORSCHUNGS­PROJEKTE

 

SNF FÖRDERT FORSCHUNGS­PROJEKTE

Der Schweizerische Nationalfonds (SNF) fördert die wissenschaftliche Forschung in der Schweiz und schafft damit wertvolles Wissen für Gesellschaft, Wirtschaft und Politik. Die beiden geförderten Projekte beschäftigen sich mit schulischen Settings des selbstständigen Lernens und der Entwicklung des Wortschatzes und Lesens.


Projekt "Führung zur Selbstführung – Eine ethnografische Studie zu schulischen Settings des selbstständigen Lernens"

Von der Schule wird heute erwartet, dass die Schülerinnen und Schüler auf ein "lebenslanges Lernen" vorbereitet werden. Dabei soll das selbständige Lernen besonders gefördert werden. Das Forschungsprojekt erforscht die bisher kaum untersuchte Frage, wie sich diese neuen Lernformen auf die sozialen Beziehungen in der Schule und auf das Selbstverständnis der Lehrpersonen auswirken. Im Zentrum stehen Fragen nach der Führungspraxis im Klassenzimmer sowie nach den Praktiken der Führung und Selbstführung in der Schule als Organisation. Für die Untersuchung werden ethnographische Fallstudien an Schulen der Sekundarstufe I in der Deutsch- und der Westschweiz durchgeführt.
Das Forschungsprojekt wird von Dr. Judith Hangartner, Forschungsbeauftrage am Institut für Forschung, Entwicklung und Evaluation (PHBern) sowie Prof. Dr. Regula Fankhauser, Wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut für Weiterbildung und Medienbildung (PHBern) in Kooperation mit Dr. Héloise Durler, chargée d'enseignement, von der HEP Vaud durchgeführt und läuft von 2017 bis 2021.
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Projekt "Die Entwicklung von Wortschatz und Lesen. Eine Untersuchung auf der Unterstufe (EnWoLe)"
Lesen wird als Schlüsselkompetenz für den Schulerfolg in allen Fächern betrachtet. Somit zählt die Vermittlung der Lesefähigkeit zu den grundlegenden Aufgaben der Schule.
Das Forschungsprojekt fokussiert die Kompetenzbereiche Wortschatz und Lesen und untersucht ihren Wirkungszusammenhang in der Unterstufe. In einem quantitativen Teil werden 350 Schülerinnen und Schüler zu ihren Lese- und Wortschatzkompetenzen am Ende der 1., 2. und 3. Klasse getestet. In einem qualitativ-explorativen Teil werden von einer Teilstichprobe Strategien erforscht, die Schülerinnen und Schüler anwenden, um unbekannten Wörtern erste Bedeutungen zuzuweisen.
Das Forschungsprojekt läuft von 2017 bis 2021 unter der Leitung von Prof. Dr. Britta Juska-Bacher, Dozentin am Institut für Vorschul- und Primarstufe der PHBern.
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Publiziert am: 22.05.2017