Neugierige Kinder am Zukunftstag

 

Neugierige Kinder am Zukunftstag

Lilia und Nik begleiteten ihre Mutter, die Studentin Tanja Geier Thomson, an die PHBern

Am Nationalen Zukunftstag begleiten Kinder der 5. bis 7. Klasse ihre Eltern am Arbeitsplatz oder nehmen andere Angebote wahr, die einen Einblick in die Arbeitswelt erlauben.

PHBern-Studentin Tanja Geier Thomson nahm ihre zwei Kinder Lilia (13) und Nikolas "Nik" (10) an die Fabrikstrasse 8 mit – wo schon frühmorgens anspruchsvoller Stoff aufwartete: Fachdidaktik Deutsch für die Sekundarstufe II.

Nach einer Stunde im Seminar nahmen beide an Programmen der Universität Bern teil.

Die 7.-Klässlerin Lilia besuchte ein Angebot zum Thema "Frauen in Führungspositionen". Vor dem Fototermin sass sie gerade im Büro von Bettina von Greyerz, der Leiterin der vonRoll-Bibliothek. "Sie hat uns erzählt, wie sie Geld einsetzt und was ihre Mitarbeitenden machen." Ob sie selbst dereinst eine Führungsposition einnehmen wolle? Lilia schüttelt den Kopf. Dafür kann sie sich vorstellen, auch an der PHBern zu studieren, so wie ihre Mutter.

In den Vorjahren begleitete Lilia ihre Mutter bei der Arbeit als Leiterin Administration im Theater an der Effingerstrasse und besuchte einen Metallbaubetrieb. "Es ist toll, dass wir in diesem Jahr die Angebote an der Fabrikstrasse nutzen können", sagt Tanja Geier Thomson.

Sohn Nik ist zum ersten Mal am Zukunftstag dabei, ebenfalls in der vonRoll-Bibliothek. Dort unterstützte der 5.-Klässler unter anderem die Bibliothekarinnen bei der Ausleihe und Rückgabe an der Theke. Eine Arbeit, die ihm gut gefalle.

Die PHBern führte vier Projekte durch, an denen insgesamt 66 Kinder teilnahmen:

Abenteuer Schule geben: Schüler bereiteten sich am Vormittag auf eine kleine Unterrichtssequenz vor, die sie am Nachmittag mit einer Klasse selber durchführten. Sie wurden unterstützt und begleitet von Studenten der PHBern.

Leuchten für helle Köpfe: Schülerinnen wurden in die grundlegenden Begriffe und Zusammenhänge der Elektronik eingeführt. Mit diesem Wissen entwickelten sie zwei Leuchten (Minitaschenlampen und Nachtleuchte). Der dabei ablaufende Problemlöseprozess der Jugendlichen wurde im Anschluss mit der Arbeit einer Ingenieurin in Zusammenhang gebracht.

Roberta: Roberta entführte Schülerinnen einen Tag lang in die faszinierende Welt der Roboter. Sie bauten einen eigenen Roboter mit Lego Mindstorms, liessen ihn tanzen und Aufgaben lösen.

Spielend Programmieren lernen: Mit nur wenigen Klicks lassen sich am Computer Bilder malen und Spiele programmieren! Aber was läuft da eigentlich genau ab? Schülerinnen lernten den Computer besser kennen und erfuhren, warum dieser eigentlich ziemlich dumm, aber sehr, sehr schnell ist.

Mehr zur Sozial- und Umweltverantwortung an der PHBern      
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Publiziert am: 08.11.2018