In der VR ökologische Nachhaltigkeit lernen

Für den Lebensalltag Kompetenzen zu lernen, ist ein wichtiges Ziel der Volksschule. Die virtuelle Realität eröffnet dafür ganz neue Möglichkeiten – zum Beispiel in der Bildung für nachhaltige Entwicklung.

Screenshot VR Welt

Nachhaltige Entwicklung ist ein zunehmend wichtiges Thema in den Klassenzimmern der Volksschulen. Indem wir uns ökologisch nachhaltig verhalten, nehmen wir positiv Einfluss auf unsere Umwelt. Ein solches Verhalten erfordert aber die Fähigkeit, verknüpft zu denken und komplizierte Sachverhalte aus verschiedenen Fachbereichen einzuordnen. Diese Art von Denken muss erst erlernt werden und zwar, im besten Fall, bereits in der Schule.

Ziel der Volksschule ist in erster Linie, ihre Schülerinnen und Schüler auf einen späteren Lebensalltag vorzubereiten. Didaktisch wenden Lehrpersonen dafür oft Übungen an, die sich möglichst lebensnah auf bestimmte Alltagssituationen beziehen. Eine neue und besonders situationsorientierte Methode dafür ist die «Virtuelle Realität» (VR). Diese computergenerierte Wirklichkeit simuliert Situationen auf eine Weise, die sie Schülerinnen und Schülern greifbar macht.

Aber wie muss eine VR programmiert sein, um nutzbringend von Lehrpersonen eingesetzt werden zu können? Welche Eigenschaften braucht sie, um damit ökologisch nachhaltiges Verhalten zu lernen? Genau diesen Fragen widmen wir uns in diesem Projekt: Im Rahmen von BeLEARN führen wir eine wissenschaftliche Untersuchung durch und entwickeln in Kooperation mit der Abteilung für «Kognitive Psychologie, Wahrnehmung und Methodenlehre» der Universität Bern ein VR-System für das Lernen von ökologisch nachhaltigem Verhalten.

Mehr Informationen zum Projekt finden sich hier.

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