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Anrechnung von Studienleistungen und Unterrichtserfahrung

 

Anrechnungen sind aufgrund von früher erbrachten Studienleistungen oder aufgrund von Unterrichtserfahrung möglich. Sie werden mit zwei unterschiedlichen Prozessen beantragt.

 

Anrechnung von Studienleistungen

Welche Studienleistungen können angerechnet werden?
Vorgängig erbrachte erziehungswissenschaftliche, fachdidaktische oder berufspraktische Studienleistungen können per Gesuch an das Lehrdiplom für Maturitätsschulen (mit oder ohne Zertifikat Berufspädagogik) angerechnet werden, sofern sie für das Studium relevant sind, z.B. Lehrdiplome für eine andere Schulstufe, Studium der Pädagogik und/oder Psychologie, Teile des Lehrdiploms für Maturitätsschulen. Studierende mit Promotion können sich ihr Doktorat an die Individuelle Vertiefung anrechnen lassen.

Anrechnungen sind möglich für Studienleistungen, die weniger als zehn Jahre vor Eintritt in den Studiengang Lehrdiplom für Maturitätsschulen erbracht worden sind. Ausgenommen sind abgeschlossene Lehrdiplome und universitäre Abschlüsse, diese können ohne zeitliche Begrenzung angerechnet werden.

Die Äquivalenz eines ausländischen Lehrdiploms für Maturitätsschulen überprüft die Schweizerische Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK.
Mehr zu ausländischen Diplomen

Wie wird die Anrechnung beantragt?
Die Anrechnung von Studienleistungen wird mit dem Gesuch Anrechnung von Studienleistungen (siehe rechte Spalte) beantragt. Weitere Hinweise zum Anrechnungsprozess finden sich auf dem Gesuchformular.

Den Studierenden wird empfohlen, sich trotz Gesucheingabe für die entsprechenden Lehrveranstaltungen bzw. Praktika einzuschreiben, sich bei positivem Bescheid aber umgehend wieder abzumelden.

Wann kann ein Gesuch gestellt werden?
Ein Gesuch um Anrechnung von Studienleistungen kann erst gestellt werden, sobald die Zulassung zum Studiengang Lehrdiplom für Maturitätsschulen erfolgt ist. Das Gesuch ist möglichst frühzeitig einzureichen.

Gesuche um Anrechnung von Studienleistungen können bis Ende des ersten Semesters gestellt werden. Danach ist eine Gesuchstellung nur noch möglich für während dem Studium am Institut Sekundarstufe II abgeschlossene Lehrdiplome und universitäre Abschlüsse (z.B. Doktorat).

 

Anrechnung von Unterrichtserfahrung

Welche Unterrichtserfahrung kann angerechnet werden?
Das Institut Sekundarstufe II rechnet Studierenden, die Unterrichtserfahrung von mehr als 200 Lektionen vorweisen, das Einführungspraktikum und das Praxisseminar an. Studierende mit einer Anrechnung des Einführungspraktikums und des Praxisseminars können die Allgemeine Didaktik für Berufserfahrene besuchen.

Die Unterrichtserfahrung muss in einem Klassensetting auf Primarstufe, Sekundarstufe I oder Sekundarstufe II stattgefunden haben. Für Unterrichtserfahrung auf tertiärer Stufe können maximal 100 Lektionen angerechnet werden. Die Unterrichtserfahrung (Berufspraxis) muss mit einer positiven Fremdbeurteilung attestiert werden.

Wie wird die Anrechnung beantragt?
Die Anrechnung von Unterrichtserfahrung wird mit dem Gesuch Anrechnung von Unterrichtserfahrung (siehe rechte Spalte) beantragt. Weitere Hinweise zum Anrechnungsprozess finden sich auf dem Gesuchformular.

Den Studierenden wird empfohlen, sich trotz Gesucheingabe für die entsprechenden Lehrveranstaltungen bzw. Praktika einzuschreiben, sich bei positivem Bescheid aber umgehend wieder abzumelden.

Wann kann ein Gesuch gestellt werden?
Ein Gesuch um Anrechnung von Unterrichtserfahrung kann erst gestellt werden, sobald die Zulassung zum Studiengang Lehrdiplom für Maturitätsschulen erfolgt ist. Das Gesuch ist möglichst frühzeitig einzureichen.

Der Eingabeschluss für die Gesuche entspricht der Einschreibefrist für das Einführungspraktikum.

 

 

   

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