Semesterpraktikum P3

 

So viel Praxis wie noch nie: An der PHBern unterrichten die Studierenden des Instituts Sekundarstufe I während eines kompletten Semesters an einer oder mehreren Schulen.

 

Eindrücke vom Semesterpraktikum P3

 
 

"IM P3 HAT MAN DIE SELBSTÄNDIGKEIT, DIE MAN SPÄTER IM BERUF AUCH HAT."
Ramona Röthlisberger konnte in ihrem P3 an der Oberstufe Kirchberg an einem Musical arbeiten.
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"ALLES IST INTENSIVER ALS IN EINEM REGULÄREN PRAKTIKUM."
Michelle Walz hat ihr P3 an der Schule Mösli Ostermundigen gemacht.
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"DAS P3 IST EINE WIN-WIN-WIN-SITUATION."
Reto Meli hat Michelle Walz in ihrem P3 als Praxislehrer begleitet.
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"GANZ ALLEIN IST MAN SOWIESO NIE."
Maximilian Stalder hat sein Semesterpraktikum P3 berufsbegleitend gemacht.
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Häufig gestellte Fragen zum Semesterpraktikum P3

 

Wann findet das P3 statt?

Das P3 findet für die Studierenden in der Regel im sechsten Semester statt. Damit fällt es innerhalb des Volksschuljahres auf das zweite Semester des Schuljahres, beziehungsweise auf das dritte und vierte Quartal.

 

Kann das P3 berufsbegleitend gemacht werden?

Ja, die Studierenden können das P3 teilweise oder ganz im Rahmen von Anstellungen an Schulen (in Klassen der Sekundarstufe I) durchführen.

 

Welche Fächer unterrichten die Studierenden im P3?

Die Studierenden sollten nach Möglichkeit in ihren gewählten Studienfächern unterrichten. Sie können aber auch Fächer unterrichten, die sie nicht studieren. Der Entscheid über die Fächerbelegung durch die Studierenden liegt bei den Praxislehrkräften und Schulleitungen. 

Als Faustregel wird empfohlen, dass die Volldiplomstudierenden jedes ihrer Studienfächer im Laufe ihrer berufspraktischen Ausbildung mindestens zweimal unterrichten.

 

Welcher Arbeitsaufwand muss im P3 geleistet werden?

Der Arbeitsaufwand beträgt für die Studierenden im P3 insgesamt 900 Stunden. Dieser Arbeitsaufwand ist möglichst gleichgewichtig auf das dritte und auf das vierte Schulquartal zu verteilen. Sofern diese Zeit nicht ausreicht, können die Studierenden das P3 verlängern.

Die Studierenden sollen im Durchschnitt 8 bis 16 Lektionen pro Woche in das P3 einbauen.

 

Welche Angebote bietet die PHBern während des P3 an?

Grundsätzlich müssen während des P3 keine Veranstaltungen an der PHBern besucht werden.

Das Institut Sekundarstufe I bietet während dem P3 jedoch fachspezifische, erziehungswissenschaftliche und allgemeindidaktische Beratungsangebote an. Diese Angebote betreffen die Zusammenarbeit zwischen allen Beteiligten, die Begleitung und Beratung von Praxislehrkräften, Dozierenden und Studierenden.

Alle genannten Personen können die Beratungsangebote anfordern.

 

Wie ist die Arbeit inhaltlich organisiert?

Das P3 ist auf die individuelle Situation jeder Studentin und jedes Studenten zugeschnitten. Aus diesem Grund gibt es keine vorgegebenen Inhalte, die im P3 zwingend behandelt werden müssen.

Es wird aber vorgeschlagen, im Praktikum exemplarisch Schwerpunkte zu setzen. Als Orientierungshilfe können die Handlungsfelder des Orientierungsrahmens der PHBern sowie fünf vom Institut vorgeschlagene 'Bausteine' dienen:

  • Unterricht
  • Beobachtung des Lehrverhaltens von Kolleginnen und Kollegen
  • Begleiten von Lernprozessen
  • Zusammenarbeiten (mit Schulleitung und Kollegium, Eltern, Fachpersonen und Institutionen)
  • Integrierte Medienbildung

Die Studierenden stellen ihren Praxislehrkräften die Bausteine und Handlungsfelder vor und überlegen gemeinsam mit ihnen, welche Bedeutung diese für ihr persönliches Lernen haben.

Da nicht alle Bausteine bzw. Handlungsfelder bearbeitet werden können, entscheiden die Praxislehrpersonen (in Absprache mit den Studierenden), welche im jeweiligen P3 mit welcher Gewichtung thematisiert werden.

 

Wie wird das P3 beurteilt?

Das P3 wird mit dem Prädikat "erfüllt" oder "nicht erfüllt" beurteilt.

Grundlage der Beurteilung sind die Kompetenzen, die die Studentin oder der Student im Praktikum bearbeitet. Ergänzend ist es auch möglich, sich bei der Beurteilung an Zielsetzungen zu orientieren, die sich ergeben aus der täglichen Arbeit. Zuständig für die Beurteilung ist in der Regel die Praxislehrkraft, die das Praktikum begleitet.

Nach Abschluss des P3 nehmen die Studierenden zudem an einer Standortbestimmung teil. Hier reflektieren sie, wo sie nach dem P3 im Hinblick auf ihre beruflichen Kompetenzen stehen.

 

Wo finde ich weitere Informationen zum P3?

Detaillierte Auskunft über die Rahmenbedingungen und die Organisation bietet die offizielle Wegleitung zum P3.

Zudem gibt eine Reihe von Interviews Auskunft über das P3 aus der Perspektive von Beteiligten:

  • Michelle Walz berichtet von ihrem Semesterpraktikum an der Schule Ostermundigen Mösli.
  • Reto Meli schildert seine Erfahrungen mit dem P3 aus Sicht einer Praxislehrperson.
  • Maximilian Stalder hat gute Erfahrungen mit dem berufsbegleitenden P3 gemacht.
  • Natalia Funariu erzählt, wie sie den Baustein 'Medien und Informatik' in ihrem P3 umsetzt.
 

Dokumente zum P3

 

Kontakt

Peter Schär

Bereichsleiter Berufspraktische Ausbildung

+41 31 309 24 21

peter.schaer@phbern.ch