Studienaufbau

 
 
 

Mit dem Herbstsemester 2018 tritt der Studienplan 2018 (Heilpädagogik) in Kraft.

Gemäss Studienplan ist das Studium der Schulischen Heilpädagogik modular aufgebaut. Dies erlaubt Flexibilität bei der Studienplanung.

Die Module sind in Halbtagen organisiert und werden in der Regel nach einem Semester abgeschlossen. Die Module gruppieren sich inhaltlich zu Themenfeldern wie zum Beispiel Heilpädagogische Diagnostik, Pädagogik der Vielfalt oder auch Zusammenarbeit im Berufsfeld.

Die Berufspraktische Ausbildung, in der die Studierenden die in den Modulen und Themenfeldern erworbenen Kompetenzen verknüpfen mit der eigenen Praxis, erfolgt parallel zum fachwissenschaftlichen Studium.

Das Studium kann in Teilzeit oder Vollzeit studiert werden und mit zwei unterschiedlichen Profilen.

Abgeschlossen wird das Studium mit dem Master of Arts PHBern in Special Needs Education und mit einem von der EDK anerkannten Diplom im Bereich der Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik.

 

Studierende nach SP13

Bereits immatrikulierte Studierende, die nach Studienplan 13 studieren, finden die für sie relevanten Informationen auf dem Intranet.
https://www.meinephbern.ch/index.php?id=22981
 

Themenfelder des Studiengangs Schulische Heilpädagogik PHBern und ihre Einbettung im Orientierungsrahmen

themenfeldohnerechtespalte Fachdidaktik in der Heilpädagogik Heilpädagogische Diagnostik Heilpädagogik als Profession Wissenschaftliches Arbeiten Bezugswissenschaften der Heilpädagogik Zusammenarbeit im Berufsfeld Herausfordernde Unterrichtssituationen Pädagogik der Vielfalt Mitte
 

Mit dem Klick auf die Themenfelder gelangen Sie zu mehr Informationen zu den Modulen, aus denen sich das jeweilige Feld zusammensetzt.

 

Kern-
studium 

Profil-studium
Abschluss
Fachwissenschaften

14 Module

49 ECTS

4 Module

16 ECTS

Master of Arts PHBern in Special Needs Education /

 

Diplom im Bereich Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik
Berufspraktische Ausbildung

3 Module

10 ECTS

2 Module

10 ECTS

Wissenschaftliches

Arbeiten inklusive Masterarbeit

2 Module inkl.

Masterabeit

20 ECTS

 

Zwei Profile – ein Studium

Die Studierenden können sich gezielt für die Praxis spezialisieren.

Es gibt zwei Profile:

  • Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Lernen oder im Verhalten (PLV)
  • Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung (PKE)

Das Studium umfasst Kernmodule, die von beiden Studienrichtungen gemeinsam besucht werden. In den Profilmodulen und in der berufspraktischen Ausbildung wird profilspezifisch differenziert.

TIPPS ZUR PROFILWAHL

Wer sich tendenziell eher für die Arbeit mit Regelschülerinnen und -schülern interessiert, die einen besonderen Bildungs- und Erziehungsbedarf haben, wählt das Profil PLV.

Wer sich eher für Schülerinnen und Schüler mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung interessiert, wählt das Profil PKE. Auch wer schon weiss, dass die Heilpädagogische Schule das gewünschte Arbeitsfeld sein soll, wählt das Profil PKE.

 

Voll- oder Teilzeitstudium?

Die Studierenden entscheiden mit der Einschreibung in die Module, wie intensiv sie studieren. Sie können die Intensität ihres Studiums so immer wieder an ihre Bedürfnisse anpassen.

Vollzeitstudium

Wer in vier Semestern abschliessen will, macht die Berufspraktische Ausbildung mit Praktika.

Beispiel eines Studienverlaufs Vollzeit mit Herbstbeginn Beispiel eines Studienverlaufs Vollzeit mit Frühjahrsbeginn

 

Teilzeitstudium

  • Wer eine eigene Anstellung hat, kann ein Teilzeitstudium in sechs Semestern absolvieren. Wer in dieser Zeit abschliessen will, besucht an vier Halbtagen pro Woche Veranstaltungen. Wer sich mehr Zeit lassen will, wählt weniger Module pro Woche und verlängert damit das Studium entsprechend.
  • Berufspraxis im Studium: Die Studierenden kombinieren ihr Studium entweder mit einer Unterrichtstätigkeit oder mit Praktika. Die Unterrichtstätigkeit ab dem zweiten Studienjahr findet in einem heilpädagogischen Berufsfeld statt.
  • Familie - Beruf - Studium: Für berufstätige, aber auch für familientätige Studierende bietet das Teilzeitstudium viel Flexibilität.
Beispiel eines Studienverlaufs Teilzeit mit Herbstbeginn - Variante A Beispiel eines Studienverlaufs Teilzeit mit Herbstbeginn - Variante B Beispiel eines Studienverlaufs Teilzeit mit Frühjahrsbeginn
 

Zeitliche Struktur des Studiums

Das IHP bemüht sich mit dem Studienplan 2018 um eine optimale Planbarkeit des Studiums. Deshalb finden die Module immer zum gleichen Zeitpunkt im Jahr statt. Während des Semesters finden keine zusätzlichen Blockwochen statt. So können die Studierenden damit rechnen, dass sie nur für die von ihnen gewählten Module präsent sein müssen.

Ausnahmen:

  • Studienanfängerinnen und -anfänger müssen den ersten Dienstagnachmittag ihres ersten Semesters für die Einführung in das Modul 1.2 Berufskonzept reservieren.
  • Wer mit der Berufspraktischen Ausbildung beginnen möchte und sich für Modul 9.1 eingeschrieben hat, muss sich den zweiten Dienstagnachmittag des betreffenden Semesters für die Einführung in die Berufspraktische Ausbildung (s.o.) reservieren.
  • In den Modulen 1.2 Berufskonzept und 9.5 Vertiefungsangebote zur Berufspraktischen Ausbildung werden Treffen und Vertiefungsseminare angeboten (genaueres siehe Studienplan 2018). Meistens finden die Angebote an Dienstag- und Freitagnachmittagen statt. Die Studierenden können selbst wählen, an welchem der beiden Nachmittage und zu welchem Zeitpunkt sie ein solches Angebot belegen wollen.

Es ist deshalb sinnvoll, im Verlaufe des Studiums entweder Dienstag- oder Freitagnachmittag zur Verfügung zu haben, um solche Angebote belegen zu können.

 

Planungshilfe für das Studium

Damit bei der Planung des Studiums die Übersicht über die Module nicht verloren geht, stellt das IHP ein Planungsinstrument zur Verfügung.

Planungshilfe