Mobil dank dem International Office

 

Das International Office der PHBern koordiniert den Austausch von Studierenden, Dozierenden und Mitarbeitenden zwischen der PHBern und ihren Partnerhochschulen in der Schweiz, Europa und Übersee. Derzeit gibt es Kooperationen mit über 50 Partnerhochschulen, die meisten davon befinden sich in Europa. Im Studienjahr 2015/2016 nutzten rund 60 Angehörige der PHBern das Angebot des International Office und studierten oder arbeiteten an einer anderen Hochschule. Die Zahlen nähern sich damit wieder dem Studienjahr 2010/2011 an, nachdem die Nachfrage zwischenzeitlich eingebrochen war, unter anderem wegen der Ablösung des Programms Erasmus+ durch die Lösung Swiss European Mobility.

Frankreich, Belgien, Dänemark
Insbesondere Frankreich, Belgien und Dänemark sind beliebte Destinationen bei den sogenannten Outgoings der PHBern. Einige entscheiden sich auch für ein Austauschsemester an einer Schweizer Partnerhochschule, z.B. an der HEP Vaud, der Universität Lausanne oder der HEP BEJUNE. Andere wiederum zieht es in die Ferne nach Martinique, Südafrika, Mexiko, Kolumbien oder in die USA. Die meisten Outgoings haben während des Austauschsemesters Gelegenheit, Praktika zu absolvieren und somit den Schulalltag im Gastland bzw. in der anderen Sprachregion kennenzulernen. Über 450 Studierende haben seit der operativen Betriebsaufnahme der PHBern vor zehn Jahren den Schritt in ein Austauschsemester gewagt. Die grösste Nachfrage besteht von Studierenden aus dem Institut Vorschulstufe und Primarstufe sowie dem Institut Sekundarstufe I. Die Gründe für ein Austauschsemester sind vielfältig. Typisch ist der Wunsch, Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern, andere Kulturen und Hochschulsysteme kennenzulernen oder die eigene Persönlichkeit in einem fremden und ungewohnten Umfeld weiterzuentwickeln.

Incomings
Die PHBern empfängt im Gegenzug Studierende von den Partnerhochschulen, die sogenannten Incomings. Diese Zahl ist mit rund 65 Studierenden während der vergangenen Jahre um einiges kleiner ist als die Zahl der Outgoings. Das liegt daran, dass die deutsche Sprache bzw. das Fach Deutsch an den fremdsprachigen Partnerhochschulen häufig keine Rolle spielt und Studierende ohne entsprechende Sprachkenntnisse kaum in den Studienalltag an der PHBern integriert werden können. Für das Studium an der PHBern interessieren sich deshalb vor allem Studierende aus Deutschland, Österreich und von Schweizer Partnerhochschulen. Für fremdsprachige Studierende gibt es allerdings Alternativen: So steht ein besonderes Austauschprogramm mit der Universidad de Antioquia in Kolumbien auch Studierenden ohne Deutschkenntnisse offen. Zudem können Praktika an zweisprachigen Gymnasien übernommen werden. Hier arbeitet das International Office zum Beispiel mit dem Gymnasium Köniz-Lerbermatt zusammen, welches seit Jahren Studierende aus Südafrika im Englisch-Immersionsunterricht aufnimmt.

Auch Dozierende profitieren vom Austausch
Neben den Studierenden haben auch die Dozierenden und andere Mitarbeitende der PHBern die Möglichkeit, einen Aufenthalt an einer anderen Hochschule zu absolvieren. Im Berichtsjahr nahmen sechs Personen das Angebot wahr, an einer europäischen Partner- bzw. selbst gewählten Hochschule zu lehren, zu arbeiten oder sich weiterzubilden. Rückmeldungen zeigen, dass der Austausch mit Kolleginnen und Kollegen an anderen Hochschulen sehr geschätzt wird und eine Inspiration für beide Seiten darstellt.