PHBern Perspektiven vom 14. Februar 2018

 

Die PHBern Perspektiven vom 14. Februar 2018 standen unter dem Motto "Schule gemeinsam gestalten". Mit rund 300 Besucherinnen und Besuchern aus Politik, Verwaltung sowie von Schulen aller Stufen war der Anlass erneut ein grosser Erfolg. Zum ersten Mal führte Elisabeth Schenk Jenzer, die neue Schulratspräsidentin der PHBern, durch den Abend. Der abtretende Erziehungsdirektor Bernhard Pulver hingegen trat zum letzten Mal an den PHBern Perspektiven auf.

 
 

Als erstes durfte Elisabeth Schenk Jenzer die Referierenden Marianne Knödler, Ueli Herren und Heiner Mosimann vom Schulleitungsteam der Schule Aarwangen ans Rednerpult bitten. "Starke Beziehungen nach innen und aussen sind für das Lernen in einer Institution am wichtigsten", zeigten sich die drei Führungspersonen aus dem Oberaargau überzeugt. Um die Wichtigkeit der Verankerung zu betonen, brachten die Schulleiterin und die beiden Schulleiter einen echten, über 50 Kilogramm schweren eisernen Anker an den Anlass mit.

Rektor Martin Schäfer sprach in seinem Referat über "Gute Zusammenarbeit und ihre Gelingensbedingungen". Der Titel der PHBern Perspektiven "Schule gemeinsam gestalten" sei bewusst in Anlehnung an den Lehrplan 95 gewählt worden, der vor fast 25 Jahren im Kanton Bern eingeführt wurde. "Die gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, familiären und schulischen Kontextfaktoren haben sich stark verändert", schlug Schäfer den Bogen zur Gegenwart. Heute sei die Zusammenarbeit der Lehrpersonen mit einer grossen Zahl weiterer Fachleute an der Tagesordnung. "In meiner Vision einer Schule der Zukunft sind Unterricht und Betreuung fliessend, die Verzahnung von Schule und Betreuung selbstverständlich", sagte Schäfer.

Der Ende Mai abtretende Erziehungsdirektor Bernhard Pulver trat zum letzten Mal an den PHBern Perspektiven auf. Pulver dankte der PHBern und ihren Mitarbeitenden für die Aufbauarbeit und freute sich, dass heute niemand mehr daran zweifle, dass die Ausbildung von Lehrpersonen an der Pädagogischen Hochschule am richtigen Platz sei. "Die PHBern zeigt, dass eine Ausbildung auf Hochschulniveau möglich ist, welcher die Praxisnähe keineswegs fehlt. Im Gegenteil. All die heutigen Anforderungen der Gesellschaft an die Schule erfordern eine wissenschaftsbezogene und zugleich praxisnahe Ausbildung. Die PHBern hat dies in vorbildlicher Weise geschafft."

 

Das sind die PHBern Perspektiven

Am Jahresanlass "PHBern Perspektiven" blickt die PHBern jeweils zurück und in die Zukunft. Mit ihren Anspruchsgruppen, der Politik, Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, Partnerhochschulen und Verbänden, diskutiert die PHBern ihre Agenda.