PHBern Perspektiven vom 15. Februar 2017

 

Die PHBern Perspektiven vom 15. Februar 2017 widmeten sich dem Thema "Selbst organisiertes Lernen (SOL)". Rektor Martin Schäfer hiess rund 350 Besucherinnen und Besucher willkommen – das ist Rekord. Im Publikum befanden sich auch Schülerinnen und Schüler verschiedener Schulklassen. Drei Schulprojekte zum Thema Sprachaustausch wurden mit dem Schulpreis EDUARD ausgezeichnet.

 

Das Thema SOL wurde von den Referierenden aus verschiedenen Blickwinkeln beleuchtet. Erziehungsdirektor Bernhard Pulver räumte in seinem Referat Missverständnisse aus der Welt, etwa jenes, wonach Lehrpersonen durch den Lehrplan 21 und SOL zu Coaches degradiert würden. Um etwas zu lernen, brauche es Lehrpersonen, die es verstünden, die Schülerinnen und Schüler zum Lernen hinzuführen.

Die Erziehungswissenschaftlerin Prof. em. Dr. Regula Kyburz-Graber stellte ihre SOL-Studie vor, die zwei Typen von Lernorientierungen beschreibt. Personen, die ein entwicklungsorientiertes Lernen bevorzugen, schätzen SOL höher ein und beurteilten es positiver als Personen, die nur für Prüfungen lernen.

Schulratspräsident Martin Fischer schlug den Bogen zur PHBern. Damit SOL an der Volksschule und an der Sekundarstufe II erfolgreich umgesetzt werden kann, gehe die PHBern bei der Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen beispielhaft voran. 

 

And the EDUARD goes to...

Im Rahmen der PHBern Perspektiven wurde der Schulpreis EDUARD vergeben. Er würdigt herausragende Projekte an Berner Schulen und Kindergärten. Im Jahr 2017 standen besonders gelungene Sprachaustauschprojekte im Fokus. "Die Jury legt viel Wert darauf, dass die Projekte für andere Schulen adaptierbar sind", betonte die Jury-Präsidentin Christine Hostettler. 

1. Preis: Primarschulen Safnern, Orpund und Tavannes für das Projekt "échange linguistique".

2. Preis: Primarschule Neufeld mit dem Projekt "Sprachbad – Immersion".

3. Preis: Campus Muristalden Bern mit dem Projekt "Sprachen- und Kulturaustausch".

 

Impressionen der PHBern Perspektiven 2017

Prof. Dr. Martin Schäfer, Rektor der PHBern, eröffnete die Perspektiven 2017.Er begrüsste das Publikum zum Thema "Selbst organisiertes Lernen (SOL)".Erste Referentin war die Erziehungswissenschaftlerin Prof. em. Dr. Regula Kyburz-Graber.Sie stellte ihre Studie zum Thema SOL vor.Die Referierenden sprachen vor rund 350 Besucherinnen und Besuchern – Rekord für die Perspektiven der PHBern.Im Publikum sassen viele Schülerinnen und Schüler, sie kamen für den Schulpreis EDUARD.Der Schulpreis EDUARD wurde in diesem Jahr für gelungene Sprachaustauschprojekte vergeben.Musikalisches Zwischenspiel von Studierenden und Dozierenden des Instituts Sekundarstufe I unter der Leitung von Claude Siffert.Musikalisches Zwischenspiel von Studierenden und Dozierenden des Instituts Sekundarstufe I unter der Leitung von Claude Siffert.Musikalisches Zwischenspiel von Studierenden und Dozierenden des Instituts Sekundarstufe I unter der Leitung von Claude Siffert.Martin Fischer, Präsident des Schulrats der PHBern, sprach als nächstes.Martin Fischer sprach unter anderem über SOL an der PHBern.Christine Hostettler, Jurypräsidentin des Schulpreises EDUARD, verkündigte die Ränge.Den 3. Rang holte sich der Campus Muristalden für seine Sprachaustauschprogramme.Der 2. Rang ging an die Schule Thun Neufeld für das Projekt "Sprachbad – Immersion".Auf den 1. Rang schafften es die Primarschulen Safnern und Orpund für ihre Austauschprojekt mit der Schule in Tavannes.Erziehungsdirektor Bernhard Pulver stellte SOL in den Kontext der letzten 30 Jahre Schulgeschichte im Kanton Bern.„Lernen ist nur über aktive Beteiligung möglich", sagte Bernhard Pulver.Martin Schäfer schloss die Veranstaltung.Die strahlenden Siegerinnen und Sieger aus Safnern und Orpund (vorderste Reihe) und vom Campus Muristalden (ab Reihe 2).
 

Das sind die PHBern Perspektiven

Am Jahresanlass "PHBern Perspektiven" blickt die PHBern jeweils zurück und in die Zukunft. Mit ihren Anspruchsgruppen, der Politik, Vertreterinnen und Vertretern von Schulen, Partnerhochschulen und Verbänden, diskutiert die PHBern ihre Agenda.