Regelangebot

12. Brückentag: Alles wird digital, Lernen bleibt analog

Der Einsatz digitaler Medien ist zu begrüssen. Aber Lern- und Bildungsprozesse verlaufen analog.

Der schulische Einsatz digitaler Medien ist zu begrüssen. Aber Lern- und Bildungsprozesse bleiben langsam resp. analog; und digitale Medien revolutionieren das Lernen nicht, sie können es unterstützen. Infolgedessen stehen am Brückentag der didaktisch sinnvolle Einsatz digitaler Medien im Lehr- und Lernprozess und das Nutzen der didaktischen Chancen der neuen Techniken im Zentrum. Einblicke in Unterrichtseinheiten, in deren Rahmen digitale Medien erfolgreich eingesetzt wurden, werden ebenfalls angeboten.

Niemand wird bestreiten, dass digitale Medien in den Brückenangeboten ihren Platz haben. Schliesslich sagt man zu Recht, es gehe nicht darum, ob sie, sondern wie sie eingesetzt werden, es komme auf den Umgang an. "Das ist aber nur eine oberflächliche, zwar gutgemeinte Empfehlung. Vielmehr kommt es auf die Voraussetzungen der Lernenden an: Sind sie fähig, Sinn und Kohärenz hinter den oft zu schnellen Oberflächen herzustellen? Dazu sind Imaginations- und Erinnerungsfähigkeiten sowie ein Ethos der Anstrengung vonnöten, bei der kleinen Schülerin ebenso wie bei den Studierenden", meint Roland Reichenbach. 

Der schulische Einsatz digitaler Medien ist zu begrüssen. Aber Lern- und Bildungsprozesse bleiben langsam resp. analog; und digitale Medien revolutionieren das Lernen nicht, sie können es unterstützen. Infolgedessen stehen am Brückentag der didaktisch sinnvolle Einsatz digitaler Medien im Lehr- und Lernprozess und das Nutzen der didaktischen Chancen der neuen Techniken im Zentrum. Einblicke in Unterrichtseinheiten, in deren Rahmen digitale Medien erfolgreich eingesetzt wurden, werden ebenfalls angeboten.

Zum Schluss der Tagung beschäftigen uns Aspekte der heutigen Kommunikation. Nämlich die Tatsache, dass wir im Zeitalter der digitalen Medien auch mit Lügen, Fake News und Verschwörungstheorien konfrontiert sind: "Bullshit ist überall", schreibt der Philosoph Philipp Hübl. 

In diesem Zeitalter gilt: Wenn überall Ablenkung, Zerstreuung und Bildbeschleunigung vorherrschen, muss die Schule nicht noch einen draufsetzen, sondern für die notwendige Ruhe sorgen, damit die Lern-, die Lese-, die Schreibfähigkeit und die Arbeit am Ausdruck gefördert werden können. Das sind die Grundlagen der Medienkompetenz. 

Programm

8.00 Uhr Eintreffen der Teilnehmenden bei Kaffee und Gipfeli
8.30 Uhr

Begrüssung 
Rolf Gschwend, Dozent Sek II, PHBern, IWM
(traduction simultanée)

8.40 Uhr

Lernort Zukunft – Unwissend inmitten von Wissen 

  • Roger Spindler, Leiter Höhere Berufsbildung und Weiterbildung an der SFGBB, 
  • Referent Zukunftsinstitut, Frankfurt a.M.

(traduction simultanée)

9.45 Uhr Pause
10.15 Uhr Workshops 1. Runde
11.45 Uhr Mittagspause
13.00 Uhr Workshops 2. Runde
14.30 Uhr Pause
14.45 Uhr

Wissen und Wahrheit im Zeitalter der neuen Medien 
Prof. Dr. Philipp Hübl, Universität der Künste, Berlin
(traduction simultanée)

15.45 Uhr

Dank und Ausblick 2020
Rolf Gschwend und Dominik Bachmann

16.00 Uhr Ausklang

Kontakt

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Wann?

Samstag, 30. November 2019
8:00 — 16:00 Uhr

Wo?

Bern

Wie viel?

Kosten Dritte CHF 240.00
Kosten Volksschule (Kt. Bern) CHF 150.00
Kosten SEK II (Kt. Bern) CHF 150.00
Verpflegung CHF 44.00

Zielgruppe

Brückenangebote

Angebots-Nr

20.221.975.01