12. April 2026, Jana Kaufmann (PHBern) & Ivan Tecer (Lehrperson Schule Belp)
Mit dem heutigen Tag begann offiziell unsere Studienreise im Rahmen des Movetia-Projekts «Digitalisierung trifft Inklusion» – und damit auch unsere gemeinsame Zeit in Wenzhou. Nach und nach trafen die letzten aus der Schweizer Delegation in Shanghai ein, bevor wir uns gemeinsam auf den Weg nach Wenzhou machten.
Die Weiterreise hatte bereits ihren eigenen besonderen Charakter. Mit dem High Speed Rail ging es mit bis zu 350 km/h Richtung Süden. Die Fahrt selbst wurde so zu einem ersten Erlebnis und vermittelte eindrücklich, wie selbstverständlich Hochgeschwindigkeit im chinesischen Alltag integriert ist.
Vom Bahnhof in Wenzhou aus setzten wir unsere Reise mit dem «DiDi» fort, dem chinesischen Pendant zum westlichen «Uber». Die Fahrten liessen sich unkompliziert per App organisieren und brachten uns schnell und direkt ins Hotel.
Trotz regnerischem Wetter wurden wir dort äusserst herzlich empfangen. Die Offenheit und Zuvorkommenheit, die uns entgegengebracht wurden, fiel uns sofort auf und hinterliess einen bleibenden Eindruck.
Nachdem alle Gruppenmitglieder eingetroffen waren, versammelten wir uns im 26. Stock des Hotels. Mit spektakulärem Ausblick auf den Oujiang-Fluss fand dort ein erstes gemeinsames Briefing sowie eine Vorstellungsrunde statt. Dieser Moment bot Gelegenheit zum Ankommen und liess die Vorfreude auf die kommenden Tage nochmals spürbar wachsen.
Im Anschluss teilten wir uns in kleinere Gruppen auf und machten uns auf die Suche nach einem Abendessen. Schnell wurde klar: Die Frage nach «wenig scharf» ist für uns weniger eindeutig, als sie klingt. Zwischen vorsichtiger Bestellung und neugieriger Risikobereitschaft tasteten wir uns an das lokale Verständnis von Schärfe heran – mit gemischten Resultaten und der einen oder anderen überraschend intensiven Erfahrung.
Nach und nach kehrten alle zurück ins Hotel. Satt, mit vielen ersten Eindrücken und teilweise noch etwas müde vom Jetlag, zogen wir uns auf unsere Zimmer zurück. Mit Spannung blicken wir auf den nächsten Tag, an dem uns bereits eine Willkommenszeremonie und weitere vielfältige Impulse erwarten, mehr dazu aber im nächsten Beitrag!
English
Today marked the official start of our study trip as part of the Movetia project ‘Digitalisation Meets Inclusion’ and thus also the beginning of our time together in Wenzhou. One by one, the remaining members of the Swiss delegation arrived in Shanghai before we set off together for Wenzhou.
The onward journey had its own special character. We headed south on the High Speed Rail at speeds of up to 350 km/h. The journey itself became a first experience and impressively demonstrated how seamlessly high-speed travel is integrated into everyday life in China.
From Wenzhou station, we continued our journey with ‘DiDi’, the Chinese equivalent of the Western ‘Uber’. The journeys were easy to organise via the app and took us quickly and directly to the hotel.
Despite the rainy weather, we received an extremely warm welcome there. The openness and courtesy shown to us struck us immediately and left a lasting impression.
Once all the group members had arrived, we gathered on the 26th floor of the hotel. With a spectacular view of the Oujiang River, we held our first joint briefing and a round of introductions. This moment gave us a chance to settle in and made the anticipation for the days ahead grow even more palpable.
Afterwards, we split into smaller groups and set off in search of somewhere to have dinner. It soon became clear that the question of ‘slightly spicy’ is less straightforward for us than it sounds. Between cautious ordering and a curious willingness to take risks, we tentatively explored the local understanding of spiciness – with mixed results and one or two surprisingly intense experiences.
Gradually, everyone returned to the hotel. Full, with plenty of first impressions and some of us still a bit tired from jet lag, we retired to our rooms. We look forward with excitement to the next day, when a welcome ceremony and further diverse activities await us. But more on that in the next post!