Bern, 2025
Menschen bilden sich – und Bilder prägen Bildung. Bilder gelten oft als unmittelbare Abbilder der Realität. Wir schenken ihnen Vertrauen, weil sie scheinbar zeigen, „wie es wirklich war“. Doch gerade im digitalen Zeitalter ist diese Annahme trügerisch. Gerade im digitalen Zeitalter, in dem Bildmanipulation, Social Media und Künstliche Intelligenz allgegenwärtig sind, ist es entscheidend, Bilder kritisch hinterfragen zu können. Medienkompetenz bedeutet heute, Bilder nicht nur anzusehen, sondern sie zu „lesen“, einzuordnen und zu prüfen.
Das Lehrmittel richtet sich an die 5. bis 9. Klasse und unterstützt Lehrpersonen dabei, Bildsprache und Bildwirkung systematisch zu thematisieren. Es umfasst 40 Aktivitätskarten sowie einen Kommentarband mit praxisnahen Aufgaben und methodischen Hinweisen.
Die Schülerinnen und Schüler lernen, Bilder als gestaltete Botschaften zu erkennen, Quellen zu hinterfragen, Manipulationen und Klischees zu identifizieren und Aussagen kritisch zu reflektieren. Die Karten eignen sich sowohl für selbstorganisiertes Lernen als auch für den Einsatz im Klassenverband.
Das Lehrmittel orientiert sich am Lehrplan 21, insbesondere an den Bereichen Medien und Informatik sowie Bildung für Nachhaltige Entwicklung, und fördert zudem überfachliche Kompetenzen wie Perspektivenwechsel und kritisches Denken.
„Bilder lesen und verstehen“ bietet damit eine zeitgemässe und praxisnahe Grundlage, um Jugendliche für einen reflektierten Umgang mit visuellen Medien zu sensibilisieren
Bildquelle: hep-Verlag, Bern
Februar 2026, Patrik Böhler