19.03.2026
Am diesjährigen Kongress der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) an der Technischen Universität München präsentierten Matthias Wicki und Robin Benz aktuelle Ergebnisse aus zwei laufenden Forschungsprojekten im Schwerpunktprogramm Inklusive Bildung.
Matthias Wicki präsentierte eine Analyse aus dem Forschungsprojekt SWING zum schulischen Wohlbefinden von Lernenden mit ADHS und zur Rolle inklusionsbezogener Einstellungen und Selbstwirksamkeit der Lehrpersonen. Die Ergebnisse zeigen, dass Lernende mit ADHS ein erhöhtes Risiko für ein geringeres schulisches Wohlbefinden aufweisen, wobei diese Zusammenhänge durch Einstellungen und Selbstwirksamkeit der Lehrpersonen abgeschwächt werden können. Das von Jannis Bosch und Karolina Urton (beide Universität Münster) organisierte Symposium befasste sich mit Aspekten zu schulischem Wohlbefinden und psychischer Gesundheit von Kindern im Kontext der inklusiven Schule.
In einem Symposium mit dem Titel “Übergang Schule-Beruf bei erschwerten Lern- und Entwicklungsbedingungen” gab Robin Benz Einblick in das Forschungsprojekt RILZCheck, welches sich der Vergabe und Wirkung von Lernzielanpassungen widmet. In der präsentierten Analyse werden die herausfordernden Bildungsverläufe auf Sekundarstufe von Lernenden mit angepassten Lernzielen näher beleuchtet. Das Symposium wurde durch Markus P. Neuenschwander (PH FHNW) und Carmen Zurbriggen (Universität Fribourg) organisiert und mit einer Diskussion durch Jan Kuhl (TU Dortmund) abgerundet.
Die präsentierten Inhalte liefern wichtige Impulse für Forschung und Praxis und zeigen zugleich, wie entscheidend die Rolle von Lehrpersonen und strukturellen Rahmenbedingungen für die Bildungschancen aller Lernenden ist.
Weitere Links:
Kongress der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF 2026