PHBern wieder online

Die seit gestern Mittwoch zeitweilig abgeschalteten Onlinedienste der PHBern stehen wieder zur Verfügung. Mit der vorsorglichen Deaktivierung hat die Pädagogische Hochschule auf eine weltweite Sicherheitslücke reagiert.
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Bild: Adobe Stock/Prostock-studio

NEWS —

Von der Abschaltung war auch die Website phbern.ch betroffen. Grund: In PHP wurde eine hochkritische Sicherheitslücke entdeckt. PHP ist eine weitverbreitete Programmiersprache, die auf Servern im Hintergrund vieler Webseiten und Onlinedienste arbeitet. Die Schwachstellen können es Angreifenden ermöglichen, ohne Anmeldung eigene Programme auf einem betroffenen Server auszuführen. Dadurch wäre es zum Beispiel möglich, auf Daten zuzugreifen oder Inhalte zu verändern. Da PHP weltweit zum Einsatz kommt, betrifft das Sicherheitsproblem zahlreiche Unternehmen und Institutionen. Weitere Informationen vermittelt dieser SRF-Beitrag.

Kein Angriff, kein Schaden

Anlass für die temporäre Deaktivierung der Online-Dienste war kein konkreter Angriff auf die PHBern. Es ist auch sonst kein Schaden entstanden; der Lehrbetrieb fand und findet ohne Einschränkungen statt. Alle betroffenen Dienstleistungen und Angebote wurden vom Internet getrennt, um ein Ausnutzen der Sicherheitslücke zu verhindern. Dieses Vorgehen sorgte für die nötige Zeit, um die Systeme zu aktualisieren und vor der erneuten Freigabe zu testen. Auch andere Hochschulen, Firmen, Organisationen und Institutionen haben entschieden, ihre Website vorsorglich ausser Betrieb zu setzen.

Inzwischen sind die erforderlichen Sicherheitsupdates installiert, geprüft und die Dienste neu freigeschaltet. Somit stehen wieder sämtliche Online-Angebote zur Verfügung.

Die PHBern dankt für das Verständnis und die Geduld während der Einschränkungen.