Koloniales Erbe im Museum
Eine Einführung für Lehrpersonen im Museum Schloss Burgdorf
Welchen Beitrag kann das Museum zur kritischen Auseinandersetzung mit Kolonialismus und Rassismus im Schulunterricht leisten?
Das Museum Schloss Burgdorf setzt sich aktiv mit seinem kolonialen Erbe auseinander. In dieser Weiterbildung gehen wir der Frage nach, welche Geschichten sich anhand von Objekten aus kolonialen Kontexten erzählen lassen und welche Herausforderungen und Chancen sich daraus für die heutige Museumspraxis und den Unterricht ergeben.
Bei einem gemeinsamen Rundgang durch die Ausstellung entdecken die Teilnehmenden Spuren des Kolonialismus im Museum. Anhand konkreter Exponate werden die kolonialen Verflechtungen von Burgdorf und der Schweiz sichtbar gemacht und ihre Auswirkungen in die Gegenwart diskutiert.
Zudem erhalten die Teilnehmenden Einblick in das neue Schulklassenangebot "Fokus kolonial", können ausgewählte Elemente selbst ausprobieren und gewinnen Anregungen für einen eigenständigen Museumsbesuch mit ihrer Klasse.
Ziele
- Ethnologische Sammlung im Museum kennenlernen
- Sich mit Fragen im Umgang mit aussereuropäischen Objekten auseinandersetzen
- Schulklassenangebote zum Themenfeld koloniales Erbe kennen
Inhalte
- Auseinandersetzung mit dem westlichen Blick auf das "Fremde" im Laufe der Zeit
- Umsetzungsideen zum Unterrichtsthema Kolonialismus und Postkolonialismus anhand der ethnologischen Sammlung in Burgdorf
- Einblick in den Umgang von Museen mit aussereuropäischen Objekten aus kolonialen Kontexten
Arbeitsweise / Werkzeuge
- Input und Führung in Ausstellungsteilen
- Elemente von Workshops für Schulklassen ausprobieren
- Diskussion und Reflexion von aktuellen Fragen zum kolonialen Erbe in Museen
Bemerkungen
- Die Einführung richtet sich in erster Linie an Lehrpersonen ab Zyklus 3, steht aber allen Interessierten offen
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