Hintergrundinformation

Links

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Stiftung Cooperaxion

Stiftung Cooperaxion

Website

Die offizielle Webseite der Stiftung Cooperaxion enthält Informationen zur Stiftung und den Projekten in der Schweiz, Liberia und Brasilien. In der Datenbank können Beteiligungen von Privatpersonen oder Handelshäusern schweizerischer Herkunft im Sklavenhandel recherchiert werden. Diese Datenbank eignet sich zur Vertiefung des Themas im Unterricht.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Auf den Spuren einer verdrängten Geschichte

Auf den Spuren einer verdrängten Geschichte

Ausstellung

Die Ausstellung von Cooperaxion zeigt diverse Verflechtungen der Schweiz in Sklavenhandel und Kolonialismus und gibt einen Überblick zum Thema. Die Plakate erklären wie der sogenannte Dreieckshandel zwischen Europa, Afrika und Amerika vom 16.- 19. Jahrhundert funktionierte und thematisieren schweizerische Verflechtungen, sowie die Nachwirkungen bis heute. Sie kann als Einstieg in den Unterricht genutzt werden, als Recherchegrundlage für Schülerinnen und Schüler oder zur Vertiefung eines spezifischen Themas. Die Ausstellung kann auch über die Webseite von Cooperaxion im A4 Format bestellt werden.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Auf den Spuren der Sklaverei in Neuenburg und Bern

Auf den Spuren der Sklaverei in Neuenburg und Bern

Alternative Stadtführungen

Die alternative Stadtrundgänge von Cooperaxion zeigen lokale Verflechtungen der Schweiz in Sklaverei und Kolonialismus. Je nach Rundgang bestehen Verbindungen zu rassistischen Stereotypen und aktuellen Debatten zum Thema, lokalen wirtschaftlichen Entwicklungen, oder Kolonialwaren. Die Stadtrundgänge als ausserschulische Lernorte bieten eine Möglichkeit, globale Verflechtungen und die Entstehung von Rassismus in der Alltagsumgebung zu erfahren.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Hans Fässler - Louverture

Hans Fässler - Louverture

Website

Auf der Webseite hat der Historiker Hans Fässler verschiedenste Zeitungsartikel, Stellungsnahmen, parlamentarische Vorstösse zu den schweizerischen Beiteiligungen am Sklavenhandel zusammengestellt.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Slave Stories - International Slavery Museum, Liverpool

Slave Stories - International Slavery Museum, Liverpool

Website

Die Webseite folgt vier verschiedenen Geschichten versklavter Menschen vom Leben vor der Gefangennahme zur Versklavung, Verschiffung und Zwangsarbeit auf den Plantagen in den Amerikas.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Slave Voyages, Trans atlantic Slave Trade, Datebase

Slave Voyages, Trans atlantic Slave Trade, Datebase

Datenbank und interaktive Karte

Die Webseite sammelt detaillierte Informationen über mehr als 35'000 Sklavenexpeditionen. Die Datenbank dokumentiert diverse Sklavenexpeditionen, mit der Suchfunktion können diese Expeditionen nach Namen, Nationalität oder Zielort durchforstet werden.
In der Datenbank integriert ist auch ein Zeitstrahl und eine interaktive Karte, die den Sklavenhandelüber den Atlantik vom 16.-19. Jahrhundert in rund 5 Minuten zeigt. Die Grösse des Punktes steht im Verhältnis zur Anzahl an deportierten Menschen. Weitere Informationen zu den einzelnen Expeditionen sind per Klick auf den Punkt einsehbar.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Verein Glokal

Verein Glokal

Website

Glokal ist ein Verein in Berlin, welcher in der machtkritischen Bildungsarbeit und Beratung tätig ist. Auf der Webseite gibt es Literaturempfehlungen, Projektauskünfte und aktuelle Informationen zu rassismuskritischer Bildungsarbeit. Publikationen können online bestellt werden. 

IdeenSet Postkoloniale Schweiz International Decade for People of African Descent

International Decade for People of African Descent

Website der UN

2015 begann die internationale Dekade der Menschen afrikanischer Herkunft (2015-2024). Die UNESCO will damit auf die historische und kontinuierliche Verletzung der Rechte von Menschen afrikanischer Herkunft aufmerksam machen. Bis heute sind sie besonders von Rassismus und Benachteiligung betroffen. Ziele der Dekade für Menschen afrikanischer Herkunft sind Anerkennung, Gerechtigkeit und Entwicklung.

Radio- und Video-Beiträge

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Der lange Schatten der Sklaverei

Der lange Schatten der Sklaverei

Kulturplatz vom 24.01.2018

Sie ist ein Gespenst aus früheren Tagen, aber ein sehr lebendiges. Ihr Schatten lastet auf den USA, wo Rassismus immer wieder aufflackert, und auch in Ländern, die mit Sklaverei scheinbar nichts zu tun haben - etwa der Schweiz. Und sie ist heute noch Realität: Moderne Sklaven leben mitten unter uns. Die einzelnen Beiträge widmen sich den schweizerischen Verflechtungen in den Sklavenhandel (etwa in Zürich oder in Neuenburg), fragen nach der Bedeutung dieser Vergangenheit für die Gegenwart und beschäftigen sich mit der Aufarbeitung dieser Geschichte.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Die Gefahr der einzigen Geschichte

Die Gefahr der einzigen Geschichte

TED-Talk und Transkript

Unsere Leben, unsere Kulturen bestehen aus vielen sich überlappenden Geschichten. Die Schriftstellerin Chimamanda Adichie erzählt die Geschichte, wie sie die authentische Stimme ihrer Kultur gefunden hat –und warnt uns davor, dass wir, wenn wir nur eine einzige Geschichte über eine andere Person oder Land hören, ein bedenkliches Missverständnis riskieren.

Teile dieses Ted-Talks werden in den Unterrichtsmaterialien zu Völkerschauen (erster Eintrag) thematisiert. Bei genügend Zeit lohnt es sich, den ganzen Vortrag zu zeigen und als Grundlage für die Schlussdiskussion zu verwenden.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Die Wilden in den Menschenzoos

Die Wilden in den Menschenzoos

Dokumentation

Sie wurden aus weit entfernten Ländern geholt - von Mitte des 19.Jahrhunderts bis zum Zweiten Weltkrieg, über 100 Jahre lang, um sie in Menschenzoos wie exotische Tiere zur Schau zu stellen. Diese Ausstellungen waren ein weltweites Phänomen. An die 35.000 Menschenwurden im 19. und 20. Jahrhundert vor fast anderthalb Milliarden Besuchern gezeigt - in Tierparks, im Zirkus, in Theatern und Anatomiesälen, auf Kolonial- und Weltausstellungen. Ihre Namen sind in Vergessenheit geraten. Der Film beschreibt das Schicksal von sechs Personen, die in solchen sogenannten Völkerschauen ausgestellt waren. Er eignet sich gut als Vertiefung für den Unterricht.

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Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei

Dokumentarfilm in vier Teilen

Der Handel mit Menschen hat eine unrühmliche Vergangenheit, und es gibt ihn auch heute noch. Die vierteilige TV-Dokumentation berichtet von den Anfängen bis zur Gegenwart, wobei sich jeder Teil einer spezifischen Epoche widmet:
Teil 1: Jenseits der Wüste (476 - 1375)
Teil 2: Für alles Gold der Welt (1375 - 1620)
Teil 3: Der Zucker und die Aufstände (1620 - 1789)
Teil 4: Letztes Kapitel der Sklaverei? (1789 - 1888)
Die Dokumentation ist auf LaPlatform streambar.

Sachbücher

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Schwarze Geschäfte. Die Beteiligunge von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert

Schwarze Geschäfte. Die Beteiligunge von Schweizern an Sklaverei und Sklavenhandel im 18. und 19. Jahrhundert

Sachbuch

Das Werk «Schwarze Geschäfte» zeigt in einer umfassenden Studie die diversen Verflechtungen von Schweizer Firmen und Investoren mit der Sklaverei im 18. und 19. Jahrhundert. In Frankreich waren Schweizer in nahezu hundert Schiffsexpeditionen nach Afrika involviert. Schweizer besaßen Aktien von Gesellschaften, die über 172.000 Afrikaner in die Karibik brachten. Schwarze Sklaven waren auf Plantagen von Schweizern zu finden. Und nicht zuletzt halfen Schweizer Söldner bei der Niederschlagung von Sklavenaufständen.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei

Reise in Schwarz-Weiss. Schweizer Ortstermine in Sachen Sklaverei

Sachbuch

Der St. Galler Kabarettist und Historiker Hans Fässler beleuchtet in seinem Buch «Reise ins Schwarz-Weiss» die Bedeutung des Sklavenhandels für die Schweiz und ihre wirtschaftliche Entwicklung. Neunzehn Ortstermine zwischen Boden- und Genfersee zeigen die Beziehungen von Schweizer Kaufleuten, Offizieren, Bankiers, Familienunternehmen und Reisenden zum Sklavenhandel auf. 

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien

Postkoloniale Schweiz. Formen und Folgen eines Kolonialismus ohne Kolonien

Sachbuch

In der Schweiz, welche nie Kolonien besessen hat und sich dementsprechend als ausserhalb des kolonialen Geschehens betrachtet, fehlt es bis in die neuere Histiographie an einer vertieften Reflexion zu deren Beteiligung an einem europäischen Kolonialismus. Purtschert et al. geben im Sammelband «Postkoloniale Schweiz» mehrere Beispiele für die kolonialen Verstrickungen der Schweiz, darunter Kaslperli und Globi, koloniale Bildwelten in den Medien und Schweizerische Entwicklungspolitik. 

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Rea Brändle - Wildfremd, hautnah

Rea Brändle - Wildfremd, hautnah

Sachbuch

Feuerländer am Züriberg, Indianer bei Sarrasani, Senegalesen im Zoo - die Zurschaustellung "exotischer" Menschen war bis weit ins 20. Jahrhundert hinein ein Massenvergnügen. Die Autorin Rea Brändle ist dem Phänomen nachgegangen und ist dabei auf erschreckende Schicksale und eine große Gedankenlosigkeit im Umgang mit den Fremden gestoßen. Die nun vorliegende, stark erweiterte Neuausgabe von "Wildfremd, hautnah" bietet neben vielen neuen Bildern ver­tiefte Informationen zu einzelnen Truppen und Personen wie etwa zum ­Vortragsreisenden Bocke ­Boninge aus Kamerun oder zu John Glatty aus Sierra Leone, dem Betreiber des Zürcher Lokals Zum Afrikaner. Erstmals sind die Hintergründe der Völkerschauen im Seitenzelt des Circus Knie ­untersucht worden. In der ausgebauten Dokumentation sind zudem weitere Tourneestationen der Zürcher Gastspiele aufge­listet (Text: Bucheinband).
Die vorliegenden Unterrichtsmaterialien zu den Völkerschauen, wie auch die meisten Zeitungsartikel basieren inhaltlich auf diesem Buch.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Völkerschauen im Zoologischen Garten Basel, 1879-1935

Völkerschauen im Zoologischen Garten Basel, 1879-1935

Sachbuch

Balthasar Staehelin liefert eine systematische Aufarbeitung der Völkerschauen im Zoologischen Garten Basel.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Weisse Blicke - Schwarze Körper

Weisse Blicke - Schwarze Körper

Sachbuch

Rund 400 Bilder, zumeist farbige Postkarten, zeigen den Afrikaner, wie ihn die Weißen sahen oder sehen wollten, als Exot, Wilder, kolonialer Untertan oder Witzfigur.Auch heute noch üben die bunten Bilder eine Faszination aus, der sich der Betrachter schwer entziehen kann. Die grotesken Karikaturen, lustigen Postkarten oder eindringlichen Werbebilder sorgen immer noch für entsprechende Reaktionen beim Publikum und zeigen so, dass sie ihre Wirkung nicht verloren haben. Zeller liest die Bildpostkarten `gegen den Strich´. Er stellt die aus heutiger Sicht teils furchterregenden, schockierenden und anstößigen, teils verniedlichenden Darstellungen fachkundig in den historischen und ideologischen Zusammenhang. Seine Bildkommentare brechen die rassistischen Wahrnehmungsmuster auf und stellen so den aus der Kolonialzeit überkommenen weißen Blick in Frage.
Im Unterricht können einzelne Abbildungen gebraucht werden, um (post-)kolonialistische Bilder von schwarzen Menschen zu dekonstruieren und analysieren, z.B. in Bezug zum Thema Völkerschauen.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Legenden die uns verborgen blieben. Schwarzes Europa. Schwarze Jugendliche auf den Spuren ihrer Geschichte

Legenden die uns verborgen blieben. Schwarzes Europa. Schwarze Jugendliche auf den Spuren ihrer Geschichte

Jugendbuch

Schwarze historische Persönlichkeiten aus Europa werden weder im Schulunterricht noch in einer breiten Öffentlichkeit wahrgenommen, obwohl einige von ihnen Erstaunliches geleistet haben. Das Buch geht ihren Geschichten nach. Es wurde im Rahmen eines Empowerment-Projekts von Schwarzen Jugendlichen in Deutschland entwickelt. In verschiedenen Beiträgen beschäftigen sich diese mit dem Thema Rassismus in Deutschland. Die Beiträge der Jugendlichen umfassen sowohl Gedichte, Rap-Songs, Biografie-Texte, Briefe und Zeichnungen. In den ersten beiden Kapiteln werden 34 Schwarze Persönichkeiten aus 13 verschiedenen europäischen Ländern in unterschiedlichster Weise vorgestellt. Als Ergänzug gibt es kurze Belgeittexte mit Hintergrundinformationen.
Hinweis: Das Buch kann auch kostenpflichtig per Email bestellt werden.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk

Wie Rassismus aus Wörtern spricht. (K)Erben des Kolonialismus im Wissensarchiv deutsche Sprache. Ein kritisches Nachschlagewerk

Sachbuch

Die Texte dokumentieren die Breite und Tiefe von Rassismus in Geschichte und Gegenwart und bieten damit ein alternatives Wissen zum kolonialen Wissensarchiv an. Dass es gelingen konnte, ein derart umfangreiches Kompendium zum Rassismus in der deutschen Sprache vorzulegen, dokumentiert zugleich eine Widerständigkeit im wissenschaftlichen Raum, die von vielen getragen und praktiziert wird. Weil dies so ist, haben sich im Bildungsbereich auch längst rassismuskritische Ansätze verankern können, die sowohl Konzepte für die praktische Bildungsarbeit wie auch Analyseperspektiven für die wissenschaftliche Arbeit bieten. Diese in den etablierten Bildungsinstitutionen nicht länger zu ignorieren, dazu leistet der vorliegende Band einen gehaltvollen Beitrag." Astrid Messerschmidt, Erziehungswissenschaftliche Revue, 02. August 2012

Exit Racism - Rassismuskritisch denken lernen

Exit Racism - Rassismuskritisch denken lernen

Sachbuch

Obwohl Rassismus in allen Bereichen der deutschen Gesellschaft wirkt, ist es nicht leicht, über ihn zu sprechen. Keiner möchte rassistisch sein, und viele Menschen scheuen sich vor dem Begriff. Das Buch begleitet die Leser*innen bei ihrer mitunter ersten Auseinandersetzung mit Rassismus und tut dies ohne erhobenen Zeigefinger. Vielmehr werden die Leser*innen auf eine rassismuskritische Reise mitgenommen, in deren Verlauf sie nicht nur konkretes Wissen über die Geschichte des Rassismus und dessen Wirkungsweisen erhalten, sondern auch Unterstützung in der emotionalen Auseinandersetzung mit dem Thema (Quelle: UNRAST verlag).

Literatur und Spielfilme

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Chimamanda Adichie – Americanah

Chimamanda Adichie – Americanah

Roman

Die große Liebe von Ifemelu und Obinze beginnt im Nigeria der neunziger Jahre. Dann trennen sich ihre Wege: Während die selbstbewusste Ifemelu in Princeton studiert, strandet Obinze als illegaler Einwanderer in London. Nach Jahren kehrt Ifemelu als bekannte Bloggerin von Heimweh getrieben in die brodelnde Metropole Lagos zurück, wo Obinze mittlerweile mit seiner Frau und Tochter lebt. Sie treffen sich wieder und stehen plötzlich vor einer Entscheidung, die ihr Leben auf den Kopf stellt.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Trevor Noah – Farbenblind

Trevor Noah – Farbenblind

Autobiografie

Trevor Noah kam 1984 im Township Soweto als Sohn einer Xhosa und eines Schweizers zur Welt. Zu einer Zeit, da das südafrikanische Apartheidsregime „gemischtrassige“ Beziehungen weiterhin unter Strafe stellte. Als Kind, das es nicht geben durfte, erlebte er Armut und systematischen Rassismus, aber auch die mutige Auflehnung seiner "farbenblinden" Eltern, die einfallsreich versuchten, Trennungen zwischen Ethnien und Geschlechtern zu überwinden. Heute ist er ein international gefeierter Comedian, der die legendäre "The Daily Show" in den USA leitet und weltweit – ob Sydney, Dubai, Toronto, San Francisco oder Berlin – in ausverkauften Sälen auftritt.In "Farbenblind" erzählt Trevor Noah ebenso feinsinnig wie komisch in achtzehn Geschichten von seinem Aufwachsen in Südafrika, das den ganzen Aberwitz der Apartheid bündelt: warum ihn seine Mutter aus einem fahrenden Minibus warf, um Gottes Willen zu erfüllen, welche Musik er für einen tanzenden Hitler aufzulegen pflegte, um sein erstes Geld zu verdienen, und wie ihn eine Überwachungskamera, die nicht einmal zwischen Schwarz und Weiss unterscheiden konnte, vor dem Gefängnis bewahrte.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Yaa Gyasi – Homegoing

Yaa Gyasi – Homegoing

Roman

Obwohl Effia und Esi Schwestern sind, lernen sie sich nie kennen, denn ihre Lebenswege verlaufen von Anfang an getrennt. Im Ghana des 18. Jahrhunderts heiratet Effia einen Engländer, der im Sklavenhandel zu Reichtum und Macht gelangt. Esi dagegen wird als Sklavin nach Amerika verkauft. Während Effias Nachkommen über Jahrhunderte Opfer oder Profiteure des Sklavenhandels werden, kämpfen Esis Kinder und Kindeskinder ums Überleben: auf den Plantagen der Südstaaten, während des Amerikanischen Bürgerkrieges, der Großen Migration, in den Kohleminen Alabamas und dann, im 20. Jahrhundert, in den Jazzclubs und Drogenhäusern Harlems. Hat die vorerst letzte Generation schließlich die Chance, einen Platz in der Gesellschaft zu finden, den sie Heimat nennen kann und wo man nicht als Menschen zweiter Klasse angesehen wird? Mit einer enormen erzählerischen Kraft zeichnet Yaa Gyasi die Wege der Frauen und ihrer Nachkommen über Generationen bis in die Gegenwart hinein. ›Heimkehren‹ ist ein bewegendes Stück Literatur von beeindruckender politischer Aktualität. (Quelle: buchhandel.de)

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Twelve years a slave

Twelve years a slave

Film

Solomon Northup lebte als freier Bürger, bis er von Sklavenhändlern verschleppt und an einen Plantagenbesitzer in Louisiana verkauft wurde. Zwölf Jahre erlitt er grausamste Gefangenschaft, bevor er seine Freiheit zurückgewann und zu seiner Familie heimkehrte. Seine Memoiren von 1853 sind nicht nur wertvolles historisches Testament, sondern auch berührendes Zeugnis eines mutigen und unnachgiebigen Mannes. John Ridleys Drehbuch basiert auf seinem wahren Bericht.

IdeenSet Postkoloniale Schweiz Wurzeln - Roots

Wurzeln - Roots

Kurzserie

Gambia, Westafrika, 1767: Der siebzehnjährige Kunta Kinte, ein stolzer Krieger der Mandinka, wird von der verfeindeten Koro-Familie entführt und an britische Sklavenhändler verkauft, die ihn nach Amerika verschiffen.
In Virginia erhält er den Sklavennamen Toby und muss auf der Farm von John Waller schuften. Dort lernt er Fiddler kennen, einen Sklaven, der ihm Freund und Mentor wird. Immer wieder muss Kunta Erniedrigungen und Missbrauch über sich ergehen lassen, doch er setzt alles daran, seine Menschlichkeit und seinen Stolz zu bewahren.
Das ist nur der Beginn einer emotionalen Familiengeschichte, die Kunta Kinte und seine Nachkommen folgt und von der Kolonialzeit im 18. Jahrhundert bis in die Folgezeit des amerikanischen Bürgerkriegs reicht.

Hinweis: die Serie ist ab 16 Jahren freigegeben und eignet sich somit nicht zum Zeigen im Unterricht.

Ideenset_PostkolonialeSchweiz_Menschenhandel_eine_kurze_Geschichte_der_Sklaverei

Menschenhandel - Eine kurze Geschichte der Sklaverei

Dokumentarfilm in vier Teilen

Der Handel mit Menschen hat eine unrühmliche Vergangenheit, und es gibt ihn auch heute noch. Die vierteilige TV-Dokumentation berichtet von den Anfängen bis zur Gegenwart, wobei sich jeder Teil einer spezifischen Epoche widmet:
Teil 1: Jenseits der Wüste (476 - 1375)
Teil 2: Für alles Gold der Welt (1375 - 1620)
Teil 3: Der Zucker und die Aufstände (1620 - 1789)
Teil 4: Letztes Kapitel der Sklaverei? (1789 - 1888)
Die Dokumentation ist auf LaPlatform streambar.