FAQ Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik

Hier finden Sie die Antworten auf die häufigsten Fragen. Die FAQ (Frequently Asked Questions) zum Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik werden laufend ergänzt.

Informationen und Organisation

Was ist am Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik der PHBern besonders?

Wo finde ich die wichtigen Informationen?

Auf unserem Webauftritt finden Sie unter «Studium» die wichtigsten Informationen zum Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik.

Wann kann ich das Studium beginnen?

Das Masterstudium Schulische Heilpädagogik kann im Herbstsemester und im Frühlingssemester begonnen werden. 

Wohin wende ich mich, wenn ich Fragen zur Zulassung zum Studium habe?

Alle Informationen zur Zulassung erhalten Sie hier. Die Studienberaterin Patricia Baeriswil berät Sie gerne.

Studienform und Studiendauer

Wie lange kann ich studieren?

Die maximale Studiendauer beträgt für alle Studienformen und alle Studierenden sechs Jahre.

Welche Studienformen und Profilbildungen werden angeboten?

Der Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik kann im Voll- oder Teilzeitmodell absolviert werden. Zudem kann gewählt werden, ob man berufsbegleitend  studieren will oder während dem Studium Praktika machen möchte.

Im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik können Sie Ihren Interessen folgen und einen der folgenden Studienschwerpunkte wählen, mit denen Sie Ihr Profil schärfen können:

  • Beeinträchtigungen im Lernen oder Verhalten
  • Beeinträchtigung der kognitiven Entwicklung.

Wie hoch muss ich den Aufwand während des Studiums einschätzen?

Berufstätigkeit während dem Studium

Muss ich Berufserfahrung bei der Anmeldung mitbringen?

Nein, die Zulassungsbedingungen der EDK verlangen keine Berufserfahrung. Dennoch bilden ein bis zwei Jahre Berufserfahrung im Regelschulbereich der Primar- oder Sekundarstufe eine solide Grundlage für das Studium der Schulischen Heilpädagogik. Sie helfen dabei, die theoretischen und praktischen Erkenntnisse einzuordnen und zu verknüpfen und sich im Arbeitsfeld Schule zurechtzufinden.

Wenn Sie nicht über solche Erfahrungen verfügen, empfiehlt das IHP dringend, die erste Praxisphase der Berufspraktischen Ausbildung in Form eines Praktikums oder an einer Regelklasse und mit Praxisanleitung zu absolvieren.

Dieselben Empfehlungen für den Einstieg in die Berufspraktische Ausbildung gelten auch für Studierende, die Zusatzleistungen absolvieren müssen.

Muss ich während des berufsbegleitenden Studiums bereits in einem heilpädagogischen Handlungsfeld tätig sein?

Wie viel kann ich neben dem berufsbegleitenden Studium arbeiten?

Mindestumfang sind 8 Lektionen in einer festen Anstellung über ein Schuljahr. Empfohlen wird eine Stelle, die 50 % nicht übersteigt.

Kann ich nach dem Bachelorstudiengang nahtlos weiterstudieren?

Aufbau des Studiums

Welche Module gibt es?

Informationen zu den Inhalten der Module, den Lehrveranstaltungen und dem Zeitpunkt, an dem die Lehrveranstaltungen stattfinden erhalten Sie hier.

In welchem Zeitraum finden die Lehrveranstaltungen statt?

Die Lehrveranstaltungen finden im Herbstsemester in den Wochen 38–51 und im Frühlingssemester in den Wochen 08–22 statt.

Welche Studientage stehen zur Verfügung?

Für das berufsbegleitende Studium über drei Jahre finden während zwei Jahren die Veranstaltungen am Montag und Dienstag statt, während eines Jahres am Donnerstag und Freitag. Idealerweise wird im ersten Jahr mit Veranstaltungen am Montag und Dienstag begonnen. Die weitere Abfolge kann frei gewählt werden. Es sind aber auch ganz andere Kombinationen der Halbtage möglich, je nach individuellen Bedürfnissen.

Beim Vollzeitstudium ist in der Regel der Mittwoch für das Praktikum reserviert. Veranstaltungen werden während eines Jahres am Montag und Dienstag sowie am Donnerstag und Freitag ganztägig besucht. Im zweiten Jahr sind nochmals Veranstaltungen am Montag und während des Herbstsemesters auch am Dienstag zu belegen. Es ist zudem möglich, die Veranstaltungen von Donnerstag und Freitag auf zwei Jahre zu verteilen und damit während zwei Jahren jeweils an drei ganzen Tagen Veranstaltungen zu besuchen.

Zu welchen Uhrzeiten findet der Unterricht statt?

Kann zwischen den Studienformen gewechselt werden?

Die Studierenden entscheiden sich von Semester zu Semester, welche Module sie belegen. Und kann somit Vollzeit begonnen werden und danach berufsbegeitend weiter. Oder umgekehrt. Das berufsbegleitende Teilzeitstudium ist natürlich mit einer entsprechenden Verlängerung des Studiums verbunden.

Auch zwischen den Modellen "Praktikum" und "Praxisanleitung" kann nach Abschluss einer Praxisphase das Modell gewechselt werden. Falls Sie beispielsweise zum Zeitpunkt des Studienbeginns über keine Anstellung verfügen, können Sie sich auch beim Teilzeitstudium für das Modell "Praktikum" entscheiden.

Was erwartet mich neben dem Präsenzunterricht?

Welche Studienschwerpunkte stehen zur Verfügung?

Es stehen ihnen zwei Studienschwerpunkte zur Verfügung:

  • - Schwerpunkt Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Lernen oder im Verhalten (PLV)
  • - Schwerpunkt Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung (PKE)

Erklärung:

Der Schwerpunkt Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Lernen oder im Verhalten (PLV) befasst sich intensiv mit Unterricht und Förderung von Regelschülerinnen und -schülern, die einen besonderen Bildungs- und Unterstützungsbedarf haben.

Im Themenfeld "Fachdidaktik in der Heilpädagogik" wird insbesondere in den Fachbereichen Mathematik und Sprache vertiefend auf die Bildung von Kindern mit Beeinträchtigungen im Lernen eingegangen. Aktuelle fachdidaktische Theorien und Modelle werden als Grundlage für guten präventiven Unterricht in heterogenen Lerngruppen skizziert und auf die spezifischen Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigungen im Lernen akzentuiert. Im Themenfeld "Herausfordernde Unterrichtssituationen" wird ein ressourcenorientierter und verstehender Zugang zu Unterrichtsstörungen erarbeitet. Im Zentrum des ganzen Themenfeldes stehen unter anderem Syndrome wie ASS und ADHS sowie aggressive Verhaltensweisen und internalisierende Störungen. Im Schwerpunkt PLV werden dabei der Umgang und die Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Lernen und Verhalten vertiefend in den Blick genommen.

Die Inhalte des Schwerpunktes PLV sind auf die Arbeit im Berufsfeld der integrativen Förderung und an Klassen für besondere Förderung in der Regelschule resp. in Sonderschulen und Heimschulen für Kinder mit Beeinträchtigungen im Verhalten ausgerichtet.

Der Schwerpunkt Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung (PKE) befasst sich intensiv mit Unterricht und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit einer kognitiven Beeinträchtigung und Mehrfachbehinderungen. Im Themenfeld "Fachdidaktik in der Heilpädagogik" wird insbesondere in den Fachbereichen Mathematik und Sprache vertiefend auf die Bildung von Kindern mit kognitiven und mehrfachen Entwicklungsbeeinträchtigungen eingegangen. Spezifische und auf diesen Personenkreis angepasste fachdidaktische Theorien und Modelle werden genutzt, um zentrale Unterstützungs- und Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und ihre Berücksichtigung im Unterricht und in der Förderung zu erarbeiten. Im Themenfeld "Herausfordernde Unterrichtssituationen" wird ein ressourcenorientierter und verstehender Zugang zu den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Im Zentrum des ganzen Themenfeldes stehen unter anderem Syndrome wie ASS, selbstverletzende und aggressive Verhaltensweisen sowie internalisierende Formen von Beeinträchtigungen. Im Schwerpunkt PKE werden dabei der Umgang und die Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit kognitiven und mehrfachen Entwicklungsbeeinträchtigungen vertiefend in den Blick genommen.

Die Inhalte des Schwerpunktes PKE sind auf die Arbeit im Berufsfeld der integrativen Sonderschulung und an heilpädagogischen Sonderschulen ausgerichtet. Sie sind aber ebenso wertvoll für die Arbeit in der integrativen Förderung an Regelschulen.

Der Schwerpunkt PKE wird insbesondere Studierenden empfohlen, die in den im vorgängigen Abschnitt genannten Berufsfeldern unterrichten möchten oder einen Bachelor im Bereich Zyklus 1 haben (resp. eine vergleichbare seminaristische Ausbildung).

Wann muss ich mich für einen Studienschwerpunkt entscheiden?

In der Regel am Ende des ersten Semesters mit der Moduleinschreibung zum zweiten Semester. Eine individuelle Beratung durch die zuständige Praxisbetreuung wird empfohlen.

Was bedeutet die Wahl der Studienschwerpunkte für das Studium?

Austauschsemester

Wo kann ich ein Austauschsemester absolvieren?