Kurzfassung

Am Übergang von der Primarstufe in die Sekundarstufe I gibt es zwischen den Kantonen und einzelnen Gemeinden grosse Unterschiede in den sogenannten Selektionsstrukturen, also der Anzahl und Benennung der verschiedenen Schultypen und -niveaus (z.B. «Sek» und «Real», sonderpädagogische Massnahmen), den Schulmodellen sowie den Übergangsverfahren und Übertrittskriterien (z.B. Noten, Empfehlung der Lehrperson). 

Die EDK-Auftragsstudie hat zum Ziel, eine Auslegeordnung der verschiedenen in der Schweiz vorfindbaren Typen von Selektionsstrukturen vorzunehmen. Diese Typen und ihre einzelnen Aspekte werden anschliessend bezüglich ihrer Vor- und Nachteile für die Bildungsgerechtigkeit resp. die Bildungschancen von Jugendlichen eingeschätzt. Dies erfolgt basierend auf existierender Forschungsliteratur sowie einer Diskussion mit Expertinnen und Experten. 

Der abschliessende Projektbericht ermöglicht Kantonen, Gemeinden, Schulleitungen und Lehrpersonen z.B. im Rahmen von Schulentwicklungsprozessen eine Übersicht über Vor- und Nachteile von einzelnen Schulmodellen, Übertrittsverfahren oder -kriterien zu erhalten.