Kurzfassung

ADHS erleben in Virtual-Reality

Lehrpersonen wissen oft zu wenig über ADHS. Es fällt ihnen schwer zu verstehen, wie sich ADHS im Schulalltag anfühlt. Dadurch fehlen passende Veränderungen im Unterricht. Das Projekt fragt: Hilft eine Virtual-Reality (VR)-Erfahrung, um Kinder und Jugendliche mit ADHS besser zu verstehen? Fördert sie Empathie und gibt sie mehr Sicherheit im Unterricht?

Dazu wird eine VR-Anwendung eingesetzt, in der ADHS-Situationen erlebt werden können. Lehrpersonen und Studierende testen diese Anwendung. In einer wissenschaftlichen Studie wird untersucht, ob sich dadurch das Wissen und die Empathie zu ADHS verändert. Zusätzlich wird geprüft, wie Informationen zu ADHS und eine einfache Checkliste zu Anpassungen im Unterricht führen.

Ziel ist es, die Wirkung der Anwendung zu prüfen. Am Ende wird klar, ob VR und Materialien (angehenden) Lehrpersonen helfen, besser auf Kinder und Jugendliche mit ADHS einzugehen. So kann der Unterricht gezielter angepasst und Betroffene besser unterstützt werden.