Blog: Grabe, wo du stehst

Die Methode "Grabe, wo du stehst" macht RZG-Unterricht lebendig. Wie sie funktioniert und angewendet werden kann, erfahren Interessierte am Beispiel des Medienzentrums am Helvetiaplatz 2 in Bern.
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Alte Karten Helvetiaplatz 2
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Wie wird Geschichte für Schülerinnen und Schüler greifbar? Zum Beispiel, indem sie dort beginnt, wo sie täglich unterwegs sind: im Schulhaus, im Quartier oder im eigenen Dorf.

Im Zentrum steht die Methode "Grabe, wo du stehst". Lernende untersuchen dabei einen vertrauten Ort und fragen: Was war hier früher? Wer hat diesen Ort genutzt? Wie hat er sich verändert? Mittels Fotos, Plänen, alten Zeitungen, Karten oder Interviews wird in der Vergangenheit gegraben. Die Schülerinnen und Schüler rekonstruieren also die Geschichte ausgehend von konkreten Spuren. 

Orte mit Geschichte

Das Beispiel im Blogbeitrag "Von der Schulwarte zum Medienzentrum" zeigt, was im Geschichtsunterricht möglich ist. Schülerinnen und Schüler arbeiten mit echten Quellen, forschen an einem realen Ort und entwickeln aus ihrer Recherche eine eigene Darstellung. So wird aus einem Gebäude, einer Strasse oder einem Platz ein historischer Lernort.