Französisch

Im Kanton Bern wird Französisch als erste Fremdsprache ab der 3. Klasse unterrichtet. Seit August 2018 gilt für alle Französischklassen der Volksschule der Lehrplan Passepartout (integriert in die Berner Ausgabe des Lehrplans 21).

Die PHBern bietet Lehrpersonen und Schulen vielfältige Weiterbildungen an, um sie in der Gestaltung und Weiterentwicklung ihres Französischunterrichtes an der Volksschule zu unterstützen.

Fachdidaktik

Jeden Sommer startet unterrichtsbegleitend eine Einführung in den Französischunterricht für Lehrpersonen, die neu damit beginnen, an der Volksschule Französisch zu unterrichten und/oder keine Aus- resp. Weiterbildung zum Fremdsprachenunterricht gemäss Lehrplan 21/Passepartout besucht haben.

Lehrpersonen und Kollegien, die bereits Französisch gemäss Lehrplan LP21/Passepartout unterrichten und ihren Fremdsprachenunterricht weiterentwickeln wollen, finden eine breite Angebotspalette zu diversen fachdidaktischen Themen.

Ab August 21 sind die meisten dieser Angebote sprachübergreifend für Englisch und Französisch konzipiert und nach vier Themen geordnet:

Jeder Themenblock besteht aus einer halbtägigen Impulsveranstaltung, die einen ersten Einblick in die Thematik ermöglicht, sowie verschiedenen, weiterführenden Themenkursen.

Aktuell: Wahlobligatorium Lehrmittel Französisch auf Sommer 22-23

Ab Schuljahr 22-23 können Schulen im Kanton Bern für den Französischunterricht auf der Volksschule auswählen zwischen den bisher obligatorischen Lehrmitteln des Schulverlags plus AG «Mille feuilles» (Primarstufe) und «Clin d’oeil» (Sekundarstufe I), den Lehrmitteln des Klett und Balmer Verlags «Ça roule» (Primarstufe) und «Ça bouge»/«C’est ça» (Sekundarstufe I) sowie dem Lehrmittel der Lehrmittelverlage Zürich und St.Gallen «dis donc!» (Primar- und Sekundarstufe I).

Weitere Informationen zum Wahlobligatorium und den Lehrmitteln sind auf dem Fächernet zu finden.

Zudem bietet die PHBern im Schuljahr 21-22 die Möglichkeit, sich an einer Abendveranstaltung zu den Lehrmitteln zu informieren und auszutauschen.

Auf das Schuljahr 22-23 sind für Lehrpersonen, die mit den neuen Lehrmitteln arbeiten und einen begleiteten Austausch wünschen, Praxistreffs pro Lehrmittel und Zyklus vorgesehen.

Alle übrigen Angebote, inklusive der Einführung in den Französischunterricht, orientieren sich an fachdidaktischen Fragestellungen und nicht an einem bestimmten Lehrmittel.

Wünschen Schulen für ihre Kollegien weitere Begleitung im Unterrichten mit den neuen Lehrmittelreihen, kann ein massgeschneidertes Hol-Angebot beantragt werden (siehe untenstehend).

Bei Fragen zum Einsatz von Lehrmitteln im Unterricht kann auch eine fachspezifische Unterrichtsberatung beantragt werden (siehe untenstehend). 

Für Lehrmittel-Einführungen sind die jeweiligen Verlage zuständig.

Hol-Angebote und fachspezifische Unterrichtsberatung

Die meisten ausgeschriebenen Angebote können einerseits von einzelnen Lehrpersonen als Regelangebote besucht werden, andererseits aber auch als Hol-Angebote für ganze Kollegien gebucht werden. Für Schulen besteht zudem die Möglichkeit, zu nicht ausgeschriebenen Themen massgeschneiderte Hol-Angebote zu beantragen.

Einzelpersonen und Kleingruppen wiederum können eine fachspezifische Unterrichtsberatung beantragen, in welcher Fragestellungen aus dem eigenen Unterricht mit einer Fachperson geklärt werden.

Sprachkompetenz

Für einen erfolgreichen Fremdsprachenunterricht ist die Sprachkompetenz der Lehrperson zentral. Das Niveau B2 gilt als minimales Einstiegsniveau; insbesondere im mündlichen Bereich sollten Primarlehrpersonen gemäss EDK und Bildungs- und Kulturdirektion des Kantons Berns das Niveau C1*–C1, Sekundarlehrpersonen das Niveau C1–C2 anstreben.

In den berufsspezifischen Sprachkompetenzkursen, die neu in drei Teilen angeboten werden, können die Grundlagen dafür erworben und vertieft werden. Der Fokus der Kurse liegt auf mündlichen Interaktionen im Fremdsprachenunterricht und auf den von der Lehrperson dafür benötigten kommunikativen Kompetenzen. Für den Erhalt der Sprechkompetenz zu empfehlen sind die Konversationskurse sowie ein begleitetes zweisprachiges Tandem.

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