Heil- und Sonderpädagogik

Die PHBern bietet schulischen Heilpädagoginnen und Heilpädagogen spezifische Weiterbildungen. Einige der Kurse der Heil- und Sonderpädagogik sind auch für Lehrpersonen zugänglich (die jeweiligen Zielgruppen werden in den Kursausschreibungen definiert).

Die Weiterbildungen der Heil- und Sonderpädagogik richten sich jedoch primär an schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, die in folgenden Kontexten arbeiten:

Lehrpersonen für die integrative Förderung (IF) an der Volksschule

sind schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, welche Kinder und Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf im Rahmen der integrativen Förderung in Regelklassen unterrichten.

Die Integrative Förderung ergänzt den Unterricht, wird mit diesem koordiniert und erfolgt in enger Zusammenarbeit mit den Regellehrpersonen. Sie dient dazu, bei Schülerinnen und Schülern Lern-, Leistungs- oder Verhaltensprobleme durch Prävention zu verhindern, zu vermindern, frühzeitig zu erkennen und beim Auftreten von besonderem Bildungsbedarf Schülerinnen und Schülern die nötige Förderung zukommen zu lassen.

Die Lehrperson für die Integrative Förderung unterstützt Lehrpersonen bei Unterrichtsentwicklungsprozessen wie bspw. der Umsetzung der inneren Differenzierung oder bei der individuellen Förderung. Ebenso unterstützt sie Lehrpersonen oder Klassen in schwierigen Situationen. (Leitfaden Integration und besondere Massnahmen in der Volksschule des Kantons Bern (IBEM) , 4. Ausgabe; Februar 2019; S 30)

Lehrperson an einer Klasse zur besonderen Förderung (KbF) an der Volksschule

sind schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, welche Kinder und Jugendliche mit besonderem Bildungsbedarf im Rahmen der separativen Förderung an einer Klasse zur besonderen Förderung (KbF)  unterrichten.

Schülerinnen und Schülern mit Entwicklungs-, Lern- oder Leistungsstörungen, Behinderungen oder Verhaltensauffälligkeiten, werden in einigen Gemeinden in Klassen zur besonderen Förderung unterrichtet. (Leitfaden Integration und besondere Massnahmen in der Volksschule des Kantons Bern (IBEM) , 4. Ausgabe; Februar 2019; S 34)

Lehrpersonen an einer GSI Sonderschule

sind schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen, welche Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen, Sinnes- oder Körperbeeinträchtigungen oder Kinder und Jugendliche mit besonders schwierigen psycho-sozialen Verhältnissen separativ in Sonderschulklassen unterrichten.

Lehrperson für die integrative Sonderschulung (GSI Pool 1)

sind schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen für die integrative Sonderschulung, welche Kinder und Jugendliche mit kognitiven Beeinträchtigungen, Sinnes- oder Körperbeeinträchtigungen oder besonders schwierigen psycho-sozialen Verhältnissen integrativ in der Volksschule unterrichten.

Virtueller Infoanlass Schulische Heilpädagogik

Am 13. März 2021, 10.00-11.00 Uhr informiert der Institutsleiter Michael Eckhart online über den flexiblen und praxisnahen Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik. Danach gibt es eine offene Fragerunde. Interessiert? Dann melden Sie sich unverbindlich zum virtuellen Infoanlass an.

Kontakt

Spezifische Weiterbildungen für GSI Pool 2

Dieses Dienstleistungsangebot ist ein kantonsweit und regional organisiertes Angebot für Volksschulen im Kanton Bern. Das Beratungsangebot bezieht sich auf Schülerinnen und Schüler mit Autismus-Spektrum-Störungen, mit schweren Wahrnehmungsstörungen und/oder schweren Störungen des Sozialverhaltens (Pool 2) im Kindergarten und in der Volksschule.
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