HSK – Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur

Der HSK richtet sich an Schülerinnen und Schüler mit Migrations- oder interkulturellem Hintergrund. Der freiwillige Unterricht findet nicht in der lokalen Schulsprache, sondern in der Erstsprache der Teilnehmenden statt.

Im Unterricht in heimatlicher Sprache und Kultur (HSK) erweitern mehrsprachige Kinder Kompetenzen in ihrer Erstsprache und Kenntnisse über ihre Herkunftskultur. Der HSK ergänzt den regulären Sprachunterricht optimal, da sich die Lernprozesse wechselseitig positiv beeinflussen.
Der HSK umfasst wöchentlich zwei bis vier Lektionen. Botschaften der Herkunftsländer, Elternvereinigungen oder andere private Trägerschaften führen den Unterricht durch. Die kantonalen Volksschulämter koordinieren die Angebote.

Grundkurse für HSK-Lehrpersonen

Grundkurs I

Der Grundkurs I richtet sich an HSK-Lehrpersonen im Kanton Bern mit von der Bildungs- und Kulturdirektion anerkannter Trägerschaft. Im Kurs lernen sie die Strukturen und Unterrichtsmethoden der Berner Volksschule kennen. Weitere zentrale Themen sind die Zusammenarbeit mit den Lehrpersonen der Volksschule und die Schlüsselrolle der HSK-Lehrpersonen im Integrationsprozess.

Grundkurs II

Auf dem Grundkurs I aufbauend, thematisiert der Grundkurs II die Lehrmittelreihe "Materialien für den herkunftssprachlichen Unterricht". Die Teilnehmenden lernen den Einsatz der Lehrmittel im Unterricht kennen. Für die Teilnahme müssen Lehrpersonen den Grundkurs I absolviert haben.

Die nächste Durchführung des Grundkurses II ist für das Schuljahr 22/23 vorgesehen.

Weitere Angebote

Im Schuljahr 21/22 findet zum ersten Mal eine Impulsveranstaltung zu einem aktuellen Thema aus dem HSK-Unterricht statt, welche dem Austausch und der Vernetzung unter HSK-Lehrpersonen dient.

Zudem bietet die PHBern weitere ausgewählte Angebote, die sich sowohl an Lehrpersonen der Volksschule als auch an HSK-Lehrpersonen richten, auch für HSK-Lehrpersonen kostenfrei an.

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