Letzter Tag der Studienreise

2. Oktober 2026, Andreas Jäggi (PHBern), Sabine Williner (PHBern), Edith Niederbacher (PHBern)

Gruppenbild in Natur in Kanada

Der letzte Tag der Studienreise begann mit zwei parallelen Programmpunkten, die Inklusion auf unterschiedlichen Bildungsstufen in den Blick nahmen. Eine grössere Gruppe der PHBern-Delegation besuchte eine Schule und erhielt Einblicke, wie Inklusion dort im Schulalltag gestaltet und gelebt wird. Eine kleinere Gruppe tauschte sich an der Concordia University of Edmonton mit Professorinnen aus den Fachbereichen Psychologie und Cybersicherheit aus. Im Zentrum stand die Frage, wie sie ihre Lehre konkret gestalten, damit alle Studierenden teilhaben und erfolgreich lernen können. 

Einblicke in die Joan Carr Catholic School 

An der Joan Carr Catholic School lernen 970 Schüler:innen vom Kindergarten bis zur 9. Klasse. Der Unterricht ist kostenlos und Kinder aller Religionen sind willkommen. Nach einer herzlichen Begrüssung wurde uns das pädagogische Konzept vorgestellt. Bei einem Rundgang konnten wir erleben, wie dieses im Schulalltag sichtbar wird. 

Manches erinnerte an Schulen in der Schweiz, beispielsweise Visualisierungen durch Piktogramme, sichtbar gemachte Lernziele und Lernergebnisse sowie Bewegungs- und Rückzugsbereiche. Besonders eindrücklich war, wie diese einzelnen Elemente in ein gemeinsam getragenes Konzept eingebettet sind. 

Die Schule hat ein klares Leitbild in Bezug auf Lernen und Inklusion. Ausgehend davon hat das Kollegium in einem kollaborativen Prozess konkrete Massnahmen entwickelt. Dazu gehören u.a. die Umsetzung von Universal Design for Learning (UDL), eine Ankommenszeit («soft start») oder visuelle Orientierungshilfen. Neue Lehrpersonen werden durch Kurse und Unterlagen gezielt eingeführt. So wird das gemeinsame Verständnis von inklusivem Unterricht auch bei personellen Wechseln weitergetragen. 

Beim Rundgang wurde zudem die Bedeutung der Unterstützten Kommunikation deutlich. Zahlreiche Kinder nutzen einen Sprachcomputer, um zu kommunizieren. Die Schulleiterin erklärte: «Everyone can communicate; sometimes we just have to find out how.». Ergänzend bietet der TLC-Raum (Targeted Learning Classroom) Rückzugsmöglichkeiten sowie die Möglichkeit für gezielte Förderung und interaktives Lernen. Die Gestaltung und Nutzung der Räume ist somit fester Teil der pädagogischen Strategie.  

Eine zentrale Rolle spielt die Zusammenarbeit verschiedener Berufsgruppen: Lehrpersonen, auf Lernen, Sprache und Verhalten spezialisierte Heilpädagog:innen, Sozialarbeiter:innen, Therapeutic Assistants und Educational Assistants unterrichten und begleiten die Kinder gemeinsam. Die breite personelle Unterstützung und das grosse Engagement waren beim Besuch spürbar. Ein Leitsatz, der uns mitgegeben wurde, bringt die gemeinsame Verantwortung auf den Punkt: «We cannot do complexity alone». 

Für diese Zusammenarbeit sind feste Zeitgefässe vorgesehen. Am Donnerstagnachmittag haben die Kinder schulfrei, während alle Lehrpersonen in der Schule bleiben. Diese Zeit ist Teil ihrer Arbeitszeit und steht für Zusammenarbeit, Besprechungen und Weiterbildung zur Verfügung. Kooperation erhält damit einen verbindlichen Platz im Schulalltag. 

Für die PHBern nehmen wir daraus einen wichtigen Impuls mit: Inklusive Schulentwicklung braucht ein gemeinsam entwickeltes pädagogisches Konzept, eine geteilte Verantwortung und verbindliche Zeit für Kooperation. Neben gutem Unterricht ist somit multiprofessionelle Zusammenarbeit eine wichtige Voraussetzung dafür, dass jedes Kind erfolgreich lernen und teilhaben kann. 

Inklusive Lehre: Einblicke aus Psychologie und Cybersicherheit 

Vier Mitglieder unserer Delegation vertieften an der Concordia University of Edmonton zentrale Themen unserer Reise: unterschiedliche Lernvoraussetzungen, die Teilhabe von Studierenden mit Behinderungen und die Gestaltung von Lehre und Prüfungen. 

Dr. Jenna Congdon, Assistant Professor of Psychology an der Faculty of Arts, zeigte auf, wie sie Erkenntnisse über Lernen und psychische Gesundheit konsequent auf ihre eigene Lehre überträgt. Inklusive Lehre versteht sie als kontinuierlichen Entwicklungsprozess. Dabei geht sie davon aus, dass Studierende selbst am besten wissen, was sie für ihr Lernen benötigen. Flexible Teilnahmemöglichkeiten, Audioaufzeichnungen und verschiedene Wege, Fragen zu stellen, fördern diese Autonomie. Bei Bedarf können Studierende zudem einen Mental Health Day in Anspruch nehmen – denn Erholung werde nicht immer genau dann benötigt, wenn ein Feiertag im Kalender stehe.

Die Leistungsbeurteilung richtet sie auf Verständnis statt auf das reine Wiedergeben von Wissen aus. Ihre Prüfungen sind Open-Book-Prüfungen und enthalten vorwiegend anwendungsorientierte Fragen. Der Zugang zu den Unterlagen vermittelt den Studierenden Sicherheit, während die Aufgaben dennoch ein vertieftes Verständnis voraussetzen. Mehrere Leistungsnachweise, regelmässiges Feedback und unterschiedliche Aufgabenformate verteilen den Druck über das Semester und bieten verschiedene Möglichkeiten, Kompetenzen zu zeigen. 

Für Congdon besteht Lehre jedoch nicht nur in der Vermittlung von Informationen – diese seien heute vielerorts verfügbar. Entscheidend sind Interaktion, Beziehungen und gegenseitige Fürsorge. Die Dozierenden reflektieren ihre Lehre deshalb regelmässig gemeinsam und entwickeln sie laufend weiter. So wird inklusive Lehre zu einer gemeinsamen Kultur, die von Vertrauen, Flexibilität und der Bereitschaft zum Weiterlernen geprägt ist. 

 

Dr. Cherry Mangla, Assistant Professor an der Faculty of Management, unterrichtet und forscht zum Thema Cybersecurity und versteht inklusive Lehre als transparenten und sorgfältig aufgebauten Lernprozess. Da ihre Studierenden sehr unterschiedliches Vorwissen mitbringen, schafft sie zunächst eine gemeinsame Ausgangslage und knüpft an Erfahrungen aus Alltag, Beruf und Studium an. Erst danach führt sie technische Aspekte ein. Ein durchgängiges Beispiel begleitet die Studierenden durch das Semester. 

Nach dem Prinzip «ein Thema, mehrere Zugänge» erschliessen sich die Studierenden Inhalte durch Beobachten, Nachdenken, Diskutieren, Anwenden und Reflektieren. Frühzeitig bereitgestellte Unterlagen, eine klar erkennbare Unterrichtsstruktur und regelmässige Zwischenchecks geben Orientierung und zeigen, wo weitere Unterstützung notwendig ist. 

Auch bei den Leistungsnachweisen ist Transparenz zentral. Fairness entsteht für Mangla durch klare Erwartungen und die konsequente Abstimmung von Lernzielen, Unterricht und Prüfung. Versteckte Anforderungen haben in diesem Verständnis keinen Platz. Unterschiedliche Formate wie wissenschaftliche Arbeiten, Blogbeiträge oder Poster ermöglichen es den Studierenden, ihre Kompetenzen auf verschiedenen Wegen zu zeigen. 

Offen berichtete Mangla, dass ihr zu Beginn nicht alles gelungen sei. Gespräche und Befragungen hätten ihr geholfen, die Bedürfnisse der Studierenden besser zu verstehen und ihre Lehre kontinuierlich weiterzuentwickeln. Denn wenn Studierende bereits zu Beginn den Anschluss verlieren würden, könnte sich dies später auch auf ihre Motivation und Leistung auswirken. 

Im Studienbereich Cybersecurity nehmen auch zwei Studierende mit kognitiven Behinderungen aus der Kooperation mit Inclusion Alberta an regulären Lehrveranstaltungen teil. Sie beschäftigen sich gemeinsam mit ihren Mitstudierenden mit denselben Themen, verfolgen dabei jedoch individuell angepasste Lernziele. Unsere Frage, ob Menschen mit kognitiven Behinderungen von den Angeboten der Fakultät profitieren können, schien sie zunächst kaum nachvollziehen zu können. Dass sie Teil der Lehrveranstaltungen sind, ist für Mangla selbstverständlich. Die unterschiedlichen Erfahrungen und Perspektiven betrachtet sie als Bereicherung, von der alle Beteiligten profitieren. 

Zum inhaltlichen Tagesabschluss und zugleich unserer Studienreise bleibt vor allem ein Eindruck: Unabhängig davon, mit wem wir im Verlauf dieser Woche an der Concordia University of Edmonton gesprochen haben, war eine gemeinsame Haltung spürbar. Studienerfolg und Wohlbefinden stehen im Zentrum. Gleichzeitig sind die Motivation, gute Lehre kontinuierlich weiterzuentwickeln, und der professionelle Umgang mit Vielfalt und Inklusion selbstverständlich. Diese Haltung zeigt sich nicht nur im Engagement einzelner Personen, sondern ist auch in der übergeordneten «Mission & Vision» der Universität verankert. 

Die Erfahrungen der Studierenden werden ernst genommen und für Verbesserungen genutzt. Gleichzeitig erhalten die Dozierenden Unterstützung durch ihre Fakultäten, den kollegialen Austausch, Mentoring und spezialisierte Fachstellen. Dieses Zusammenspiel von persönlichem Engagement und institutioneller Verantwortung ist eine zentrale Erkenntnis unserer Studienreise. 

Für die PHBern nehmen wir viele Eindrücke, neue Perspektiven und weiterführende Fragen mit. Besonders deutlich wurde, dass inklusive Hochschulbildung dort entstehen kann, wo Kultur, Strukturen und konkrete Praktiken ineinandergreifen und gemeinsam von Studierenden, Mitarbeitenden und Hochschulleitung getragen werden.

 

Nach dem inhaltlichen Abschluss der Studienreise folgte ein gemeinsamer Ausflug in die Natur. Für einige ging dabei ein kleiner Traum wie aus einem Highschool-Film in Erfüllung: In einem klassischen Schulbus fuhren wir in den Elk Island National Park. Elche liessen sich zwar keine blicken, dafür konnten wir Bisons beobachten und die intensive Woche gemeinsam ausklingen lassen. 

Ein perfekter Abschluss einer eindrucksvollen Woche. Herzlichen Dank an alle Teilnehmenden, an Caroline Sahli Lozano und Katja Saxer für die Organisation sowie an Xinxin Fang, Barbara van Ingen, Tim Loreman, Tim Cusack und Bruce Uditsky für ihr grosses Engagement im Bereich der inklusiven Hochschulbildung, für ihre Zeit und für die vielen inspirierenden Impulse. 

Wir freuen uns darauf, den Austausch am 12. März 2027 im Rahmen der Tagung «Unterwegs zu einer inklusiven Hochschule: Perspektiven aus der Schweiz und Kanada» fortzusetzen und unter anderem Barbara van Ingen, Tim Loreman und Bruce Uditsky an der PHBern begrüssen zu dürfen. 

Reservieren Sie sich den Termin bereits heute. Weitere Informationen zum Programm und zur Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite. 

Dieser Beitrag gibt die persönlichen Eindrücke der Verfassenden wieder. 

English

The final day of the study tour began with two parallel sessions exploring inclusion at different levels of education. A larger group from the PHBern delegation visited a school and gained insights into how inclusion is embedded in everyday school life. A smaller group met with professors from Psychology and Cybersecurity at Concordia University of Edmonton. Their discussions focused on how teaching can be designed to enable all students to participate and learn successfully. 

Insights into Joan Carr Catholic School 

Joan Carr Catholic School is attended by 970 students from Kindergarten to Grade 9. The school is publicly funded and welcomes children of all faiths. Following a warm welcome, we were introduced to the school’s educational approach. A tour then allowed us to see how this approach is put into practice in everyday school life. 

Some features were familiar from schools in Switzerland, including the use of pictograms, clearly displayed learning objectives and outcomes, and spaces for movement or quiet retreat. What was particularly striking, however, was how these individual elements form part of a coherent approach shared across the school community. 

The school has a clear vision for learning and inclusion. Based on this vision, staff have worked collaboratively to develop specific practices, including the implementation of Universal Design for Learning (UDL), a “soft start” at the beginning of the day, and visual supports that help students find their way and understand routines. New teachers are introduced to the approach through dedicated courses and supporting materials, helping to sustain a shared understanding of inclusive teaching even when staff change. 

The tour also highlighted the importance of augmentative and alternative communication. Many children use speech-generating devices to communicate. As the principal explained: “Everyone can communicate; sometimes we just have to find out how.” The TLC room (Targeted Learning Classroom) also provides a calm space for students, together with opportunities for targeted support and interactive learning. The design and use of the school’s spaces are therefore an integral part of its educational approach. 

Collaboration among different professional groups plays a central role. Teachers, specialists in learning and behaviour, social workers, Therapeutic Assistants and Educational Assistants work together to teach and support the children. The extensive staffing support and the commitment of those involved were evident throughout our visit. One statement shared with us captures this sense of collective responsibility: “We cannot do complexity alone.” 

Dedicated time is set aside for this collaboration. Students do not attend school on Thursday afternoons, while all teachers remain at the school. This time forms part of their regular working hours and is reserved for collaboration, meetings and professional learning. Cooperation is thus given a formal and consistent place within everyday school life. 

This visit offered an important insight for PHBern: inclusive school development requires a jointly developed educational approach, shared responsibility and dedicated time for collaboration. Alongside high-quality teaching, multi-professional collaboration is essential to enabling every child to participate and learn successfully. 

Inclusive Teaching: Insights from Psychology and Cybersecurity 

Four members of our delegation explored several key themes of the study tour in greater depth at Concordia University of Edmonton: diverse learning needs, the participation of students with disabilities, and the inclusive design of teaching and assessment. 

Dr. Jenna Congdon, Assistant Professor of Psychology in the Faculty of Arts, explained how she consistently applies insights into learning and mental health to her own teaching. She views inclusive teaching as an ongoing process of development, guided by the belief that students themselves know best what they need in order to learn effectively. Flexible participation options, audio recordings and different ways of asking questions help give students greater autonomy. When needed, students can also take a Mental Health Day, reflecting the fact that rest is not always needed on a day that happens to be a public holiday. 

Congdon designs assessment to test understanding rather than the simple recall of information. Her open-book exams focus primarily on applied questions. Access to course materials provides students with a sense of security, while the questions still require a thorough understanding of the subject matter. Multiple assessments, regular feedback and a variety of formats distribute the pressure across the semester and give students different ways to demonstrate their learning. 

 

For Congdon, however, teaching is about more than providing information, which is readily available from many sources today. Interaction, relationships and mutual care are what matter most. Faculty members therefore reflect on their teaching together and continually refine their practice. In this way, inclusive teaching becomes part of a shared culture shaped by trust, flexibility and a willingness to keep learning. 

Dr. Cherry Mangla, Assistant Professor in the Faculty of Management, teaches and conducts research in cybersecurity. She views inclusive teaching as a transparent and carefully structured learning process. Because her students bring very different levels of prior knowledge, she first establishes a shared starting point by connecting new content to experiences from everyday life, work and previous studies. Technical concepts are introduced only once the students have understood the underlying problem. A single, ongoing example provides continuity throughout the semester. 

Following the principle of “one topic, multiple entry points,” students engage with the course content by observing, thinking, discussing, applying and reflecting. Materials provided in advance, a clearly structured learning process and regular check-ins offer guidance and help identify where further support may be needed. 

Transparency is equally important in assessment. For Mangla, fairness comes from clear expectations and close alignment between learning objectives, teaching and assessment. Hidden requirements have no place in this approach. Different formats, including academic papers, blog posts and posters, allow students to demonstrate their learning in a variety of ways. 

Mangla spoke openly about the fact that not everything had worked well when she first began teaching. Conversations and surveys helped her gain a better understanding of her students’ needs and continually refine her practice. If students lose their way early in a course, this may also affect their motivation and performance later on. 

Two students with intellectual disabilities who are supported through the partnership with Inclusion Alberta also participate in regular cybersecurity classes. They explore the same topics alongside their peers while pursuing individualized learning goals. When we asked whether people with intellectual disabilities could benefit from the Faculty’s programs, Mangla initially seemed surprised by the question itself. For her, their participation was simply a matter of course. She sees the different experiences and perspectives that all students bring as an enrichment from which everyone benefits.

As the formal program drew to a close, both for the day and for the study tour as a whole, one impression stood out above all: regardless of whom we spoke with at Concordia University of Edmonton during the week, we encountered a shared commitment. Student success and well-being are at the centre, together with a strong motivation to continually improve teaching and an approach in which diversity and inclusion are treated as integral to professional practice. This commitment is reflected not only in the work of individuals, but also in the university’s overarching Mission and Vision. 

Students’ experiences are taken seriously and used to drive improvement. At the same time, faculty members receive support from their Faculties, through peer exchange and mentoring, and from specialized services. This interplay between personal commitment and institutional responsibility is one of the key insights we are taking away from the study tour. 

We will return to PHBern with many impressions, new perspectives and further questions. Above all, the visit demonstrated that inclusive higher education can develop where culture, structures and concrete practices work together and are collectively supported by students, staff and university leadership. 

 

Following the formal conclusion of the study tour, the group headed into nature together. For some, a small dream straight out of a high-school movie came true as we travelled to Elk Island National Park in a classic school bus. Although we did not spot any moose, we were able to observe bison and bring an intensive week to a close together. 

It was the perfect ending to a memorable week. Our sincere thanks go to all participants, to Caroline Sahli Lozano and Katja Saxer for organizing the study tour, and to Xinxin Fang, Barbara van Ingen, Tim Loreman, Tim Cusack and Bruce Uditsky for their outstanding commitment to inclusive higher education, for their time and for the many inspiring insights they shared with us. 

We look forward to continuing the exchange on 12 March 2027 at the conference Towards Inclusive Higher Education: Perspectives from Switzerland and Canada. We are particularly pleased that Barbara van Ingen, Tim Loreman and Bruce Uditsky will be among the guests joining us at PHBern. 

Save the date now. Further information about the program and registration is available on the event page. 

This article reflects the personal impressions of its authors.