Praktikumsdokumentationen Bildnerisches Gestalten Sekundarstufe II

Im Rahmen der Fachdidaktik Bildnerisches Gestalten entwickeln die Studierenden des Instituts Sekundarstufe II Lernfelder für den Unterricht. Innerhalb von Praktikumsberichten bereiten sie diese so auf, dass auch andere Praxislehrpersonen daraus Inspiration und Materialien schöpfen können.

Es gilt lebensweltlich relevante Inhalte mit den im Berner Lehrplan verankerten Kompetenzansprüchen zu verbinden und auf die Bedingungen von Praktikumsort und Zielstufe abzustimmen.

Das Format des Praktikumsberichtes wurde von Ruth Kunz entwickelt, welche von 2013–2016 eine inhaltlich akzentuierte Auseinandersetzung mit wechselnden, in jedem Studienjahr neu zu bestimmenden Fragen und Themen setzte. Seit 2016/2017 entstehen die Praktikumsberichte Bildnerisches Gestalten im Seminar von Gila Kolb.

Jahrgang 18/19

Anna Jaun: future animals

Anna Jaun legt eine Unterrichtssequenz zum Thema der inszenierten Fotografie vor, in dem ein Setting aus verschiedenen Materialien, abgestimmt auf ein vorgegebenes Objekt (in diesem Fall ein präpariertes Tier aus der Fachschaft Biologie) fotografisch naturalistisch und surrealistisch inszeniert wird.
#Stillleben #inszenieren #fotografieren #Materialexperiment

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Belinda Kernen: Kollaboration

Kollaborieren, zusammenarbeiten, voneinander lernen, teilen, austauschen, diskutieren, kommunizieren, aushandeln, eine multiple Autorenschaft entwickeln, eigene Interessen und Fähigkeiten einbringen, prozesshaft arbeiten, gemeinsam gestalten - all dies ist Thema dieser Unterrichtseinheit von Belinda Kernen. Kollaborative Strategien aus der zeitgenössischen Kunst werden in den Unterricht gebracht und als ernst zu nehmendes Thema erprobt.
#Zusammenarbeit #freies Projekt #spielerisch 

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Italo Fiorentino: Corridor Digital

Im Rahmen der Unterrichtseinheit von Italo Fiorentino beschäftigen sich die Schüler_innen mit der Raumwahrnehmung innerhalb des Schulgebäudes. Sie erstellen einen gemeinsamen Film aus der Egoperspektive. Den Unterricht begleiten Übungen, die inhaltlich als auch ästhetisch an aktuelle Social-media Phänomene anknüpfen.
#Film #Egoperspektive #Smartphone #Klassenfilm #socialmedia

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Jasmin Bigler: Ein filmisches Selbstportrait

Jasmin Bigler überträgt das Genre "Selbstportrait" in eine filmische Auseinandersetzung mit dem Selbst. Dabei setzt sie für das Filmen und den Schnitt die Geräte ein, die den Schüler_innen zumeist zur Verfügung stehen: Das Smartphone und die entsprechenden Apps. Informationen zu einfachen Video- und Schnittmethoden am Handy und Übungen zu experimentellen Ideenfindungsprozessen dienen dazu, die Inspiration für den eigenen Unterricht zu finden.
#Film #Selbstportrait #Smartphone #App

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Jelena Helbling: Die Tonwertstudie

Jelena Helbling vereint in dieser Unterrichtseinheit perspektivisch-konstruktives und sinnlich-intuitives Zeichnen. Der Bericht zeigt technische und intuitive Zeichenübungen zu 1) Licht und Schatten, Kontrast, Volumen, 2) Tonwertmodellierung von Linie zu Ton + von Ton zu Ton, Tonwertskalen, Graustufen und 3) Material und Ausdruck, Haptik / Stofflichkeit / Struktur und lädt dazu ein, das Zeichnen als einerseits einen Vorgang, der Wirklichkeit in eine Fläche übersetzt und andererseits als einen intuitiven Prozess zu behandeln.
#Freihandzeichnen #analytisches #gegenständliches #Zeichnung #Tonwert 

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Luca Egger: Secret Places

Stimmungsvolle Orte, die z. B. in TV-Serien gezeigt werden, wurden im Unterricht von Luca Egger in unterschiedliche Medien wie Modellbau, Malerei und Fotografie übersetzt und in einem zweiten Schritt in malerische Abstraktionen überführt. Gezeigt wird, wie Landschaft, Inszenierung, Fotografie, Malerei und Abstraktion inspirierend miteinander in Bezug gebracht werden können.
#Illusion #Landschaft #geheimnisvoll #Transfer 

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Mara Schenk: Rumpfstrumpf

In der Unterrichtseinheit "RUMPFSTRUMPF" konzipieren und bauen die Schüler_innen eine Körpererweiterung zu ihren eigenen Körper- und Raumwahrnehmungen. Mara Schenk entwickelte dafür Übungen und Sammlungen für die künstlerisch-gestalterische Arbeit im dreidimensionalen Bereich, die Auseinandersetzung mit Material, Reflexionen sowie für die selbstständige, experimentelle Projektarbeit.
#Strumpf #Körper #Raum #gestalterische #Intervention

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Michael Gsteiger: abstrakte kurzfilme machen

Michael Gsteiger zeigt ein Herantasten in verschiedenen Schritten an die Begriffe des Films und der Abstraktion, auf die in eine – mittels Smartphones gefilmte – praktische Arbeit folgt. Als Ergebnis entstanden experimentelle, abstrakte Kurzfilme. Weiterhin werden umfangreiche Arbeitsblätter zu jeder Sequenz im Praktikumsbericht dokumentiert.
#experimentell #Kurzfilm #Abstraktion #iMovie

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Mirko Kircher: Farbe, Form, Komposition, Emotion

Konzeptuelle Strukturen in der Malerei und dem Arbeitsprozess hat Mirko Kircher innerhalb einer offenen Aufgabenstellung zur abstrakten Malerei thematisiert. Vom Bespannen einer Leinwand über Übungen in Malerei bis zum kollaborativen Gestalten einer großformatigen Malerei dokumentiert und reflektiert dieser Praktikumsbericht einen ergebnisoffenen Prozess.
#Malerei #Abstrakt #Expression #Atelier #OffeneAufgabenstellung

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Nicole Weibel: Raum bewegen

Wie lässt sich Raum im Film erfassen? Im Praktikumsbericht von Nicole Weibel geht es um die Verbindung von bewegtem Bild und dem Gestalten von Raumaspekten. Schüler_innen erlernen mithilfe von Übungsaufgaben und Arbeitsblättern die grundlegenden Techniken der Filmkamerahandhabung und des Bearbeitungsprogramms (iMovie) sowie das Erzählen mit der Filmkamera als gestalterisches Mittel – und auch über die Manipulierbarkeit von filmischen Dokumenten.
#Raum #Erzählen #Film #iMovie #situativ #Kritik 

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Oona Siegenthaler: Körpereinschränkung / Körpererweiterung

Die Lehrplaninhalte "Fotografie" und "Selbstinszenierung" bilden die Anhaltspunkte zur Vorbereitung und Durchführung der Unterrichtseinheit von Oona Siegenthaler. Durch experimentelle Vorübungen und theoretische Inputs werden unkonventionelle Körper-Objekt-Bezüge thematisiert, die auf die Aufgabe, eine "Körpereinschränkung" bzw. "Körpererweiterung" zu entwickeln, umzusetzen und zu dokumentieren.
#Körperskulptur #Kartonobjekt #fotografische Inszenierung 

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Pamela Gardis: Logo Lab

Pamela Gardis "Logo Lab" ist ein Labor für die Entwicklung und Umsetzung eines Logos. Eine Auftraggeberin fragt ein Logo an; darauf werden Übungen und Experimente zur Entwicklung und Weiterentwicklung einer Logo-Idee sowie damit verbundene Gestaltungsregeln des #LogoDesign entwickelt. Methoden des #Brainstorming, des spielerischen #LogoHacks, der #Formfindung, welche sowohl #digital als auch #analog stattfindet, sowie Kriterien des Logos wie #Reduktion #Kommunikation #Lesbarkeit #Skalierbarkeit #Wiedererkennungswert und #Funktion werden in diesem Bericht gezeigt.
#Symbol #CorporateDesign #Signet #Piktogramm

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Philipp Studer: Stop-Motion

Was ist claymation? Wer macht einen puppetoon? Die Vielfalt von Stop-Motion Filmen zeigt Philipp Studer in seinem Praktikumsbericht. In Zeiten des Revivals von Polaroidästhetik und Vintagelooks erfreuen sich auch ruckelige Videos und Tricktechniken, welche "Handarbeit" erkennen lassen, wieder grösserer Beliebtheit. So erhält eine alte Technik in aktuellen Medien, wie Youtube-Videos eine neue Relevanz, insbesondere, wenn sie mit Werken aus der Kunstgeschichte kombiniert werden.
#Animation #StopMotion #Kunstgeschichte #analog #digital

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Jahrgang 17/18

Alexander Cottier: Remix

"Remix" von Alexander Cottier widmet sich der malerischen Weiterentwicklung von Plattencovern sowie um die Rezeption von Malerei. Wie kommen diese Bildwelten zusammen? Wesentliche Aspekte der Bildkomposition werden aufgenommen und die Schüler_innen erleben sich ebenso der Rolle eines Kunstschaffenden, wie auch eines DJ‘s.
#Malerei #Bildwelten #Underground #Plattencover #DJ #Mainstream #Remix #Appropriation #Collage # Sample

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Annette Brand: Selbstportrait mit Maske

Die Dokumentation von Annette Brand beinhaltet Hintergrundinformationen, Übungen und Anleitungen zu einem Selbstporträt mit Maske für Schülerinnen und Schüler in der 3. Gymnasialklasse.
#UnterrichtssequenzBG #Gymnasialklasse3

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Eva Allemann: Zehn Seiten Bild

Mit "Zehn Seiten Bild" legt Eva Allemann ein Unterrichtsprojekt im Spannungsverhältnis von Bild und Buch vor. In einer offen angelegten Aufgabenstellung werden Bilder als Ausgangsmaterial benutzt und das Buch als Kunst- und Ausdrucksform.
#analoges Sampling #Self-Publishing #BildimBuch #Text #Bild


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Janick Sommer: Die eigene Bildsammlung

Wie ordnen wir die Bilder, die uns tagtäglich umgeben? Wie kann eine Bildersammlung entstehen, die als Basis einer gestalterischen Praxis dient – und von welchem Bildumgang können Lehrpersonen Ausgehen? Janick Sommer stellt eine dreiwöchigen Sequenz im Grundlagenkurs vor.
#sammeln #ordnen #werten #sequenzieren

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Kristin Muth: Concept Mapping im BG-Unterricht zur Konzipierung einer Aktion

Kristin Muth zeigt, wie SchülerInnen Concept Mapping als Tool zur Prozessdokumentation und Ideenfindung für die Entwicklung einer Performance kennen und anwenden lernen.
#Concept Map #Ideenfindung #Arbeitsprozess #Dokumentation #Performance

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Mira Buck: filmen/wahrnehmen

In dieser Einführung in die Filmproduktion vermittelt Mira Buck durch die theoretischen, praktischen und gemischten Blöcke die verschiedenen Facetten der Filmproduktion. Die Schüler_innen lernen Methoden für die Gestaltung von bewegtem Bild vor allem in den praktischen Übungen anzuwenden. Diese werden mit Inputs zum Film ergänzt.
#Einführung #Filmproduktion #prozessorientiert

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Rachel von Dach: Schriftlaboratorium

Mit dem Schriftlaboratorium dokumentiert Rachel von Dach eine Unterrichteinheit zum Thema Typografie. Das in vier Doppellektionen gegliederte Schriftlaboratorium richtet sich an Klassen, welche keine Erfahrung im Bereich der Typografie haben. Es hat zum Ziel den SchülerInnen das Potenzial von Schrift als Material im Fach bildnerisches Gestalten aufzuzeigen.
#Schrift #Hacklab #Tyopgrafie

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Rebecca Noser: Mich malen – Selbstporträt

Rebecca Noser hat mit "Mich malen – Selbstporträt" eine Unterrichtseinheit zum Selbstporträt und einer zuerst zeichnerischen Annäherung, schliesslich malerischen Umsetzung des Themas im Fach Bildnerisches Gestalten erarbeitet.
#Selbstporträt #Malerei #Ausdruck #meineFarben #Plastizität

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Sarah dos Glaisen: "Wie hätte ich es gemacht?"

Sarah dos Glaisen fragt nach: "Wie hätte ich es gemacht?" und arbeitet mit SchülerInnen zu den Arbeiten der Künstlerin Loredana Sperini rund um die menschliche Figur in der Kunst als zentrales Thema.
#Beobachtung #Reproduktion #Aneignung

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Tina Z’Rotz: Vom Stimmungskalkül im Bild

Tina Z’Rotz bearbeitetet die Malerei und den Expressionismus. Sie startet mit einem Museumsbesuch und überführt dies in das Kennenlernen und Anwenden expressionistischer Prinzipien. Als Abschluss gestalten SchülerInnen in einer eigenen grossformatigen Malerei Stimmungen und Landschaft.
#Expressionismus #Landschaftsmalerei #Ausdrucksfarbe

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Yvonne Siegenthaler: Tier in mir

Yvonne Siegenthaler geht es in "Tier in mir" um die Annäherung an das Thema Portrait, Selbstportrait und eigener Ausdruck. Ziel ist es, die Angst vor dem Gelingen der eigenen Darstellung zu senken, was mit Hilfe von kleinen Tricks und Kniffen erleichtert wird. Begleitet wird dies von kunstgeschichtlichen Inputs, Übungen und Diskussionen und einer prozessorientierten Dokumentation. 
#Selbstportrait #Dokumentation #Tier

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Jahrgang 16/17

Alexandra Uehlinger: Fachpraktikum - Farbenlehre, Unter der Oberfläche, Sinn - Unsinn, Wortbild ABC

Vier Unterrichtseinheiten werden von Alexandra Uehlinger dokumentiert: Farbenlehre, Unter der Oberfläche, Sinn – Unsinn, Wortbild ABC. Dabei kommen künstlerische Methoden, Typografie, Farbgestaltung und der Umgang mit Alltagskulturen in den Blick.

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Anicia Gerber: Fett auf Mager - Stillleben - Essen in der Kunst

Der Titel Fett auf Mager von Anicia Gerber ist keine neue Kochphilosophie, sondern bezieht sich auf die klassische Ölmalerei. Fett auf Mager ist die Regel, nach welcher die Farbschichten auf der Leinwand aufgebaut werden. Das Thema Essen zieht sich wie ein roter Faden durch die Unterrichtseinheit. Einerseits wird anhand künstlerischen Beispielen die Kunstgeschichte aufgerollt, andererseits dient das Essen als Bildvorlage in der Malerei.

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Anna Lena Schroers: Same same but different

Wie gelingt es, den Schüler und Schülerinnen möglichst viel Freiraum für Entscheidungen zu lassen, ohne sie durch die vielen Entscheidungen zu überfordern? Unter dem Titel Same same but different führt Anna Lena Schroers anhand der Methode „Serie“ diese Frage aus.

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Dominique Liniger: Muster suchen

Mit «Muster suchen» widmet sich Dominique Liniger der Gestaltung von widerholten Motiven mit verschiedenen analogen Möglichkeiten (Nitrofrottage, Drucktechniken, Durch- pausen, Kopieren und Kleben...)  und hatte zum Ziel,  prozessorientiertes Arbeiten zu initiieren. 

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Eva Rekade: One minute - one mobile -one movie

ONE MINUTE, ONE MOBILE, ONE MOVIE: Eine Unterrichtseinheit zum Thema Realfilm von Eva Rekade, bei der mit vorgegebener Musik ein Storyboard entwickelt und dann verfilmt wird.

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Katharina Karras: Operation: Zuchtfrucht

Was haben Farbtheorien mit zeitgemäßen Anwendungen von Farben und mit der direkten Umwelt der SchülerInnen zu tun?  Farbbeziehungen und das Thema der Genmodifikation von pflanzlichen Lebensmitteln werden durch Katharina Karras in Operation: Zuchtfrucht in eine gelungene Verbindung gebracht. Es lebe das Avegg, die Lauchinette, Olentia Lagitor, Pellebant, Puccoli, und viele zukünftige Zuchtfrüchte mehr!

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Kathrin Zurschmitten: Farbe 3D

Die Wahrnehmung von und die aktive Auseinandersetzung mit Objekten und Materialien in Zusammenhang mit ihrer Farbigkeit bilden den Inhalt der Unterrichtseinheit von Kathrin Zurschmitten. Ziel ist es, die differenzierte Wahrnehmung von Farben und ihren unzähligen Nuancen zu schulen, die Sensibilisierung im alltäglichen Umgang mit Farben sowie beim Einsatz im eigenen Gestalten.

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Laura Grubenmann: Ist das Kunst oder kann das weg? Fake-Portfolio, Widerstände. Von der Idee bis zur Ausstellung

Ist das Kunst oder kann das weg?, Fake-Portfolio, Widerstände, Von der Idee bis zur Ausstellung sind vier verschiedene Sequenzen von Laura Grubenmann, die als Aktionen oder Inputs durch ihren visuellen, seitens der Teilnehmenden hergestellten Output, zur Reflexion für das individuelle Arbeiten anregen sollen.

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Luca Pitsch: Modell einer Veränderung

«Modell einer Veränderung» von Luca Pitsch eignet sich, um unverändert mit Jugendlichen von mindestens 14 Jahren in einer Gruppe bis 20 Schülerinnen durchgeführt zu werden. Der Arbeitsauftrag ist eine spielerische Auseinandersetzung mit den uns umgebenden architektonischen Strukturen, deren Zukunft durch die Schülerinnen und Schüler im Modellbau ausgehandelt werden.

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Mara Ryser: Raumerkundungen

Im Mittelpunkt der Unterrichtseinheit von Mara Ryser steht die Raum- und Körperwahrnehmung, die medial sehr vielschichtig konzipiert ist. Methodisch orientiert sich die Unterrichtseinheit an der kritischen Kunstvermittlung, indem sie sich unter anderem an dem kulturellen Skript des Mappings und dem künstlerisch-experimentellen Prozessportfolio (KEPP) orientiert.

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Marlies Rüegg: Dem Tintenklecks ein Zuhause geben

Die vorliegende Dokumentation von Marlies Rüegg beinhaltet eine Unterrichtseinheit für das Fach Bildnerisches Gestalten. Es geht um die Tinte, die (wieder)entdeckt werden soll. Die technischen Möglichkeiten dieses Mediums ist Teil des Entdeckens und unterstützen die Fantasiewelt der Schülerinnen und Schüler, welche sich bildinhaltlich niederschlägt.

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Selin Bourquin: In die Zukunft wachsen

„In die Zukunft wachsen“ von Selin Bourqin ist eine Unterrichtseinheit, die Animationsfilme (Legetrick) mit Smartphones vorschlägt und zugleich eine Verbindung zu BNE (Bildung für nachhaltige Entwicklung) ermöglicht.

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Jahrgang 15/16

Andrea Beckel: Wenn ich ein Architekt wäre...

In ihren Unterrichtssequenzen thematisiert Andrea Beckel die Kombination von alter und neuer Architektur. Inspiriert von Arbeitsmethoden zeitgenössischer Künstler setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Fragen der Dekonstruktion auseinander und untersuchen die Rolle von Material, Form und Funktion. Dabei gehen sie von einer Situation im Quartier aus und entwerfen modellhaft alternative Lösungen, die ein neues Zusammenspiel von Bauvolumen und Fassadengestaltung zeitigen.

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Anna Spirig: (T)räume

In ihren Unterrichtssequenzen entwickelt Anna Spirig ausgehend von der Thematik des Ein-und Ausblicks eine offen angelegte Aufgabe. Sinnbild einer scharfen Grenze zwischen Innen und Aussen trennt und verbindet das Fenster nicht nur reale Räume, es lädt auch zum Träumen ein. Mit vorhandenen Bildern als Rohmaterial bauen die Lernenden einen Raum, der von Brüchen und Übergängen, von Erinnertem und Imaginiertem handelt. Durch das Collagieren entdecken sie, wie Strukturen ineinandergreifen und verschiedene Bildebenen sich vereinen.

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Flurina Affentranger: bewegt

In ihren Unterrichtssequenzen beschäftigt sich Flurina Affentranger mit der Frage der Bewegung.
Als inhaltliches und formales Thema wird sie im Kontext der Plastik aus unterschiedlichen Richtungen gedacht. Während die „Etüden“ sich auf das Zusammenspiel zwischen haptischer und visueller Wahrnehmung – auf das Drehen und Fliessen – konzentrieren und dabei die Materialität des jeweiligen Werkstoffs erkunden, akzentuiert die Vertiefungsarbeit die dem Körper inhärente Bewegung. Vertraut geworden mit der Allansichtigkeit einer Plastik entwickeln die Schülerinnen und Schüler eine differenzierte Auseinandersetzung mit den an einem Wirbelknochen erfahrbaren Bewegungsverläufen.

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Ina Unger-Harsch: Linien machen

In ihren Unterrichtssequenzen befasst sich Ina Unger-Harsch mit der Frage: Was alles ist Zeichnung und was ist Zeichnung alles nicht? Inspiriert von künstlerischen Ansätzen, die das gegenständlich-darstellende Zeichnen erweitern, baut sie eine Struktur, die den Zusammenhang von Raum und Performance reflektiert und eine neue Aufmerksamkeit für die Spur – für Geste und Linie – entstehen lässt. Dabei werden die Propädeutiker/-innen herausgefordert, individuelle Möglichkeiten der Auseinandersetzung zu üben und diese in ein persönliches Projekt einzubinden.

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Janine Strasser: Lichträume

In ihren Unterrichtssequenzen konzentriert Janine Strasser sich auf die präzise Wahrnehmung eines gegebenen Raumes. Am Anfang steht die experimentelle Arbeit mit unterschiedlichen Lichtquellen und die Frage, mit welchen Mitteln und Materialien sich eine Lichtstimmung und damit die Atmosphäre eines Raums verändern lässt. In kleinen Gruppen erarbeiten die Schülerinnen und Schüler ein ortsspezifisches Konzept und entwickeln – angeregt von Beispielen zeitgenössischer Installationskunst – einen temporären Lichtraum.

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Laura Zarotti: Lichtkörper

In ihren Unterrichtssequenzen bewegt sich Laura Zarotti zwischen Fläche, Raum und Form, zwischen Entwurfsprozess, Arbeit am Modell, Planung und Umsetzung. Offen für Experimente und Unvorhergesehenes zeitigt die Werkstattform eine vertiefte Auseinandersetzung mit Fragen von Materialität und Plastizität. Faltprinzipien als Methoden des Konstruierens und Bauens ermöglichen den Schülerinnen und Schülern Einblicke in ein breites Spektrum von Anwendungsmöglichkeiten in Architektur, Kunst, Design und Technik. Als räumliche Intervention begriffen wird der Lichtkörper zum Anlass für eine fotografische Inszenierung.

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Lea-Nina Fischer: How to look around the corner

In ihren Unterrichtssequenzen hinterfragt Lea-Nina Fischer unsere Wahrnehmungsgewohnheiten und lässt die Schülerinnen und Schüler anhand von Spiegelübungen kurze Momente der Desorientierung erleben. Mit unterschiedlichen Materialien experimentierend entwerfen sie Sehapparate, mit denen sich die Wirklichkeit neu erfahren lässt. Für einmal geht es nicht darum, was man sieht, sondern wie man sieht.

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Matthias Egger: Sound

In seinen Unterrichtssequenzen schafft Matthias Egger über das Hören einen neuen Zugang zum Modul „Körper und Raum“. Sound wahrnehmen und erforschen – experimentell mit dem Piezo-Mikrophon oder in der aufmerksamen Begehung von Aussenräumen – verlangt nach Notationsformen, die das Erfahrene gestisch-körperlich, in Sprache, Schrift oder Bild transformieren. Dabei treten die Schülerinnen und Schüler in Dialog mit performativen Ansätzen der 1960er Jahre (John Cage) und zeitgenössischen Projekten.

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Nicolas Wirth: Painting Public People

In seinen Unterrichtssequenzen stellt Nicolas Wirth das Medium der Malerei als zeitgenössische Kunstpraxis zur Diskussion. Die Auseinandersetzung mit Pressefotografien soll die Lernenden ermutigen, sich vom realitätsgetreuen Abbildanspruch zu lösen und mit malerischen Mitteln ihre (emotionale) Beziehung zur gewählten Person zum Ausdruck zu bringen. Kernpunkte des Unterrichts sind kunstgeschichtliche Einschübe. Sie schaffen ein Bewusstsein für unterschiedliche künstlerische Kontexte und Strömungen und sind zugleich Inspiration für eigene malerische Lösungen.

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Srimauli Manurung: Wir wollen ausbrechen

In ihren Unterrichtssequenzen fordert Srimauli Manurung die Lernenden auf, aus dem starren und genauen Abbilden auszubrechen und in der Arbeit mit dem Medium Aquarell auch das Zufällige und Nicht-Kontrollierbare zuzulassen. Studienblätter aus dem Tierpark schaffen eine Basis für die Darstellung des sich bewegenden Tiers. Zusammen mit literarischen Fragmenten bilden sie einen Rahmen für die Darstellung fiktiver Szenen, die von der Flucht aus dem Zoo erzählen.

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Tamara Hauser: Modulare Systeme

In ihren Unterrichtssequenzen eröffnet Tamara Hauser den Schülerinnen und Schülern ein reiches Arbeitsfeld: Modulare Denkweisen bestimmen nicht nur das Spielen und Bauen, sie lassen sich – als Prinzipien von Wiederholung und Multiplikation – in Architektur, Typografie, Mode und Industrie-Design entdecken. Gestützt auf eine breit gefächerte Recherche entwickeln die Lernenden im Kontext ihrer Berufsausbildung höchst eigenwillige und individuelle Projekte.

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Yasmin Mattich: Atmosphären

In ihren Unterrichtssequenzen thematisiert Yasmin Mattich die Frage der Wahrnehmung von Orten und Atmosphären. Ausgehend von der Dokumentation eines persönlich gewählten Ortes übersetzen die Lernenden ihre Skizzen und Texte in ein dreidimensionales Bühnenmodell. Licht und Farbe lassen den Ort lebendig werden und es entsteht eine eigene plastisch-räumliche Wirklichkeit. Mit der Technik des Stopmotion-Films erzählen die Schülerinnen und Schüler die Geschichte einer Verwandlung.

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Jahrgang 14/15

Aline Roux: Ruinen

Die Unterrichtssequenz von Aline Roux verbindet konstruktive Raumdarstellungsformen (Perspektivlehre) mit Bildern des Verfalls. Damit lenkt sie den Blick auf die Antagonismen von Aufbau und Zerstörung. Zu zeigen wie Gewalt oder leise wirkende Naturkräfte die Strukturen des Gebauten verformen und eine Leere oder ein Wuchern entsteht, fordert von den Schülerinnen und Schülern ein Vorstellungsvermögen, das in den sich wandelnden Zuständlichkeiten auch das Zeitliche und Begrenzte menschlicher Entwürfe mitdenkt.

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Eliane Hürlimann: Pavillon

Die Unterrichtssequenz von Eliane Hürlimann ist inspiriert vom Buchtitel Form follows Nature. Die in der Natur vorfindlichen Bauprinzipien und der spielerisch-aufmerksame Umgang mit dem Material Papier schärfen die Aufmerksamkeit für das Skulpturale. Fokussiert auf die Frage der Ausstellungsarchitektur schaffen die Schülerinnen und Schüler Entwürfe zu selbst gewählten Themen: gewobene Zeit / im Auge des Sturms / Tree of Life. Im fotografisch inszenierten Blick auf das Modell entstehen unterschiedliche atmosphärische Räume.

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Fabienne Schultheiss: Fassaden

Die Unterrichtssequenz von Fabienne Schultheiss handelt von Öffnungen und Durchbrüchen und lädt zur Auseinandersetzung mit architektonischen Fragen ein. Nächtlich erleuchtete Fenster werden zu kleine Bühnen, die von häuslichen Welten erzählen. Vergleichbar einem Filmstill evozieren die Figuren ein szenisches Geschehen, das rätselhaft bleibt.

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Helena Schmidt: Lost in Space

Die Unterrichtssequenz von Helena Schmidt thematisiert den schwerelosen, den unendlichen Raum und die Bildwelten, die er eröffnet. Dem Begrenzten der Repräsentation enthoben, entdecken die Schülerinnen und Schüler, wie aleatorische Verfahrensweisen Impulse freisetzen. Nicht mehr das Vorgedachte und Vorgestellte beansprucht die Aufmerksamkeit, sondern das Erkennen einer Konstellation – eines Bildgefüges, das sich aus dem überraschenden Aufeinandertreffen unterschiedlicher Materialien oder Formen ergibt.

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Linda Costales: Die Seifenblase

Die Unterrichtssequenz von Linda Costales nimmt das Phänomen der Seifenblase zum Anlass, eine Reihe von gestalterischen Fragestellungen spielerisch und experimentell zu untersuchen. Während die Fotografie die schwebend-schillernde Form fixiert, bringt die Zeichnung die Bewegung erst hervor. Der mediale Transfer ermöglicht eine vertiefte Auseinandersetzung mit Farbe und Form: dem Diaphanen und den auf der Membran sichtbarwerdenden Spiegelungen und Verzerrungen.

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Lisa Kirschenbühler: Ein Muster für...

Die Unterrichtssequenz von Lisa Kirschenbühler umspielt bildnerische Fragen des Flächendesigns.  Intuitives Sammeln – ein Ausbreiten von Ideen und Materialien – lassen von Anbeginn eine Werkstattatmosphäre entstehen. Abgestimmt auf die von den Schülerinnen und Schülern imaginierten Objekte werden Motive entwickelt und in schier unendlichen Anordnungen variiert und repetiert.
Verdichtet zu einer Kollektion präsentiert sich der individuelle Arbeitsprozess als Leporello.

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Melanie Hirt: Perspektive – Spiel mit Wahrnehmung

Die Unterrichtssequenz von Melanie Hirt ermöglicht einen Einblick in den methodischen Wandel von einem theoretisch basierten, geführten Unterricht zur freien Form der Projektarbeit. Am Beispiel der Perspektive zeigt sie, wie das neuzeitliche Denken die konstruktiven Mittel der Raumdarstellung akzentuiert. Die geläufigen Regeln spielerisch manipulierend suchen die Schülerinnen und Schüler nach phantasievollen Überschreitungen.

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Myriam Gallo: Stilles Örtchen

Die Unterrichtssequenz von Myriam Gallo stellt die Frage nach der Bedeutung von Rückzugsorten im öffentlichen Raum. Als Schutz- oder Denkräume reflektieren solch „stille Örtchen“ gesellschaftliche Prozesse und die mit ihnen verbundenen Formen der „Behausheit“.
Parasitäre Architektur wird im vorliegenden Projekt zur Matrix für die temporären Installationen der Schülerinnen und Schüler. Die Frage: Wer ist der Wirt? Wer der Eindringling? lässt eine neue Aufmerksamkeit für die baulichen Gegebenheiten – die Zwischenräume und Nischen – des Schulhauses entstehen.

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Simone Hofmann: Aller Anfang ist...

Die Unterrichtssequenz  von Simone Hofmann handelt vom „Andenken“. Dieses speziell am Propädeutikum entwickelte Unterrichtsformat gibt den Schülerinnen und Schülern kleine Anstubser und Anreize und macht sie – vorerst losgelöst von Projekten – mit unterschiedlichen künstlerischen Methoden und Strategien vertraut.

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Jahrgang 13/14

Alejandra Beyeler: Vom Körper zur Hülle - Zwischen Schädel und Kopf

Die Unterrichtssequenz von Alejandra Beyeler ist eine interdisziplinär gedachte Auseinandersetzung mit plastisch-räumlichen Fragen. Leise spielt sie auf Verhüllung und Maske an und berührt damit indirekt auch einen gesellschaftlichen Aspekt: die Frage nach der Anonymität in einer globalisierten Welt.

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Anna Zimmermann: Surrealistische Rauminterventionen

Die Unterrichtssequenz von Anna Zimmermann fokussiert auf die Frage von Fiktion und Realität im Umgang mit dem fotografischen Bild. Orientiert an den Möglichkeiten des digitalen Bildumgangs entwirft sie einen Unterricht, der den Schülerinnen und Schülern bewusst macht, wie existierende Bilder zum Rohmaterial für die Inszenierung von Vorstellungen, Wünschen, Träumen werden.

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Barbara Born: Schneebilder

Die Unterrichtssequenz von Barbara Born nimmt winterliche Impressionen zum Anlass für eine drucktechnische Umsetzung. Sie umkreist im Dialog mit kritischen künstlerischen Positionen die bildsprachliche Frage: Welche Spannung kann Reduktion erzeugen?

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Beat Bucherer: Dritte Haut

Die Unterrichtssequenz von Beat Bucherer thematisiert das Urbedürfnis des Menschen nach Behaust-Sein. Geleitet von in der Natur wirksamen Bauprinzipien entwerfen die Schülerinnen und Schüler einen Leichtbau, der subjektives Wohlempfinden und Raum für Rückzug, Schutz, Kontemplation oder ungestörtes Arbeiten bieten soll.

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Gisela Stöckli: Gren I zen

Die Unterrichtssequenz von Gisela Stöckli schult die Schülerinnen und Schüler im Umgang mit offenen Themen. In diskursiver Auseinandersetzung mit Begrifflichkeiten und Positionen der Gegenwartskunst zu Grenzen der Wahrnehmung, Grenzen des Körpers oder zu territorialen Grenzen, erarbeitet Gisela Stöckli mit den Lernenden Mittel und Methoden, um zu eigenen Aussagen zu gelangen.

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Muriel Schwärzler: Orte

Die Unterrichtssequenz von Muriel Schwärzler handelt von geografisch-realen und utopisch-fiktiven Orten. In ausgedehnten Recherchen setzen sich die Schülerinnen und Schüler mit Funktion, Beschaffenheit und Bedeutung eines Ortes auseinander. Ihre Arbeitsmittel sind Text, Fotografie, Skizze, Audio, Video & Fundgegenstände, die eine performative und experimentelle Annäherung erlauben. Im Umgang mit dem Material verdichtet sich die Arbeit zum Porträt eines Ortes.

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Paula van Brummelen: Schutzraum am Körper

Die Unterrichtssequenz von Paula van Brummelen bespielt die Frage der Proxemik. Ausgehend von ihren individuellen Alltagsbedürfnissen entwickeln die Schülerinnen und Schüler mithilfe modularer Konstruktionselemente ein plastisch-räumliches Requisit: Helme, Fächer, Panzer, deren Mechanismus sie nach Bedarf aktivieren – aufklappen oder schliessen – können.

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Virginie Halter: Vom praktischen Erkunden der Kunstgeschichte

Die Unterrichtssequenz von Virginie Halter zeigt, wie künstlerische Praxen: Anfangen & Entscheiden / Sammeln & Ordnen / Üben & Wiederholen / Sprechen & Reflektieren / Bereinigen & Ausstellen mit den Praxen einzelner Epochen korrespondieren und welche Facetten des Kunstkommentars sich im Verlauf der abendländischen Geschichte entwickelt haben.

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