Studienbereiche

Der Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik gliedert sich in drei Studienbereiche: 

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Unterrichtssituation

Berufspraktische Ausbildung

Die berufspraktische Ausbildung (BPA) begleitet die Studierenden über mehrere Semester bei der Entwicklung ihrer beruflichen Kompetenzen. Das Institut für Heilpädagogik gewichtet diesen Teil des Studiums besonders stark. Die BPA verbindet fachwissenschaftliche Erkenntnisse mit Erfahrungen aus der Berufspraxis. So entwickeln und reflektieren die Studierenden ihr heilpädagogisches Handeln in konkreten beruflichen Situationen und auf einer fachlichen Grundlage.

Die berufspraktische Ausbildung umfasst vier Module. 

  • BPA – Basismodul
  • BPA – Erweiterungsmodul
  • BPA – Individuelle Vertiefung
  • BPA – Praktikum im alternativen Setting

Das Basismodul und das Erweiterungsmodul bilden den Kern der berufspraktischen Ausbildung. In der Individuellen Vertiefung bearbeiten die Studierenden eine selbstgewählte heilpädagogische Fragestellung und entwickeln ihre Kompetenzen in einem ausgewählten Bereich weiter. Das Praktikum im alternativen Setting gibt Einblick in ein weiteres heilpädagogisches Tätigkeitsfeld und erweitert die berufliche Perspektive.

Die berufspraktische Ausbildung bietet zwei Modelle: Praxisanleitung und Praktikum. Beide orientieren sich am gleichen Kompetenzprofil, unterscheiden sich aber in der Organisation der Praxisphasen. Nach einem abgeschlossenen Modul ist ein Wechsel zwischen den Modellen möglich, wenn die jeweiligen Voraussetzungen erfüllt sind.

Eine Ausnahme bildet das Praktikum im alternativen Setting. Dieses absolvieren alle Studierenden als selbstständig organisiertes Praktikum.

Modell Praxisanleitung

Das Modell Praxisanleitung richtet sich an Studierende, die bereits als Schulische Heilpädagogin oder als Schulischer Heilpädagoge arbeiten. Sie entwickeln ihre berufspraktischen Kompetenzen direkt im eigenen Arbeitsfeld. 

Folgende Voraussetzungen gelten:

  • Anstellung als Schulische Heilpädagogin bzw. Schulischer Heilpädagoge mit mindestens acht Wochenlektionen während der Praxisphase.
  • Die Tätigkeit beinhaltet unterrichtsbezogene Arbeit mit einer Lerngruppe/Klasse und nicht nur auf Einzel- oder Kleingruppenförderung.
  • Die Tätigkeit umfasst zentrale Aufgaben der Schulischen Heilpädagogik. Dazu gehören Unterricht, Diagnostik, Förderplanung und Zusammenarbeit.

Modell Praktikum

Das Modell Praktikum richtet sich an Studierende, die ihre berufspraktischen Kompetenzen in Praktika entwickeln und vertiefen. Das Institut für Heilpädagogik teilt die Praktikumsplätze für das Basismodul, das Erweiterungsmodul und die Individuelle Vertiefung zu.

Dabei berücksichtigt das Institut nach Möglichkeit die persönlichen Voraussetzungen und Wünsche zum Praktikumsort. Die Praxislehrpersonen haben ein Diplom in Schulischer Heilpädagogik und eine Weiterbildung als Praxislehrperson der PHBern.

Weitere Informationen zu Voraussetzungen, Lerngelegenheiten, Kompetenzen, Umfang und Organisation der BPA-Module finden sich im Studienplan.

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Fachwissenschaften

Fachwissenschaften

In den fachwissenschaftlichen Modulen erwerben die Studierenden zentrale Kompetenzen für die Arbeit in der Schulischen Heilpädagogik. 

Dozierende mit Praxiserfahrung vermitteln fachliche Grundlagen und zeigen deren Anwendung in verschiedenen heilpädagogischen Arbeitsfeldern.

Der Studienbereich Fachwissenschaften umfasst 17 Module und vermittelt einen fundierten Überblick über die zentralen Bereiche der Schulischen Heilpädagogik.

In zwei Profilierungsmodulen im Umfang von 19 ECTS setzen die Studierenden eigene Schwerpunkte. Sie wählen Lerngelegenheiten, die ihren Interessen entsprechen, sie im Berufsalltag unterstützen oder zu ihrer gewünschten Spezialisierung passen.

In den Modulen Profilierung Teil 1 und Teil 2 stehen verschiedene Lerngelegenheiten zur Wahl. Einige davon gehören zu einer der beiden Spezialisierungen:

  • Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Lernen oder Verhalten (PLV)
  • Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung (PKE)

Module

  • Bildungssoziologie für die Schulische Heilpädagogik
  • Diagnostik und Förderplanung
  • Digitalität: Chancen und Herausforderungen für die Schulische Heilpädagogik
  • Herausforderndes Verhalten im Schulalltag: Verstehen und Handeln
  • Inklusive Schulentwicklung
  • Inklusive Lernumgebungen
  • Kognitive Beeinträchtigung: Entwicklung und Bildung
  • Mathematik: Entwicklung, Diagnostik und Förderung
  • Multiprofessionelle Kooperation
  • Professionalisierung in der Schulischen Heilpädagogik
  • Profilierung Teil 1
  • Profilierung Teil 2
  • Psychologie und Neuropädiatrie für die Schulische Heilpädagogik
  • Psychomotorische Handlungskompetenzen im Schulalltag
  • Schriftsprache: Entwicklung, Diagnostik und Förderung
  • Schulrecht und Kindesschutz für die Schulische Heilpädagogik
  • Sprachbewusstes Handeln bei Sprach-, Sprech- und Kommunikationsauffälligkeiten

Modul der Zusatzqualifikation Schulische Sprachheilpädagogik SHP+ (15 ECTS)

  • Schulische Sprachheilpädagogik
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Wissenschaftliches Arbeiten

Wissenschaftliches Arbeiten

Im Studienbereich Wissenschaftliches Arbeiten lernen die Studierenden, Forschung zu verstehen und auf ihre heilpädagogische Praxis zu beziehen. Sie erwerben zudem die nötigen Kompetenzen, um eigene wissenschaftliche Arbeiten zu planen und zu verfassen.

Der Studienbereich umfasst ein Modul mit 20 ECTS. Es vermittelt grundlegende wissenschaftliche Kompetenzen für Studium und Berufspraxis.

Die Masterarbeit bildet den Leistungsnachweis des Moduls. Dabei vertiefen die Studierenden ein selbst gewähltes heilpädagogisches Thema und bearbeiten es wissenschaftlich. Die Studierenden verfassen ihre Masterarbeit in der zweiten Hälfte des Studiums. Workshops und individuelle Beratung unterstützen die Studierenden bei der Planung und Ausarbeitung der Masterarbeit.

Weitere Informationen finden sich im Studienplan.