Studienübersicht Schulische Heilpädagogik

Möchten Sie sich als Expertin oder Experte für Unterricht und Erziehung in heterogenen Schulklassen einbringen? Der Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik bereitet Sie optimal auf das vielfältige Berufsfeld vor.

Schulische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen unterrichten und unterstützen Kinder und Jugendliche mit Problemen im Lernen oder im Verhalten bzw. mit kognitiven Beeinträchtigungen. Sie arbeiten eng mit deren Familien und mit dem schulischen Umfeld zusammen. Besonders wichtig dabei sind die Beratung von Lehrerinnen und Lehrern und die multiprofessionelle Teamarbeit. Mit dem Master in Schulischer Heilpädagogik engagieren Sie sich kompetent in integrativen wie auch in separativen Schulmodellen.

Aufbau des Studiums

Der Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik baut auf den drei folgenden Studienbereichen auf:

  • Fachwissenschaften
  • Berufspraktische Ausbildung
  • und Wissenschaftliches Arbeiten.

Die inhaltliche Gestaltung des Masterstudiengangs Schulische Heilpädagogik orientiert sich an den wichtigsten Kompetenzen (Themenfeldern) für die erfolgreiche Berufstätigkeit in unterschiedlichen heilpädagogischen Berufsfeldern.

Der Studienplan ist transparent und klar strukturiert. Dies ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der individuellen Planung Ihres Studiums im Vollzeit- oder Teilzeitmodell.

Im Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik können Sie Ihren Interessen folgen und einen der folgenden Studienschwerpunkte wählen, mit denen Sie Ihr Profil schärfen können:

Beeinträchtigungen im Lernen oder im Verhalten

Der Schwerpunkt Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen im Lernen oder im Verhalten (PLV) befasst sich intensiv mit Unterricht und Förderung von Regelschülerinnen und -schülern, die einen besonderen Bildungs- und Unterstützungsbedarf haben.

Im Themenfeld "Fachdidaktik in der Heilpädagogik" wird insbesondere in den Fachbereichen Mathematik und Sprache vertiefend auf die Bildung von Kindern mit Beeinträchtigungen im Lernen eingegangen. Aktuelle fachdidaktische Theorien und Modelle werden als Grundlage für guten präventiven Unterricht in heterogenen Lerngruppen skizziert und auf die spezifischen Bedürfnisse von Kindern mit Beeinträchtigungen im Lernen akzentuiert. Im Themenfeld "Herausfordernde Unterrichtssituationen" wird ein ressourcenorientierter und verstehender Zugang zu Unterrichtsstörungen erarbeitet. Im Zentrum des ganzen Themenfeldes stehen unter anderem Syndrome wie ASS und ADHS sowie aggressive Verhaltensweisen und internalisierende Störungen. Im Schwerpunkt PLV werden dabei der Umgang und die Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit Beeinträchtigungen im Lernen und Verhalten vertiefend in den Blick genommen.

Die Inhalte des Schwerpunktes PLV sind auf die Arbeit im Berufsfeld der integrativen Förderung und an Klassen für besondere Förderung in der Regelschule resp. in Sonderschulen und Heimschulen für Kinder mit Beeinträchtigungen im Verhalten ausgerichtet.

Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung

Der Schwerpunkt Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung (PKE) befasst sich intensiv mit Unterricht und Förderung von Schülerinnen und Schülern mit einer kognitiven Beeinträchtigung und Mehrfachbehinderungen. Im Themenfeld "Fachdidaktik in der Heilpädagogik" wird insbesondere in den Fachbereichen Mathematik und Sprache vertiefend auf die Bildung von Kindern mit kognitiven und mehrfachen Entwicklungsbeeinträchtigungen eingegangen. Spezifische und auf diesen Personenkreis angepasste fachdidaktische Theorien und Modelle werden genutzt, um zentrale Unterstützungs- und Lernbedürfnisse der Schülerinnen und Schüler und ihre Berücksichtigung im Unterricht und in der Förderung zu erarbeiten. Im Themenfeld "Herausfordernde Unterrichtssituationen" wird ein ressourcenorientierter und verstehender Zugang zu den Bedürfnissen der Schülerinnen und Schüler erarbeitet. Im Zentrum des ganzen Themenfeldes stehen unter anderem Syndrome wie ASS, selbstverletzende und aggressive Verhaltensweisen sowie internalisierende Formen von Beeinträchtigungen. Im Schwerpunkt PKE werden dabei der Umgang und die Begleitung von Schülerinnen und Schülern mit kognitiven und mehrfachen Entwicklungsbeeinträchtigungen vertiefend in den Blick genommen.

Die Inhalte des Schwerpunktes PKE sind auf die Arbeit im Berufsfeld der integrativen Sonderschulung und an heilpädagogischen Sonderschulen ausgerichtet. Sie sind aber ebenso wertvoll für die Arbeit in der integrativen Förderung an Regelschulen.

Der Schwerpunkt PKE wird insbesondere Studierenden empfohlen, die in den im vorgängigen Abschnitt genannten Berufsfeldern unterrichten möchten oder einen Bachelor im Bereich Zyklus 1 haben (resp. eine vergleichbare seminaristische Ausbildung).

Die Schwerpunktsetzung erfolgt innerhalb von vier fachwissenschaftlichen Modulen aus den Themenfeldern "Fachdidaktik in der Heilpädagogik" und "Herausfordernde Unterrichtssituationen". Das bedeutet, dass Sie sich bei der Anmeldung für das erste Profilmodul für einen Studienschwerpunkt entscheiden. In der Berufspraktischen Ausbildung werden in der Regel die zweite und dritte Praxisphase im gewählten Studienschwerpunkt absolviert.

Die Abschlüsse beider Schwerpunkte sind gleichwertig. Damit stehen den Absolventinnen und Absolventen später alle Tätigkeitsfelder der Schulischen Heilpädagogik offen, unabhängig vom gewählten Schwerpunkt.

Rund ums Studium

Studieren an der PHBern besteht nicht nur aus Lehrveranstaltungen. Praktische Informationen zum Studium, zu den Austauschmöglichkeiten, zum studentischen Leben und zur Infrastruktur finden Sie im Dossier Rund ums Studieren.

Planung des Studiums

Sie möchten ihr Studim bereits jetzt planen? Der modulare Aufbau des Studiums (fast) ohne Vorgaben zu Reihenfolge und Zeitpunkt der Module ermöglicht eine hohe Flexibilität bei der individuellen Planung Ihres Studiums.

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