Seit zwei Jahrzehnten bringt die PHBern Weiterbildung in die Regionen. Dorthin, wo Lehrpersonen arbeiten und leben. Regula Nyffeler, ehemalige Dozentin am Institut für Weiterbildung und Dienstleistungen, freut sich: "Dass es die Regionaltage nach 20 Jahren immer noch gibt, ist ein Erfolg! Wir hatten von Anfang an zwischen 150 und 250 Teilnehmende – und dieses Interesse hält bis heute an. Es ist ein tolles Format!" Sie hat die Regionaltage mitinitiiert und -gestaltet.
Entstanden sind die Regionaltage, als die Lehrpersonenweiterbildung 2005 zentralisiert wurde. Die PHBern entschied bewusst, weiterhin in den Regionen präsent zu sein – im Oberland, Seeland, Emmental und im Oberaargau. Heute finden die Regionaltage jedes zweite Jahr im Berner Oberland statt, dazwischen rotierend in den anderen Regionen.
Was Lehrpersonen besonders schätzen
Nähe, Atmosphäre und kurze Wege
Die Regionaltage sind bewusst so gestaltet, dass Lehrpersonen unkompliziert teilnehmen können: kurze Anfahrtswege, ein vielfältiges Kursangebot und eine herzliche Atmosphäre zwischen Schuljahresabschluss und Ferienbeginn. "Die Lehrpersonen sollen sich willkommen fühlen", sagt Regula Nyffeler, die jedes Jahr vor Ort mithalf. "Die breite Palette an Angeboten, die Pausenverpflegung, die gute Stimmung, das alles trägt dazu bei." Gerade im Oberland, wo die Wege nach Bern weit sind, wird diese Nähe besonders geschätzt.
Vielfalt und Qualität der Kurse
Eva Ryter, eine erfahrene Lehrerin aus Adelboden, die seit Beginn fast jedes Jahr teilgenommen hat, beschreibt die Regionaltage als festen Bestandteil ihres beruflichen Jahresrhythmus’. "Es gibt eine geballte Ladung an Weiterbildungsangeboten. Das ist zwar intensiv, aber effektiv." Ihr gefällt nicht nur die ungezwungene und entspannte Atmosphäre, sondern auch die treue Gruppe von Teilnehmenden. Sie hat schon fast alle Kurse ausprobiert: von Musik über Werken bis Mathematik oder KI.
Direkte Umsetzbarkeit
Besonders die "Lieder-Bar" hebt Eva Ryter hervor: "Ein absolut cooler Kurs, dessen Inhalte ich 1:1 in den Unterricht übernehmen kann." Auch dieses Jahr ist das Angebot breit: Es umfasst 24 Kurse aus mehreren Fachbereichen und für alle Zyklen. Nebst den beliebten gestalterischen, musischen und bewegungszentrierten Formaten gibt es beispielsweise Kurse zu politischer Bildung, Umgang mit KI im Unterricht, Ethik, Religion, Gemeinschaft (ERG) oder Programmieren.
Wertvolle Unterstützung durch die Schulen vor Ort
Die Zusammenarbeit mit den Schulen vor Ort, die wertvolle Unterstützung der Hausdienste und die Präsenz des PHBern-Teams sorgen für einen reibungslosen Ablauf. Regula Nyffeler findet es «grossartig», wie die Schulen mithelfen, obwohl die Regionaltage für sie einen Mehraufwand bedeutet. "Merci viumau!". Ab Sommer 2026 übernimmt Joël Krebs die Organisation der Regionaltage, da Regula Nyffeler seit März in Pension ist.