Internationale Tagung Fachdidaktik TTG-D

Am 8. und 9. Mai 2026 lädt die Fachdidaktik Textiles und Technisches Gestalten-Design und Technik (TTG-D+T) der PHBern zu einem Austausch ein. Auf dem Programm stehen aktuelle Forschungsbeiträge, internationale Gäste und viel Raum für Fachgespräche. Anmelden ist ab jetzt möglich.
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Die Fachdidaktik TTG-D+T entwickelt sich weiter. Im Zentrum der zweitägigen Veranstaltung steht die Frage, wie sich Bezugsdisziplinen und Bildungsauftrag im Fach TTG-D+T sinnvoll verbinden lassen. Das Tagungsteam aus Verena Huber, Andreas Stettler, Jérôme Zgraggen und Anja Küttel freut sich über den grossen Zuspruch auf den "Call for Papers" und dieser zeigt, wie lebendig und aktiv das Fach derzeit ist. 

Zwischen Gestaltung und Allgemeinbildung

TTG-D+T umfasst gestalterische, kulturelle und handwerkliche Inhalte. Gleichzeitig hat es einen allgemeinen Bildungsauftrag. Genau dieses Spannungsfeld greift die Tagung auf und verfolgt das Ziel, unterschiedliche Perspektiven auf Lerngegenstände, schulische Zielsetzungen und unterrichtspraktische Konzepte zu beleuchten. Die Tagung richtet sich an Studierende, Lehrpersonen sowie Fachdidaktikerinnen und Fachdidaktiker aus Lehre und Forschung.

Fünf Jahre nach der letzten internationalen Tagung hat sich der Diskurs zur Fachdidaktik TTG-D deutlich weiterentwickelt und die Projekte in Forschung und Entwicklung sind zahlreicher und vielfältiger geworden.
Verena Huber Nievergelt  -  PHBern
Kindern und Jugendlichen soll unabhängig von zukünftigen Berufen ein Fenster zu gestalterischen Tätigkeiten eröffnet werden.
Andreas Stettler  -  PHBern
Dank der Auseinandersetzung mit den Spannungsfeldern können zentrale Impulse zur Weiterentwicklung unserer Disziplin aufgegriffen und weitergeführt werden.
Jérôme Zgraggen  -  PH St. Gallen
Die Forschungscommunity im Bereich Fachdidaktik Design und Technik ist dabei, sich zu etablieren. Es ist ein guter Zeitpunkt, als Nachwuchsforscherin und -forscher in das Feld einzusteigen und die eigene Perspektive einzubringen.
Anja Küttel  -  Universität Freiburg

Forschung, Praxis und Nachwuchs im Dialog

Die Tagung bringt verschiedene Perspektiven zusammen. Neben internationalen Keynotes und Podiumsdiskussionen gibt es Beiträge mit grosszügigen Diskussionszeiten, eine Postersession sowie informelle Austauschformate. Diese bieten Raum für vertiefte Gespräche. Ein gelungenes Tagungsende bedeutet für das Tagungsteam, offene Fragen sichtbar zu machen, Diskussionen zu vertiefen und neue Mitgestaltende für die Weiterentwicklung des Bereichs zu gewinnen.

Die Tagung ist in Zusammenarbeit mit der Pädagogischen Hochschule St. Gallen und der Universität Freiburg entstanden und wird unterstützt vom Schweizerischen Nationalfonds, der Aebli-Näf Stiftung und der Schweizerischen Gesellschaft für Lehrerinnen- und Lehrerbildung.