Grosse heterogene Klassen, massive Investitionen in digitale Bildung: Das chinesische Schulsystem bietet einen spannenden Kontrast zur Schweizer Praxis. Der Vergleich eröffnet neue Perspektiven für die Weiterentwicklung inklusiver Bildung in der Schweiz.
Im Rahmen des Schwerpunktprogramms Inklusive Bildung der PHBern untersucht das Team um Caroline Sahli Lozano und Katja Saxer gemeinsam mit Lehrpersonen und Schulleitenden der Sekundarstufe I aus dem Kanton Bern, welche Ansätze aus China sich für den Schweizer Kontext nutzen lassen. Unterstützt wird das Projekt von Movetia.
Schulentwicklung sichtbar machen
Mit "Insights: Digitalisation meets Inclusion" entsteht ein Begleitformat, das das Projekt dokumentiert. In den kommenden Monaten berichten die Beteiligten in Fotostories und Praxiseinblicken direkt über ihre Erfahrungen, Beobachtungen und Erkenntnisse aus dem Austausch mit chinesischen Schulteams.
Projekt-Highlights
- April 2026: Studienreise nach China (Peking, Shanghai, Wenzhou)
Die Schweizer Delegation reist in chinesische Wirtschafts- und Bildungsmetropolen. Dort besuchen sie Universitäten, hospitieren im Unterricht, nehmen an AI Workshops teil und tauschen sich mit Fachpersonen aus. - August 2026: Gegenbesuch in der Schweiz
Der Austausch wird weiter vertieft, wenn die chinesischen Partnerinnen und Partner den Kanton Bern besuchen. In den Mosaikschulen Munzinger und Ringgenberg sowie an den Schulen Spitalacker, Burgdorf und Zollbrück, im Kompetenzzentrum Digitale Bildung BeLEARN und an der PHBern lernen sie Schweizer Modelle inklusiver Bildung kennen.