Wissenschaftscafé Thun: Die KI – eine Naturgewalt?

Künstliche Intelligenz entwickelt sich schneller, als Politik und Gesellschaft sie regulieren können. Das Wissenschaftscafé Bern diskutiert mit Fachpersonen, wer die mächtigsten KI-Systeme kontrolliert und wie sich diese Macht begrenzen lässt.

Programmierende schreiben den Code, Konzerne besitzen die Rechenzentren und Staaten versuchen, mit Gesetzen Schritt zu halten. Das wirft eine wichtige Frage auf: Wessen Werte prägen die Systeme, die zunehmend Entscheidungen für uns treffen? Gleichzeitig verändert KI die Kompetenzen, die im Berufsleben zählen, und den Platz, den menschliche Intuition neben der Rechenleistung von KI einnimmt.

Expertinnen und Experten diskutieren im Wissenschaftscafé diese und weitere wichtige Fragen:

  • Wer bestimmt das Tempo der KI-Entwicklung: die Konzerne selbst oder der Staat?
  • Wie gelingt die Balance zwischen menschlicher Intuition und der Rechenleistung von KI?
  • Was zählt im Berufsleben künftig als menschliche Leistung, wenn KI immer mehr Aufgaben übernimmt?
  • Welche Kompetenzen brauchen Kinder und Jugendliche, um KI kritisch einzuordnen und selbstbestimmt zu nutzen?

Das Wissenschaftscafé bringt Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch und lädt das Publikum zur Diskussion ein.

Mit dem Publikum diskutieren:

  • Dr. Christian Schenkel, Stv. Leiter Digital Learning Base (DigiLeB), PHBern
  • Prof. Dr. Matthias Stürmer, Leiter Institut Public Sector Transformation, Departement Wirtschaft, Berner Fachhochschule BFH
  • Prof. Dr. Cyrill P. Rigamonti, Vizedekan der Rechtswissenschaftlichen Fakultät, Universität Bern

Moderation: Nicola von Greyerz, selbstständige Kommunikationsspezialistin

Die Veranstaltung wird von der Stiftung Science et Cité in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule PHBern, der Universität Bern und der Berner Fachhochschule durchgeführt.

Anmeldung

Keine Anmeldung erforderlich, Eintritt frei

Wann?

18:30 — 19:30 Uhr

Wo?

Orell Füssli, Bälliz 60, 3600 Thun