Blog: Warum Making im Unterricht den Unterschied macht

Making ist mehr als Basteln. Es ist ein pädagogischer Ansatz, bei dem Lernende durch praktisches Gestalten Technik "be-greifen" und komplexe Probleme lösen. Der Blogbeitrag zeigt, wie Making konkret in den Unterricht einfliessen kann.
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Detailaufnahme Karton Schneideplotter
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Der handlungsorientierte Ansatz von Making ermöglicht Schülerinnen und Schülern, durch praktisches Gestalten technische Zusammenhänge buchstäblich zu "be-greifen" und dabei Kompetenzen wie Eigeninitiative, Frustrationstoleranz und fächerübergreifendes Denken zu entwickeln.

Drei Tools für den direkten Einstieg

Für die Umsetzung braucht es kein High-Tech-Labor. Der Beitrag stellt drei zugängliche Werkzeuge vor: Mit der Gelli-Drucktechnik entstehen ohne Druckpresse einzigartige Muster und Strukturen. Der Cricut-Schneideplotter übersetzt digitale Entwürfe in Sticker, Karten oder bedruckte Textilien und macht so erlebbar, wie eine Idee zum Produkt wird. Die ChompSaw-Kartonsäge schliesslich ermöglicht bereits jüngeren Schülerinnen und Schülern, dreidimensionale Objekte zu konstruieren und damit räumliches Denken zu schulen.

Mut zum Ausprobieren

Eine Lehrperson der Oberstufenschule Strättligen berichtet, wie skeptisch sie zunächst war – und wie sehr der Enthusiasmus ihrer Klasse beim Entwerfen und Aufdrucken eigener Logos sie schliesslich überzeugt hat. Der Beitrag schliesst mit einem klaren Appell: Making lebt vom Mut zum Ausprobieren. Wer die vorgestellten Tools selbst testen oder Unterrichtsideen sucht, findet beim maker corner der PHBern Unterstützung und Begleitung durch Fachpersonen.