Ab November hängt das Lametta in den Schaufenstern, gleichzeitig reiht sich in den Nachrichten eine Krise an die nächste. Das Wissenschaftscafé Bern "Krisen und Lametta: Wie lebt es sich zwischen Weltschmerz und Weihnachtszauber?" diskutiert mit Fachpersonen, wie viel Vorfreude in dunklen Zeiten Platz hat und was sie bewirkt.
Kriege, Klimakrise und Unsicherheit drücken auf die Stimmung. Gleichzeitig locken Kerzenlicht, Guetzli und gemeinsames Essen. Weltschmerz und Weihnachtszauber prallen aufeinander und viele fragen sich, ob sie sich überhaupt freuen dürfen. Was dahinter steckt, ordnen Fachpersonen aus der Forschung ein.
Im Wissenschaftscafé stehen diese und weitere wichtige Fragen im Raum:
- Verdrängen Menschen die Krisen, wenn sie sich auf Weihnachten freuen, oder schöpfen sie daraus Hoffnung?
- Wie gelingen Verbundenheit und Solidarität gerade in dunklen Zeiten?
- Wie passen Genuss und gesellschafltliche Verantwortung zusammen?
- Warum tun Rituale wie gutes Essen und gemütliches Beisammensein der Psyche gut?
Das Wissenschaftscafé bringt Wissenschaft und Gesellschaft ins Gespräch und lädt das Publikum zur Diskussion ein.
Mit dem Publikum diskutieren:
- Prof. Dr. Katharina Bernecker, Leiterin Zentrum für Forschungsförderung, PHBern
- Dr. Carolin Fischer, Leiterin Caring Society, Berner Fachhochschule BFH
- Geraldine Holenweger, Doktorandin der Abteilung Consumer Behavior & Behavior Change am Institut für Marketing und Unternehmensführung, Universität Bern
Moderation: Jeannette Wolf, Kino Rex Bern
Die Veranstaltung wird von der Stiftung Science et Cité in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule PHBern, der Universität Bern und der Berner Fachhochschule durchgeführt.
Passt das Datum nicht?
Eine Woche später, am 9. November 2026, findet das Wissenschaftscafé auch in Thun statt und bietet erneut die Möglichkeit, mit Fachleuten über das Thema "Krisen und Lametta: Wie lebt es sich zwischen Weltschmerz und Weihnachtszauber?" zu diskutieren.
Wissenschaftscafé Thun, 9. November 2026