Planung des Masterstudiengangs Schulische Heilpädagogik

Sie möchten neben dem Studium arbeiten oder haben Familie und wollen schon heute wissen, an welchen Tagen Sie studieren werden?

Nur wenige Vorgaben bestimmen die Reihenfolge und den Zeitpunkt der Module. Sie bestimmen selbst, wann Sie welches Modul besuchen, und legen so fest, über wie viele Semester Sie studieren. Am Ende des Studiums müssen Sie 105 ECTS-Punkte absolviert haben.

Die folgende Tabelle zeigt die Gliederung und die Möglichkeiten der zwei Spezialisierungen Beeinträchtigungen im Lernen oder im Verhalten (PLV) und Pädagogik für Kinder und Jugendliche mit Beeinträchtigungen der kognitiven Entwicklung (PKE):

Studienbereich Module Spezialisierung (PLV und PKE)
Berufspraktische Ausbildung (BPA) 4 Module (20 ECTS) Zwei der vier Module absolvieren Sie mit einer Spezialisierung. Bei einem weiteren Modul entscheiden Sie selbst, ob Sie es ebenfalls mit Spezialisierung absolvieren.
Fachwissenschaften (FW) 17 Module (65 ECTS) In den Modulen Profilierung Teil 1 und Teil 2 (19 ECTS) absolvieren Sie acht Lerngelegenheiten. Sie wählen diese entweder übergreifend oder innerhalb einer der beiden Spezialisierungen.
Wissenschaftliches Arbeiten (WA) 1 Modul (20 ECTS) Das Thema der Masterarbeit wählen Sie entweder übergreifend oder innerhalb einer der beiden Spezialisierungen.

Hinweis: Es müssen alle Module besucht werden. Ausführlichere Informationen zu den Modulen erhalten Sie im Studienplan unter Dokumente oder auf der Seite Studienübersicht.

Planungsübersicht

Die folgende Übersicht zeigt, wie die Module Fachwissenschaften und wissenschaftliches Arbeiten auf Donnerstag und Freitag sowie auf Herbst- und Frühlingssemester verteilt sind. Sie bildet die Grundlage für die individuelle Planung des Studienverlaufs. 

  • Studientage vor Ort: Donnerstag und Freitag.
  • Individuelle Planung: In jedem regulären Zeitfenster sind zwei Module vorgesehen. Sie wählen selbst, in welcher Reihenfolge Sie diese absolvieren. Beide Module müssen bis zum Studienabschluss besucht werden.
  • Freitagnachmittag: Der Nachmittag von 13-17 Uhr ist reserviert für die Wahl-Lerngelegenheiten der Module Profilierung Teil 1 und Teil 2. Ausserdem besuchen Sie in Ihrem ersten Semester in der Woche 1-7 die Lerngelegenheiten (LG) 1 und 2 des Moduls Professionalisierung in der Schulischen Heilpädagogik sowie in einem Semester in der Woche 8-14 das Begleitseminar von Modul BPA Individuelle Vertiefung.
  • Montag bis Mittwoch: Zeit für Berufstätigkeit, berufspraktische Ausbildung, Praktika, Selbststudium und weitere Verpflichtungen.
     

Herbstsemester (HS)

Studienstart – Kalenderwoche 37

Zeit Donnerstag
9–12 Uhr Studienstarttag für Erstsemestrige
14–18 Uhr Standortbestimmung BPA – Basismodul

 

Regulärer Studienbetrieb

Zeitfenster Donnerstag Freitag
Vormittag 8–12 Uhr

Multiprofessionelle Kooperation (4 ECTS)

Kognitive Beeinträchtigung: Entwicklung, Lernen und Förderung (4 ECTS)

Schriftsprache: Entwicklung, Diagnostik und Förderung (4 ECTS)

Inklusive Lernumgebungen (4 ECTS)

Nachmittag 14–16 Uhr

Schulrecht und Kindesschutz für die Schulische Heilpädagogik (2 ECTS)

Bildungssoziologie für die Schulische Heilpädagogik (2 ECTS)

Freitagnachmittag 13–17 Uhr 

Erstes Semester Woche 1-7: LG Grundfragen der Heilpädagogik und LG Professionalisierung (2 ECTS aus dem Modul Professionalisierung in der Schulischen Heilpädagogik; weitere Veranstaltungen im Studienverlauf)

Wochen 1–7 und/oder 8–14: Wahl-Lerngelegenheiten zu Profilierung Teil 1 und 2 (je 2 ECTS; siehe Wegleitung Profilierung)

Ein Semester Woche 8-14: BPA – Individuelle Vertiefung (3 ECTS)

Spätnachmittag 16–18 Uhr

Inklusive Schulentwicklung (2 ECTS)

LG Methoden-Workshops Masterarbeit (2 ECTS)

 

Frühlingssemester (FS)

Studienstart – Kalenderwoche 7

Zeit Donnerstag
9–12 Uhr Studienstarttag für Erstsemestrige
14–18 Uhr Standortbestimmung BPA – Basismodul

 

Regulärer Studienbetrieb

Zeitfenster Donnerstag Freitag
Vormittag 8–12 Uhr

Herausforderndes Verhalten in Lernsituationen: Verstehen und Handeln (4 ECTS)

Psychologie und Neuropädiatrie für die Schulische Heilpädagogik (4 ECTS)

Mathematik: Entwicklung, Diagnostik und Förderung (4 ECTS)

LG Wissenschaftliche Erkenntnisse für die Masterarbeit und die heilpädagogische Praxis (4 ECTS)

Nachmittag 14–16 Uhr

Psychomotorische Handlungskompetenzen im Schulalltag (2 ECTS)

Sprachbewusstes Handeln bei Sprach-, Sprech- und Kommunikationsauffälligkeiten (2 ECTS)

Freitagnachmittag 13–17 Uhr 

Erstes Semester Woche 1-7: LG Grundfragen der Heilpädagogik und LG Professionalisierung (2 ECTS aus dem Modul Professionalisierung in der Schulischen Heilpädagogik; weitere Veranstaltungen im Studienverlauf)

Wochen 1–7 und/oder 8–14: Wahl-Lerngelegenheiten zu Profilierung Teil 1 und 2 (je 2 ECTS; siehe Wegleitung Profilierung)

Ein Semester Woche 8-14: BPA – Individuelle Vertiefung (3 ECTS)

Spätnachmittag 16–18 Uhr

Diagnostik und Förderplanung (2 ECTS)

Digitalität: Chancen und Herausforderungen für die Schulische Heilpädagogik (2 ECTS)

 

Zwischensemester (ZS)

Zeitraum Studienangebot
Blockwoche, in der Regel KW 28 Profilierung Teil 1 und 2: Lerngelegenheiten zur Auswahl (je 2 ECTS)

Weitere Planungshilfen mit Modulübersichten finden Sie unter "Studium in 4 Semestern" und "Studium in 5–6 Semestern".

Studium in vier Semestern (Vollzeitstudium)

Wer in vier Semestern abschliessen möchte, absolviert die Berufspraktische Ausbildung im Modell Praktikum. 

Die Planungshilfe zeigt auf einen Blick, wann die einzelnen Module besucht werden können.

Wichtig: Planen Sie genügend Zeit für das Selbststudium ein. Sie brauchen Zeit, um Themen zu vertiefen, die Präsenztage vor- und nachzubereiten, Ihre Kompetenzentwicklung in der berufspraktischen Ausbildung zu dokumentieren und Leistungsnachweise zu erarbeiten.

Studium in 5-6 Semestern (Teilzeitstudium)

Für Berufstätige und Studierende mit Familie bietet das Studium viel Flexibilität bei der Planung. Wer in sechs Semestern abschliessen möchte, besucht in einem Studienjahr Lehrveranstaltungen am Donnerstag und Freitag. In den beiden anderen Studienjahren ist jeweils nur ein Studientag am Donnerstag oder Freitag vorgesehen.

Wer schneller studieren möchte, belegt in einem weiteren Semester Veranstaltungen an beiden Studientagen. Wer mehr Zeit einplanen möchte, besucht pro Semester weniger Module oder Lerngelegenheiten.

Das Teilzeitstudium lässt sich mit einer Unterrichtstätigkeit oder mit Praktika verbinden. Wer die berufspraktische Ausbildung (BPA) berufsbegleitend absolviert, braucht ab dem zweiten BPA-Modul eine Anstellung als Schulische Heilpädagogin oder Schulischer Heilpädagoge.

Die Planungshilfe zeigt auf einen Blick, wann die einzelnen Module besucht werden können.

Wichtig: Planen Sie genügend Zeit für das Selbststudium ein. Die Studienberatung empfiehlt, neben dem Studium höchstens 50 Prozent zu arbeiten. Sie brauchen Zeit, um Themen zu vertiefen, die Präsenztage vor- und nachzubereiten, Ihre Kompetenzentwicklung in der berufspraktischen Ausbildung zu dokumentieren und Leistungsnachweise zu erarbeiten.

Familie und Studieren

Die PHBern fördert familienfreundliche Arbeits- und Studienstrukturen. Studierende mit Kindern finden verschiedene Unterstützungsangeboten. Weitere Informationen erhalten Sie unter Familie und Studieren.

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