Medienmitteilungen

Regelmässig informiert die PHBern über ihre Studierendenzahlen, über neue Angebote und nimmt Stellung zu aktuellen Themen.

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Jahreszahl 2021

Medienmitteilungen 2021

10. Mai

PHBern verleiht 220 Lehrdiplome und ein erstes Masterdiplom in Fachdidaktik Textiles und Technisches Gestalten – Design

Am 7. Mai 2021 gratulierte Rektor Martin Schäfer an einer virtuellen Diplomfeier 221 Absolventinnen und Absolventen zum erfolgreichen Abschluss ihres Studiums an der PHBern. Erstmals wurde an der PHBern ein Masterdiplom in Fachdidaktik Textiles und Technisches Gestalten – Design verliehen.

«Sie dürfen für sich in Anspruch nehmen, dass Sie der Krise getrotzt und durch sie, beziehungsweise in ihr wichtige Lernprozesse durchlaufen haben», sagte Rektor Martin Schäfer den Diplomandinnen und Diplomanden und auch ihren Angehörigen an der ersten Diplomfeier der PHBern in diesem Jahr. Diese Feier war bereits die vierte Diplomfeier, die wegen der Corona-Pandemie virtuell stattfinden musste. Am Institut Vorschulstufe und Primarstufe wurden 54 Lehrdiplome verliehen. Am Institut Sekundarstufe I waren es sogar 79. Davon 72 Masterdiplome, zwei Masterdiplome mit heilpädagogischem Schwerpunkt, 15 Fachdiplome und ein Erweiterungsdiplom. 72 Personen haben am Institut Sekundarstufe II ein Lehrdiplom für den Unterricht an Maturitätsschulen erworben. 42 von Ihnen mit integrierter berufspädagogischer Qualifikation zum Unterrichten an Berufs- und Fachmaturitätsschulen.

Ihr Diplom im Bereich der Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik erhielten 15 Absolventinnen des Masterstudienganges am Institut für Heilpädagogik.

Zum ersten Mal wurde an der PHBern zum Masterabschluss Fachdidaktik Textiles und Technisches Gestalten (TTG) – Design (D) gratuliert. Eine Absolventin konnte ihr Diplom entgegennehmen. Der Masterstudiengang Fachdidaktik Textiles und Technisches Gestalten (TTG) – Design (D) qualifiziert für die Lehre und Forschung an Pädagogischen Hochschulen im Fachbereich Textiles und Technisches Gestalten oder in technischen und gestalterischen Bereichen an Fachhoch­schulen. Der Studiengang umfasst 120 ECTS-Punkte und wird in Kooperation mit der Berner Fachhochschule (BFH) angeboten.

23. April

Roboter-Projekt unter Beteiligung der PHBern fliegt zur ISS

Ein Team von Sechstklässlerinnen und Sechstklässler aus Willisau, begleitet von der PHBern, hat mit seinem Roboter-Projekt den internationalen Programmier- und Technikwettbewerb «Code4Space» gewonnen. Der Gewinnerroboter soll nun im Frühling 2022 zur internationalen Raumstation ISS fliegen.

Der Grundschulwettbewerb Code4Space wird organisiert vom Fraunhofer-Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS und der Stiftung «Erste deutsche Astronautin». Er soll digitale Bildung spielerisch und frühzeitig fördern und darüber hinaus insbesondere Mädchen mehr Mut für MINT machen. Das Team «Astronuts» der Schule Willisau hat sich mit seiner Idee «Space-Bounce-Ball» gegen rund 50 eingereichte Experimente durchgesetzt. Das Coding-Experiment wird nun für seinen Flug auf die ISS vorbereitet, der voraussichtlich im Frühjahr 2022 startet.

Die vier Schülerinnen und Schülern des Teams «Astronuts» möchten das Aufprallverhalten in der Schwerelosigkeit erforschen. Dafür haben die Sechstklässlerinnen- und Sechstklässler einen Mikrocontroller in einem Schaumstoffball befestigt und auf der Roberta-Plattform des Fraunhofer-Instituts programmiert, so dass er zum Beispiel die Zeit messen oder auf Berührungen reagieren kann.

Das Team «Astronuts» wurde von Gabriel Baldinger (PHBern) und Niklaus Venzin (ETH Zürich) begleitet. Dies im Rahmen des gemeinsamen MINT-Projekts «Wöchentliche Informationskurse» mit den weiteren Hochschulen ETH Zürich, Universität Basel, PH Graubünden und PH Luzern. Finanziert wird das nationale MINT-Projekt durch die Akademien der Wissenschaften Schweiz.

«Die Astronuts zeigen mit ihrem Space-Bounce-Ball, dass wissenschaftliche Experimente so richtig Spass machen können! Besonders beeindruckt hat mich der Teamgeist, die Kreativität und die spürbare Begeisterung der Gruppe», sagt Code4Space-Jurorin Dr. Suzanna Randall in der Medienmitteilung von Code4Space. Suzanna Randall trainiert gemeinsam mit der Co-Jurorin Dr. Insa Thiele-Eich von der Stiftung «Erste deutsche Astronautin» als Astronautin und könnte die erste deutsche Frau sein, die in den Weltraum fliegt.

Die Roberta-Initiative
«Roberta® – Lernen mit Robotern» nimmt den Nachwuchs mit in die digitale Welt. Seit 2002 schult die Fraunhofer-Initiative Lehrkräfte im deutschsprachigen Raum. Auch die PHBern bildet Roberta-Lehrpersonen für die Primarstufe aus und führt immer wieder – zum Beispiel im Rahmen des Nationalen Zukunftstags – mit Schülerinnen und Schülern Workshops zu Roberta durch.

Mehr Informationen
Mehr Informationen zum Wettbewerb Code4Space und der Stiftung «Erste deutsche Astronautin» in der Medienmitteilung von Code4Space vom 21. April 2021

Mehr zum siegreichen Projekt aus Willisau in den Pitches der Code4Space-Top-3-Teams: https://youtu.be/YMdjt3Nece0

Weiterbildung der PHBern zu Roberta

18. Febraur

PHBern Perspektiven 2021: Mit Begeisterung und Leidenschaft die Faszination fürs Lernen wecken

"Faszination Lernen": So lautete das Thema des Jahresanlasses 2021 der PHBern, der gestern stattfand – pandemiebedingt online. Rund 160 Personen aus Politik, Verwaltung sowie aus Schulen aller Stufen nahmen daran teil.

In der Öffentlichkeit laufen aktuell intensive Diskussionen zur Zukunft des Lernens an Schulen und Hochschulen. Dabei wird immer wieder der Anspruch formuliert, dass Schulen und Hochschulen zukünftige Lernorte sein sollen, an denen die Freude am und die Faszination für das Lernen weiter gestärkt werden sollen. Wie können Lernangebote aufgebaut und weiterentwickelt werden, damit dies zukünftig noch besser gelingt? Die PHBern bot an ihrem Jahresanlass Einblicke in die Ausbildung, in die Berufspraxis und in die Forschung und gab den Teilnehmenden zahlreiche Anregungen mit.

Den Anfang des Abends, der via Videokonferenz und Video-Einspielungen zu den Teilnehmenden nach Hause gestreamt wurde, machte Elisabeth Schenk Jenzer, Schulratspräsidentin der PHBern. Sie erinnerte an den Wert des Lernens und daran, wie Corona und die Schulschliessungen alle Beteiligten im schulischen Umfeld gezwungen hätten, sich in sehr kurzer Zeit neue Fähigkeiten anzueignen und auch grundlegende didaktische Fragen neu zu stellen. Anhand von eigenen Erfahrungen und von Schilderungen einer Schülerin zeigte sie auf, wie bedeutend Leidenschaft und Begeisterung für erfolgreiches Lernen sind.

In einem Video-Grusswort wandte sich anschliessend die Bildungs- und Kulturdirektorin Christine Häsler an die Anwesenden: "Der zeitweilige Wechsel in den Fernunterricht hat stark in den Fokus gerückt, wie wichtig Motivation und die Freude am Lernen für den Lernprozess auf allen Schulstufen sind." Die Regierungsrätin dankte der PHBern und insbesondere auch den Studierenden für ihren Einsatz für Chancengerechtigkeit und für den Einsatz gegen den Lehrpersonenmangel während der herausfordernden Zeit. "Wir wissen heute nicht, wie lange die Pandemie unseren Alltag noch prägen wird. Doch wir haben bereits die Gewissheit, dass die PHBern bereit war und ist, sich auch dieser Herausforderung zu stellen, und dass sie einen wertvollen Beitrag dazu leistet, dass wir alle als Gesellschaft solidarisch und gestärkt aus dieser schwierigen Zeit herauskommen werden."

Im Hauptteil des Abends hatten die Teilnehmenden zweimal die Gelegenheit, eine halbstündige Input- und Diskussionsrunde nach Wahl zu besuchen. Die Inputreferate wurden Schülerinnen und Schülern, Praxislehrpersonen sowie von Studierenden und Mitarbeitenden der PHBern gehalten. Gemeinsam wurden die vorgestellten Erkenntnisse aus der Praxis und aus der Forschung diskutiert.  

Die Inputs behandelten unter anderem folgende Themen:

  • Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I der Schule Wangen an der Aare zeigten anhand von konkreten Unterrichtsbeispielen auf, wann und weshalb sie von einem Lerngegenstand fasziniert sind. Daraus leiteten sie ab, wie eine Schule sein soll, an der sie noch motivierter und begeisterter lernen können.
  • Wie können kindliche Neugier und Motivation mit den Ansprüchen des schulischen Lernens in Einklang gebracht werden, damit die Faszination am Lernen erhalten bleibt? Input und Austausch mit Dr. Kathleen Panitz, Dozentin am Institut Vorschulstufe und Primarstufe.
  • Wie können kreative Lösungsprozesse im Distance Learning angestossen und die Kollaboration unter den Studierenden gefördert werden? Einblick ins Distance Learning an der PHBern durch Dr. Nina Ehrlich, Dozentin am Institut Sekundarstufe I.
  • Wie können Schülerinnen und Schüler des Zyklus 2 mittels Wimmelbilder angeregt werden, über Politik zu sprechen? Einblick in die laufende Dissertation von Michel Dängeli, wissenschaftlicher Assistent am Institut Vorschulstufe und Primarstufe.
  • Zeitgemässe Weiterbildungsformen an der PHBern: Einblick und Best Practice für die Weiterbildung der Zukunft durch Isabelle Krummenacher, Dozentin am Institut für Weiterbildung und Medienbildung.
  • Die Frage, wie selbstorganisiertes Lernen und Schulentwicklung zusammenhängen und welche Rolle die Schulführung dabei spielt. Von Karin Joachim, Fachbereichsverantwortliche Schulentwicklung am Institut für Weiterbildung und Medienbildung.

Den Abschluss des Abends bildete ein informeller Austausch. Auf der Online-Plattform Wonder konnten sich die Teilnehmenden in einer virtuellen Lounge bewegen und miteinander ins Gespräch kommen. Der soziale Austausch, der jeweils ein wichtiger Beweggrund für die Teilnahme an den PHBern Perspektiven ist, konnte auf diese Weise virtuell stattfinden. Dabei wurde aber auch klar, dass sich die Gäste des Anlasses wieder auf einen echten Austausch vor Ort freuen – und auf den ebenso bekannten wie geschätzten Apéro riche.

Das Video von Christine Häsler und weitere Informationen unter www.phbern.ch/perspektiven

27. Januar

Jürg Arpagaus wird neuer Leiter des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern

Der Schulrat der PHBern hat gestern Prof. Dr. Jürg Arpagaus von der PH Luzern zum neuen Leiter des Instituts Weiterbildung und Medienbildung der PHBern gewählt. Er wird Nachfolger von Gottfried Hodel, der Ende September in Pension geht.

Prof. Dr. Jürg Arpagaus wird sein neues Amt als Leiter des Instituts für Weiterbildung und Medienbildung (IWM) und Mitglied der Schulleitung der PHBern am 1. September 2021 antreten. Der 58-jährige Bildungssoziologe ist seit rund 20 Jahren im Bildungsbereich tätig, vor allem in der Lehre und Forschung sowie im Bildungsmanagement. Zurzeit ist er Prorektor Weiterbildung und Mitglied der Hochschulleitung der Pädagogischen Hochschule Luzern. Lehrerfahrungen machte er an verschiedenen Hochschulen und an Berufsfachschulen. Seine fachlichen Interessen sind Chancengleichheit in der Bildung, Professionalitäts- und Laufbahnentwicklung von Lehrpersonen, Arbeits- und Bildungsmarkt sowie Bildungsmanagement. 2019 schloss Jürg Arpagaus an der London School of Economics and Political Science (LSE) den Master of Science in Management mit der Arbeit «Constructing Universities for Teacher Education» ab. Seine erste Ausbildung war eine Lehre zum Elektroniker. Später folgten ein Ingenieurstudium, ein Lizentiat in Volkswirtschaftslehre und eine Dissertation in Wirtschafts- und Sozialwissenschaften.

Als neuer Leiter des IWM ist es Jürg Arpagaus ein grosses Anliegen, einen Beitrag in Professionalitätsentwicklung und Laufbahngestaltung von Lehrpersonen und Schulleiterinnen und Schulleitern zu leisten, um letztlich den Schülerinnen und Schülern eine optimale Entwicklung zu ermöglichen.

26. Januar

Stark steigende Anmeldezahlen an der PHBern

Das grosse Interesse an pädagogischen Berufen und die Corona-Pandemie sorgen für stark steigende Anmeldezahlen an der Pädagogischen Hochschule PHBern. Fürs Frühjahrssemester 2021 haben sich knapp 50 Prozent mehr Studierende angemeldet als vor einem Jahr.

Am 21. Februar 2021 wird an der PHBern das Frühjahrssemester 2021 beginnen. In ihr erstes Semester an der PHBern werden deutlich mehr Studentinnen und Studenten starten als vor einem Jahr. Dies obwohl das Studium wegen der Massnahmen gegen die Corona-Pandemie (abgesehen von den Praktika) vorerst fast ausschliesslich im Distance-Learning-Modus stattfinden wird. Dies ist besonders für Studienbeginnerinnen und Studienbeginner anspruchsvoll. Ein deutliches Wachstum zeigt sich an allen Instituten der Grundausbildung der PHBern. Es beträgt im Durchschnitt 46 Prozent. Auffällig ist:

  • Für ein Studium am Institut Vorschulstufe und Primarstufe oder am privaten Institut Vorschulstufe und Primarstufe NMS haben sich 60 Personen angemeldet. Vor einem Jahr waren es 31 gewesen.
  • Eine Ausbildung zur Lehrerin oder zum Lehrer Sekundarstufe I wollen 56 Studierende beginnen, im Vergleich zu 32 vor einem Jahr.
  • Nach einem Rückgang zu Beginn des Herbstsemesters 2020 verzeichnet das Institut Sekundarstufe II wieder mehr Interesse von Personen, die an Maturitätsschulen unterrichten wollen. Die Zahl der angemeldeten Studierenden steigt von 87 auf 98.
  • Mehr als doppelt so viele neue Studierende als vor einem Jahr haben sich für den Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik an der PHBern eingeschrieben: Es sind 17, im Vergleich zu 8 vor einem Jahr.

Die Leitung der PHBern freut sich über das grosse Interesse an den pädagogischen Berufen. An den bernischen Volksschulen werden nach wie vor dringend Lehrpersonen und auch Fachpersonen mit einem Diplom in Schulischer Heilpädagogik gesucht. Mit den steigenden Anmeldezahlen leistet die PHBern einen wichtigen Beitrag zur Linderung des Lehrpersonenmangels. Bereits im Herbst 2020 hatte die PHBern deutlich steigende Neuanmeldungen für ihre Studiengänge verzeichnet und erstmals die Marke von 3000 immatrikulierten Studierenden überschritten.

Die Gründe für die erneute Zunahme sind vielfältig und nicht exakt quantifizierbar:

  • Kinder und Jugendliche zu begleiten, wird von jungen Erwachsenen und auch von Personen, die bereits berufstätig sind, als sehr sinnstiftende und attraktive Tätigkeit wahrgenommen. Die Corona-Pandemie hat zudem die Wichtigkeit des Lehrberufs als systemrelevante Tätigkeit aufgezeigt.
  • Die Corona-Pandemie macht Auslandaufenthalte schwierig bis unmöglich. Dies führt dazu, dass auf ein Zwischenjahr verzichtet wird.
  • Am Institut Sekundarstufe I stösst der noch neue konsekutive Masterstudiengang auf grosses Interesse. Hier wächst die Zahl der Anmeldungen von 6 auf 20. Dieser Studiengang richtet sich an Personen, die ausserhalb einer Pädagogischen Hochschule bereits ein Bachelordiplom erworben haben, das einen Bezug zu einem Schulfach hat.

Bei den Studiengängen mit dem Berufsziel Lehrperson für den Kindergarten und die Primarstufe sowie Schulische Heilpädagogik fällt auf, dass der massive Zuwachs mit einem deutlich erhöhten Anteil an ausserkantonalen Studierenden einhergeht, was auf eine schweizweite hohe Attraktivität der Studiengänge der PHBern zurückgeführt werden kann. Eine Anmeldung zum Studium an der PHBern ist zwei-mal pro Jahr möglich. Aufs Herbstsemester beginnen jeweils deutlich mehr Studierende mit ihrem Studium als aufs Frühjahrssemester.

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Medienmitteilungen 2020

3. Dezember

Die PHBern verleiht 116 CAS- und DAS-Diplome

Ende November durfte die PHBern 116 Absolventinnen und Absolventen zu ihrem erfolgreichen Abschluss eines CAS- oder DAS-Lehrgangs gratulieren. Damit hat sich die Zahl der Diplome und Zertifikate für Weiterbildungslehrgänge im Vergleich zum Vorjahr fast verdoppelt. Wegen der Corona-Situation fand die Diplomfeier virtuell statt.

Die CAS-, DAS- und MAS-Lehrgänge ermöglichen den Teilnehmenden, sich vertieft mit schul- sowie bildungsrelevanten Themen auseinanderzusetzen und ihre Kompetenzen gezielt zu erweitern. Sie orientieren sich am Arbeitsalltag von Schulen sowie anderen Bildungsinstitutionen und verknüpfen wissenschaftliche Erkenntnisse mit praktischem Erfahrungswissen. Sie richten sich an Lehrpersonen aller Stufen, Schulleitende sowie Bildungsfachleute und können berufsbegleitend absolviert werden.

Spitzenreiter: CAS Schulen leiten und Deutsch als Zweitsprache
Mehr als die Hälfte aller Abschlüsse im Herbst 2020 machen die beiden CAS «Schulen leiten» (36) und «Deutsch als Zweitsprache» (31) aus ­– und das nicht ohne Grund: Die Anforderungen an Schulleiterinnen und Schulleiter sind in den letzten Jahren kontinuierlich gestiegen. Eine Schule zu leiten, ist eine abwechslungsreiche und sinnstiftende Führungsaufgabe mit viel Verantwortung. Der CAS Schulen leiten befähigt dazu und fördert die konsequente Reflexion der eigenen Rolle sowie des eigenen Handelns.

Der CAS Deutsch als Zweitsprache heisst neu CAS Sprachförderung in mehrsprachigen Klassen und der Name ist Programm: Mehrsprachige Schülerinnen und Schüler sind heute fast an jeder öffentlicher Schule zu finden. Um mit der sprachlichen und kulturellen Vielfalt in Schule und Unterricht produktiv umzugehen, braucht es entsprechende Fach-, Handlungs- und Personalkompetenzen. Diese erwerben und vertiefen die Teilnehmenden des Lehrgangs systematisch und erweitern dadurch ihr Handlungsrepertoire.

Neu und aktuell: Kooperative Unterrichtsentwicklung und Digitale Medien
Den Unterricht kooperativ zu entwickeln ist heute wichtiger denn je: Die Teilnehmenden des CAS setzen sich mit Unterrichtsqualität sowie mit der persönlichen und kooperativ-fachspezifischen Unterrichtsentwicklung auseinander. Nach einem forschenden Blick auf das Lernen der Schülerinnen und Schüler und auf die Weiterentwicklung des eigenen Unterrichts, lernen die Teilnehmenden Methoden der Unterrichtsbeobachtung und der kooperativen Reflexion in Gruppen kennen. Sie erwerben Kompetenzen, mit Gruppen solche Entwicklungsprozesse zu organisieren und zu leiten.

24. November

414 Abschlüsse an der PHBern 

Im Herbst 2020 durfte die PHBern 414 Absolventinnen und Absolventen diplomieren. Wegen der Corona-Situation konnten drei der fünf Diplomfeiern nicht an der PHBern durchgeführt werden. Dafür gab es für die Diplomandinnen und Diplomanden ein Überraschungspaket und eine Videobotschaft.

189 Diplomandinnen und Diplomanden erhielten Ende November 2020 das Bachelordiplom für die Vorschulstufe und Primarstufe. 131 von ihnen haben am Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern studiert, 58 am privaten, der PHBern angegliederten Institut IVP NMS.

Das Institut Sekundarstufe I (IS1) verlieh 61 Absolventinnen und Absolventen das Masterdiplom und damit die reguläre Unterrichtsbefähigung auf der Sekundarstufe I. Davon haben sechs ehemalige Studierende das Masterdiplom mit heilpädagogischem Schwerpunkt erhalten. Zudem vergab das IS 1 ein Erweiterungsdiplom sowie 25 Fachdiplome. Mit dem Fachdiplom können die diplomierten Frauen und Männer einen einzelnen Fachbereich im Kanton Bern unterrichten.

101 Abschlüsse gab es am Institut Sekundarstufe II. 72 dieser Lehrerinnen und Lehrer haben das Lehrdiplom mit integrierter berufspädagogischer Qualifikation erlangt, dürfen jetzt also nicht nur am Gymnasium, sondern auch an einer Berufsmaturitätsschule unterrichten.

Das Institut für Heilpädagogik schliesslich durfte diesen Herbst 37 Heilpädagoginnen und Heilpädagogen ein Masterdiplom in Sonderpädagogik, Vertiefungsrichtung Schulische Heilpädagogik verleihen.

Zwei Diplomfeiern konnten im Oktober noch regulär abgehalten werden. Die Diplomfeiern der Institute Vorschulstufe und Primarstufe, Sekundarstufe I und Sekundarstufe II mussten wegen der Corona-Situation im November jedoch virtuell durchgeführt werden. Die Diplomandinnen und Diplomanden dieser drei Institute erhielten ihr Diplom zugeschickt, ergänzt durch ein kleines Apéro-Paket und eine Online-Videobotschaft.

9. Oktober 2020

Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen der BFH und der PHBern ab Montag, 12. Oktober 2020

Die Zahlen der Coronavirus-Infektionen steigen und der Schutz der Gesundheit aller Personen an den Hochschulen hat oberste Priorität. Die BFH und die PHBern haben gemeinsam den Grundsatz über eine Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen der Hochschulen gefällt. Diese gilt ab Montag, 12. Oktober 2020.

Gemäss dem Entscheid des Regierungsrats (vgl. Medienmitteilung des Regierungsrats vom 7.10.2020) sind die Innenräume von öffentlichen und privaten Schulen, die der Aufsicht der Bildungs- und Kulturdirektion unterstehen, und die Innenräume der Hochschulen von einer Maskentragpflicht ausgenommen. Es wird jedoch verlangt, dass sich diese Institutionen der epidemiologischen Lage sehr rasch anpassen.

Da die Zahlen der Coronavirus-Infektionen in den letzten Tagen rasant angestiegen sind, haben sich die Hochschulen zu einer proaktiven Schutzstrategie zum Schutz der Gesundheit aller Personen an den Hochschulen entschieden. Die beiden Hochschulen BFH und PHBern haben deshalb gemeinsam einen Grundsatzentscheid über eine Maskentragpflicht in allen öffentlich zugänglichen Innenräumen der Hochschulen gefällt. Diese gilt ab Montag, 12. Oktober 2020.

An den Standorten gelten jeweils spezifische Schutzkonzepte, welche auf die räumlichen Gegebenheiten Rücksicht nehmen. Dazu stehen die BFH und die PHBern auch mit der Universität Bern in regelmässigem Austausch. So gilt die Maskentragpflicht durchgehend in allen Begegnungszonen und Verkehrsflächen. Konkret bedeutet der Grundsatz für die Lehre, den Forschungsbetrieb und die Administration an der BFH und an der PHBern: Entweder kann ein Abstand von 1.5 Metern eingehalten werden oder es sind Masken zu tragen. Weiterhin sind jederzeit und uneingeschränkt die Hygiene- und Verhaltensregeln des BAG gültig.

Informationen der BFH und der PHBern zu Auswirkungen des Coronavirus auf den Hochschulbetrieb sind auf diesen Seiten aufgeführt und werden laufend angepasst:

www.bfh.ch/corona
www.phbern.ch/corona

8. September 2020

Der Semesterstart erfolgt an der PHBern mit mehr Studierenden – Corona-Krise führt zu hybrider Lehre

Am kommenden Montag beginnt das neue Studienjahr an der PHBern. Erneut haben sich mehr Studierende neu angemeldet als im Vorjahr. Wegen der Corona-Krise setzt die Hochschule auf die hybride Lehre. Viele Veranstaltungen finden (auch) online statt. Immer mit dem Ziel, die Schutzkonzepte einzuhalten und damit Virusübertragungen zu verhindern.

«Herzlich willkommen an der PHBern!» Der Willkommensgruss geht an 902 Studierende, die ihr Studium am 14. September 2020 aufnehmen werden. Die Anmeldezahlen am Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern und am Institut Vorschulstufe und Primarstufe NMS (das der PHBern angegliedert ist) sind sehr erfreulich. Insgesamt werden in der kommenden Woche 411 Personen an den beiden Instituten ihr Studium aufnehmen. Dies sind 20 Personen mehr als im Vorjahr. 29 Personen (plus acht) haben sich für den Bilingualen Studiengang entschieden. Dieser wird zum dritten Mal in Delémont gestartet und gemeinsam von der HEP-BEJUNE und der PHBern durchgeführt.

Auch am Institut Sekundarstufe I (IS1) sind die Anmeldezahlen in den letzten Jahren stetig gewachsen. Im Herbstsemester 2020 werden 286 Personen mit dem neun Semester dauernden Studium beginnen. Das sind fast 40 mehr als im Vorjahr. Sehr attraktiv ist der konsekutive Masterstudiengang am IS1. Dieser wurde entwickelt, um Personen mit einem Bachelorabschluss in einem Fach, das an der Volksschule angeboten wird, den rascheren Einstieg in den Lehrberuf zu ermöglichen. Hier stieg die Zahl der neuen Studierenden von sechs beim ersten Jahrgang (2019) auf 29 im Herbst 2020.

In diesem Jahr steigt die Zahl der neuen Studierenden am Institut für Heilpädagogik von 68 auf 76 Personen. Weniger Anmeldungen verzeichnet hingegen das Institut Sekundarstufe II der PHBern. Das Lehrdiplom für Maturitätsschulen streben 96 neu immatrikulierte Studierende an. Das sind 33 weniger als vor einem Jahr.     

Der Vorbereitungskurs, der Studieninteressierten ohne gymnasiale Maturität den Weg an die PHBern eröffnet, wird immer beliebter. Mit 161 Anmeldungen sind dies 18 mehr als im Vorjahr.

Hybride Lehre an der PHBern

In vielen Schweizer Hochschulen und auch an der PHBern sind im Herbstsemester 2020 in den Veranstaltungen sowohl Anteile an Präsenzunterricht vor Ort als auch Online-Anteile vorgesehen. Die Rede ist von der hybriden Lehre. Nachdem die PHBern im Frühjahrssemester umfassende Erfahrungen mit dem Fernunterricht sammeln konnte, wurde im Sommer eine Umfrage bei Studierenden und Dozierenden durchgeführt. Basierend auf den Ergebnissen dieser Umfrage wurden die Veranstaltungen weiter angepasst und optimiert. Oberstes Ziel ist es, die Ausbreitung des Corona-Virus an der PHBern zu verhindern. Am Institut für Weiterbildung und Medienbildung werden bereits seit Juni 2020 wieder Präsenzveranstaltungen durchgeführt – natürlich unter Einhaltung der Schutzkonzepte. Zahlreiche Angebote stehen auch online zur Verfügung.

Damit die neuen Studierenden auch aus Distanz die PHBern kennen lernen können, wurde ein mehrteiliger Videofilm gedreht. Siehe www.phbern.ch/vtds

Weitere Zahlen der PHBern: www.phbern.ch/statistiken

3. August 2020

Immer mehr Interesse am Bilingualen Studiengang

Der auf das Studienjahr 2018/2019 hin von den beiden Pädagogischen Hochschulen HEP-BEJUNE und PHBern gemeinsam eröffnete Bilinguale Studiengang stösst auf immer grösseres Interesse. Im Herbstsemester 2020 werden 30 Studierende das Studium neu aufnehmen, davon 19 aus dem Einzugsgebiet der PHBern. Die Zahl der deutschsprachigen Studierenden hat sich gegenüber den Vorjahren damit mehr als verdreifacht.

Seit dem Herbstsemester 2018 bieten die beiden Pädagogischen Hochschulen HEP-BEJUNE und PHBern einen gemeinsamen Studiengang für die Vorschulstufe und Primarstufe an, der den Studierenden nicht nur einen zweisprachigen Abschluss, sondern auch einen vertieften Einblick in die Kultur der jeweils anderen Sprachregion bietet. Die Studierendenzahlen sind in diesen drei Jahren von 18 auf 19 und in diesem Jahr schliesslich auf 30 immatrikulierte Studentinnen und Studenten gestiegen. Die Zahl der via PHBern angemeldeten Studierenden stieg in diesem Jahr auf 19 – in den Vorjahren waren es jeweils 6.

Die Studierenden setzen sich gemäss Sprache der Maturität folgendermassen zusammen:

  • Auf Französisch erworbene eidgenössisch anerkannte Maturität: 12 Personen
  • Auf Deutsch erworbene eidgenössisch anerkannte Maturität: 14 Personen
  • Auf Italienisch erworbene eidgenössisch anerkannte Maturität: 1 Person
  • Zweisprachige Maturität (Deutsch–Französisch): 3 Personen

Grund für den starken Anstieg unter den deutschsprachigen Studierenden dürfte die steigende Bekanntheit dieses in der Schweiz einmaligen Angebots sowie das weiterhin starke Interesse an zweisprachigen Ausbildungen sein. Zudem dürfte eine Informationskampagne mit Studierenden des Bilingualen Studiengangs sowie mit der Bildungs- und Kulturdirektorin des Kantons Bern Christine Häsler im Winter und Frühling 2020 eine Wirkung entfaltet haben (vgl. Links unten).

Die Verantwortlichen der beiden beteiligten Pädagogischen Hochschulen für den Bilingualen Studiengang freuen sich auf den Start des Herbstsemesters 2020 und heissen die neuen Studentinnen und Studenten bereits jetzt herzlich willkommen. 

Links:
Werbespots mit zwei Studierenden und der Bildungs- und Kulturdirektorin des Kantons Bern Christine Häsler:

Weitere Informationen: www.phbern.ch/bilingual und www.hep-bejune.ch

2. Juni 2020

Heilpädagogischer Schwerpunkt auf der Primarstufe startet als Pilot im September 2020

Der Bachelor Primarstufe+ des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern ist ein neues Angebot für angehende Lehrpersonen der Primarstufe. Dieser Studiengang ermöglicht einen Schwerpunkt in Schulischer Heilpädagogik und wird in Zusammenarbeit mit dem Institut für Heilpädagogik angeboten. Ein ähnliches Angebot hat sich bereits für angehende Lehrpersonen der Sekundarstufe I bewährt.

Die Volksschule befindet sich im Wandel. Heterogenität wird zunehmend zur Normalität in den Klassenzimmern. Infolge der Integration von Kindern mit besonderem Bildungsbedarf in Regelklassen benötigen vermehrt auch Regellehrpersonen heilpädagogische Kompetenzen. Mit dem Bachelor Primarstufe+ geben sich Studierende der Primarstufe ein heilpädagogisches Profil, welches sie befähigt, auf der Primarstufe unterrichtsbezogen heilpädagogisch kompetent zu handeln. Im September 2020 startet eine kleine Gruppe von Studierenden in einem Pilotstudiengang. Ab Sommer 2021 steht das Angebot dann einem grösseren Kreis von Studierenden offen, welche im letzten Studienjahr vor dem Bachelorabschluss und im Folgejahr einen heilpädagogischen Schwerpunkt setzen wollen. „Der Schwerpunkt entspricht einem grossen Bedürfnis“, ist Prof. Dr. Daniel Steiner überzeugt. Der Leiter des Instituts Vorschulstufe und Primarstufe der PHBern empfiehlt die Vertiefung auch Studierenden, die später Schulische Heilpädagogik studieren wollen. Der Leiter des Instituts für Heilpädagogik Prof. Dr. Michael Eckhart betont, dass den Studierenden die Zusatzleistungen angerechnet werden. Vor einigen Jahren lancierten das Institut Sekundarstufe I und das Institut für Heilpädagogik der PHBern ein ähnliches Angebot. Dieses stösst auf reges Interesse.

Studienaufbau
Das Bachelorstudium Primarstufe+ besteht einerseits aus einem regulären Bachelorstudium mit heilpädagogischen Schwerpunkten. Andererseits werden am Institut für Heilpädagogik zusätzliche Veranstaltungen im Umfang von 24 ECTS-Punkten absolviert. Diese werden im Rahmen von drei Facherweiterungen angeboten.

Abschluss
Das Bachelorstudium wird mit dem Bachelor of Arts PHBern in Pre-Primary and Primary Education sowie dem eidgenössisch anerkannten Lehrdiplom für die Vorschulstufe und die Primarstufe abgeschlossen. Sobald alle drei Facherweiterungen Primarstufe+ abgeschlossen sind (in der Regel innerhalb eines Jahres nach dem Bachelorabschluss), erhalten die Absolventinnen und Absolventen einen Ausweis des heilpädagogischen Profils.

Medienmitteilung als PDF

25. Mai 2020

Neuer Studiengang: Mit dem Konsekutiven Master zum Lehrdiplom für die Sekundarstufe I

Der neue Studiengang des Instituts Sekundarstufe I der PHBern ermöglicht Personen, die bereits über einen Bachelorabschluss einer Universität oder Fachhochschule in einem stufenrelevanten Unterrichtsfach verfügen, einen Weg zum Lehrdiplom für die Sekundarstufe I. Das neue Angebot macht den Wechsel von der Universität an die Pädagogische Hochschule attraktiv und dient zudem als Massnahme gegen den Lehrpersonenmangel auf der Sekundarstufe I. Der EDK-anerkannte Masterstudiengang startete im Herbstsemester 2019 als Pilotstudiengang in seine erste Durchführung und wurde nun per Frühjahrssemester 2020 durch kleinere Anpassungen im Studienplan optimiert.

Der Konsekutive Master richtet sich an Personen, die nach Abschluss ihres Bachelordiploms einer Uni-versität oder Fachhochschule (v.a. Hochschule der Künste) ihr Wissen und ihre Leidenschaft für den studierten Fachbereich an Schülerinnen und Schüler der Oberstufe weitergeben möchten. Er baut dabei auf dem fachwissenschaftlichen Studium auf und bereitet die Studierenden optimal auf die Arbeit als Lehrperson vor.

Das Masterstudium dauert in der Regel vier bis fünf Semester (Vollzeit), wenn keine fachwissenschaftli-chen Auflagen erfüllt werden müssen. Der Konsekutive Master, der sich durch einen hohen Praxisanteil auszeichnet und berufsbegleitend studiert werden kann, ermöglicht einen auf die Zielgruppe spezifisch zugeschnittenen Weg zum Lehrdiplom für die Sekundarstufe I. Vor der Einführung des Konsekutiven Masters mussten auch Personen mit einem Bachelorabschluss einer Universität oder Fachhochschule über das aus Bachelor und Master bestehende Volldiplom-Studium ihr Lehrdiplom erwerben. Der neue Masterstudiengang ist eine von mehreren Massnahmen der PHBern, um dem aktuellen Lehrpersonen-mangel im Kanton Bern entgegenzuwirken.

Der Konsekutive Master kommt einem Bedürfnis entgegen, sowohl vonseiten der Studierenden wie auch der Schulen. Für die nächste Durchführung ab dem Herbstsemester 2020 kann man sich noch bis am 31. August 2020 anmelden.

Weitere Informationen zum Studiengang finden Sie hier.

13. März 2020

PHBern sagt alle Präsenzveranstaltungen ab

Ab sofort und bis mindestens am 18. April 2020 finden an der PHBern keine Veranstaltungen mehr statt. Dies gilt sowohl für die Ausbildungen wie auch für die Weiterbildungsangebote.

Der heutige Entscheid des Bundesrates hat zur Folge, dass an der PHBern keine Veranstaltungen mehr vor Ort durchgeführt werden können. Dies bedeutet aber nicht, dass die Studierenden ihr Studium unterbrechen müssen. Die PHBern wird für sie rasch und möglichst umfassend digitale Lernangebote entwickeln und anbieten. Der PHBern ist es ein Anliegen, dass die Studentinnen und Studenten trotz der besonderen Lage weiterstudieren und auch Prüfungen absolvieren können. Da an den Volksschulen sowie den Schulen der Sekundarstufe II kein Präsenzunterricht mehr stattfindet, werden für die anstehenden Praktika Lösungen erarbeitet. 

13. März 2020

PHBern sagt Infoanlass für Studieninteressierte ab

Als Massnahme gegen die Verbreitung des Coronavirus findet der Infoanlass zum Studieren an der PHBern vom 14. März 2020 nicht statt.
Infos zum Studieren gibt es auf den Websites der Grundausbildungen unter www.phbern.ch/studium. Persönliche Fragen werden von den Studienberatungen beantwortet. Kontakt: www.phbern.ch/studienberatungen

Als Ersatz für den abgesagten Infoanlass steht am Samstag, 14. März von 10 Uhr bis 12 Uhr unter 031 309 21 40 eine Hotline zur Verfügung.

Notiz für Medienschaffende:
Heute 13. März 2020 am späteren Nachmittag wird die PHBern über weitergehende Massnahmen ge-gen die Verbreitung des Coronavirus und zur Umsetzung der Vorgaben des Bundesamts für Gesundheit (BAG) informieren. Sie werden dazu eine weitere Medienmitteilung erhalten. Zudem werden die Infos auf www.phbern.ch aufgeschaltet. Direktbetroffene werden zudem per Mail informiert.

13. Februar 2020

PHBern stellt Innovation in den Mittelpunkt ihres Jahresanlasses

Rund 200 Personen aus Politik, Verwaltung sowie aus Schulen aller Stufen nahmen an den gestrigen PHBern Perspektiven teil. "Innovation an (Hoch-)Schulen" – unter diesem Titel stand der Jahresanlas der PHBern. Als Beispiel für eine innovative Zusammenarbeit zwischen der PHBern und der Volksschule wurde ein Entwicklungsprojekt vorgestellt, das gemeinsam mit der Berner Mosaikschule Munzinger über mehrere Jahre erarbeitet wurde.

Im ersten Referat an den PHBern Perspektiven 2020 beleuchtete Rektor Martin Schäfer das Thema "Innovation" aus einer übergeordneten Ebene. Er zeigte auf, welche Prozesse Innovationen benötigen und welche Lernfelder sich für alle Beteiligten anbieten. Innovation werde an der PHBern verstanden als Weiterentwicklung von Angeboten in inhaltlicher und methodischer Hinsicht sowie Anpassung von Strukturen und Antizipation gesellschaftlicher Veränderungen. Innovation umfasse damit das Erkennen und Identifizieren von bestehenden überholten Strukturen, Inhalten und Methoden sowie die Bereitschaft, Veränderungen herbeizuführen. Innovationsprojekte trügen zur Weiterentwicklung der PHBern beziehungsweise ihrer Angebote bei.

Caroline Sahli Lozano und Christiane Ammann zeigten im zweiten Referat anhand ihres Projekts mit der Berner Mosaikschule Munzinger auf, wie sich innovative Projekte für das Berufsfeld Schule auf die Lehre der PHBern auswirken. Mitarbeitende des Instituts für Heilpädagogik und des Instituts Sekundarstufe I der PHBern hatten in einem mehrjährigen Entwicklungsprojekt das Kollegium Munzinger begleitet und unterstützt. Die Referentinnen wiesen in ihrem Vortrag darauf hin, dass beide Seiten von der Zusammenarbeit sehr stark profitiert hätten. An der Mosaikschule Munzinger nimmt das Selbständig organisierte Lernen (SOL) einen grossen Stellenwert ein. In einem Filmbeitrag wurde an den PHBern Perspektiven gezeigt, welchen Nutzen die Zusammenarbeit mit der PHBern konkret für die Schülerinnen und Schüler sowie für die Lehrpersonen der Schule Munzinger gebracht hatte. Auch ein Heilpädagoge und der Schulleiter lobten den intensiven Austausch mit der PHBern. Die Videoeinspielung ist auf www.phbern.ch/perspektiven2020 verfügbar.

Im dritten Referat informierte die Bildungs- und Kulturdirektorin Christine Häsler über erfolgreiche Innovationen, die von der Bildungs- und Kulturdirektion und der PHBern gemeinsam entwickelt worden waren. "Damit Neuerungen gelingen, braucht es stets ein Miteinander", sagte sie. Die PHBern sei bewusst mit viel Autonomie ausgestattet worden, damit die Herausforderungen in der Bildung gemeinsam gemeistert werden könnten. Als Beispiel für eine Innovation, bei der die Zusammenarbeit eine wichtige Rolle spiele, nannte sie den studienbegleitenden Berufseinstieg, den das Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern im September 2019 lanciert hatte. Um der Lebenssituation angehender Lehrpersonen besser gerecht zu werden, hatte das IVP den bisherigen Studiengang innovativ weiterentwickelt und damit auch gerade einen Beitrag gegen den Lehrpersonenmangel geleistet. Der neue Studiengang wurde neu so konzipiert, dass Studierende das dritte und letzte Studienjahr alternativ in zwei Jahren statt in einem Jahr absolvieren können. Während dieser vier Semester können sie Teilzeit an einer Schule unterrichten und besuchen parallel dazu Lehrveranstaltungen an der PHBern. "Als die PHBern uns diese Idee vorstellte, sind wir rasch auf diesen Zug aufgesprungen. Es ist mir ein Anliegen, innovatives Denken unserer Schulen zu unterstützen und mit ihnen gemeinsam Neuerungen zu gestalten", sagte Regierungsrätin Christine Häsler in ihrem Referat.

Auf www.phbern.ch/perspektiven2020 finden sich Bilder vom Anlass. Fotograf: Adrian Moser

27. Januar 2020

Neues Bildungsangebot zu Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik für die Volksschule und die Sekundarstufe II

In einem schweizweiten Projekt mit Beteiligung der PHBern ist ein umfassendes Bildungsangebot zu Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik entstanden. Es steht Lehrpersonen der Volksschule und der Sekundarstufe II online zur Verfügung.

Kaum ein Thema ist in den vergangenen Monaten stärker ins Bewusstsein der Gesellschaft gedrungen als der Klimawandel. Er steht zuoberst in vielen Sorgenbarometern und beschäftigt die Medien fast rund um die Uhr. Trotz der Allgegenwart des Themas fehlt oft grundlegendes Wissen: Wie funktioniert der Treibhauseffekt? Wie unterscheiden sich Klima und Wetter? Welche Rolle spielt der Mensch bezüglich Ursachen und Folgen des Klimawandels? Wie können Menschen den Klimawandel vermindern, wie sich an die Folgen anpassen?

Für den Unterricht über verschiedene Schulstufen hinweg gab es bisher kein Konzept und kein Material, das aktuelle fachdidaktische und lernpsychologische Erkenntnisse mit einbezog. Mit finanzieller Unterstützung des Bundesamtes für Umwelt (BAFU) und unter Koordination des Vereins GLOBE Schweiz haben nun vier Pädagogische Hochschulen der Schweiz (PHBern, PH Luzern, HEP Vaud und SUPSI Ticino) ein Bildungsangebot für alle Schulstufen erarbeitet. Es beinhaltet ein Bildungskonzept zu Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik mit exemplarischen Lerngelegenheiten im Umfang von 8 bis 24 Lektionen für die Zyklen 2 und 3 der Volksschule und für die Sekundarstufe II.

Alle Lerngelegenheiten basieren auf umfangreichen Erhebungen von Vorstellungen der Lernenden, auf Befragungen von Lehrpersonen und auf Analysen bisheriger Unterrichtsangebote. Die Lerngelegenheiten, die aufeinander aufbauen und inhaltlich miteinander verknüpft sind, wurden mehrfach im Unterricht erprobt. Ergänzt wird das Unterrichtsmaterial durch Erläuterungen für die Lehrpersonen sowie durch Faktenblätter zu den Grundlagen des Klimasystems, zum Treibhauseffekt, Ursachen und Folgen des Klimawandels sowie zu Klimaschutz und Klimapolitik. Ausserdem enthalten sind speziell für die Lerngelegenheiten entwickelte Grafiken und Skizzen. Hinweise zu Grundlagenliteratur und zu weiteren Medien für den Unterricht runden das Angebot ab.

An der PHBern waren Prof. Dr. Marco Adamina, Dr. Matthias Probst sowie Moritz Gubler involviert, im Forschungsprojekt Bildung zu Klimawandel und Klimapolitik auf allen Bildungsstufen – Bildungskonzept, Exemplarische Lerngelegenheiten. Von Marco Adamina stammen unter anderem die Lerngelegenheiten für den Zyklus 2 der Volksschule, Matthias Prost und Moritz Gubler haben die entsprechenden Materialien für die Sekundarstufe II entwickelt. Fachlich unterstützt wurde das Projektteam durch das Oeschger-Zentrum für Klimaforschung der Universität Bern.

Das neue Bildungsangebot zu Klimawandel, Klimaschutz und Klimapolitik folgt dem Kontroversitätsgebot. Es geht um den Umgang mit und die Verteilung von Ressourcen, um Fragen zu Auswirkungen verschiedener Lebensstile auf Umwelt und Gesellschaft.

Das Bildungsangebot zum Klimawandel kann auf dem Webauftritt der Stiftung éducation21 heruntergeladen werden: www.education21.ch/klimawandel

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Jahreszahl 2019

Medienmitteilungen 2019

15. Oktober 2019

Zweiter Nachhaltigkeitstag will Transformationen anstossen

Der zweite gemeinsame Nachhaltigkeitstag der PHBern, der Universität Bern und der Berner Fachhochschule am 1. November zeigt anschaulich auf, wie die Hochschulen Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung schaffen. Zudem erörtern Vertreterinnen und Vertreter aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik die Frage: Was braucht es, damit die Forschungsresultate rascher in die Politik einfliessen und auch die Gesellschaft erreichen?

Die Fakten liegen auf dem Tisch: Die menschliche Entwicklung hat die Erde an die Grenzen der Belastbarkeit gebracht. Nur mit einem tiefgreifenden Wandel in Politik, Wirtschaft und Gesellschaft lassen sich die globalen Probleme lösen – und dafür braucht es Wissen. Was tragen die drei Berner Hochschulen zur Transformation für eine nachhaltige Entwicklung bei? Wie unterstützen sie dafür Wirtschaft, Gesellschaft und Politik? Was müssen sie in Zukunft tun, um sich wirksam für die Ziele der Agenda 2030 der UNO zu engagieren?

Am zweiten gemeinsamen Nachhaltigkeitstag am 1. November 2019 zeigen die Universität Bern, die Berner Fachhochschule und die PHBern – unter anderem in interaktiven Workshops und an Projektständen – auf, wie sie mit Partnern aus Wirtschaft, Gesellschaft sowie Politik und Verwaltung Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung schaffen und umsetzen. Aber auch, wie sich Synergiepotenziale und Kooperationsmöglichkeiten zwischen diesen Partnern und den Hochschulen weiterentwickeln und nutzen lassen.

Von Landdeals im Süden bis zu unseren Konsumgewohnheiten

Das Spektrum der drei Hochschulen dabei ist breit. Zum Beispiel wird in einem Projekt auf den Philippinen mit lokalen Akteuren ein nachhaltiger und kostengünstiger Tannin-Extraktionsprozess entwickelt, um bisher vernachlässigte Nebenprodukte des Waldes wie Rinden, Wurzeln oder Zweige zu nutzen und so die Lebensqualität der dortigen Bevölkerung zu verbessern. Ein anderes Beispiel ist die Online-Plattform "Landmatrix", die visualisiert, wo auf dem Erdball welche Landdeals stattfinden. Diese Informationen dienen dazu, Transparenz zu schaffen und eine breite Debatte über die globalen Trends und Auswirkungen von Landkäufen anzuregen.

Auch hierzulande warten die drei Hochschulen mit zahlreichen Innovationen für eine nachhaltige Entwicklung auf – sei dies in der Bildung für nachhaltige Entwicklung, sei es in der Landwirtschaft, bei unseren Konsumgewohnheiten, dem Energieverbrauch oder der Mobilität.

19. September 2019

Die Forschung der PHBern nimmt die Familie in den Fokus

Wie wirken Familie und Schule auf die Bildung von jungen Menschen ein? Dieser Frage geht das neue Schwerpunktprogramm "Familie – Bildung – Schule" nach, das im September 2019 an der PHBern gestartet ist.

Es gibt zwei zentrale Instanzen, die das Leben eines Menschen bis zum Erwachsenenalter massgeblich prägen: die Familie und die Schule. Dem Zusammenspiel dieser beiden Institutionen und ihrer Wirkung auf die Bildung ist das neue Schwerpunktprogramm "Familie – Bildung – Schule" gewidmet, das im September 2019 an der PHBern gestartet ist. Die Leiterin des Schwerpunktprogramms ist Prof. Dr. Caroline Villiger, sie war schon bisher im Bereich Forschung und Entwicklung an der PHBern tätig und ist Dozentin für Lernpsychologie am Institut Sekundarstufe I.

Sowohl im Elternhaus als auch in der Schule lernen Kinder sehr viel, wenn auch auf unterschiedliche Weise. In der Schule findet das Lernen organisiert statt. In der Familie geschieht es meist implizit, nebenher. "Im Schwerpunktprogramm interessiert uns, wie familiäre Praktiken mit Fähigkeiten wie Lesen oder Rechnen zusammenhängen. Während das schulische Lernen relativ gut erforscht ist, sind die Wirkmechanismen von familiären Praktiken auf den Bildungserfolg noch unterbeleuchtet."

Bislang gibt es keine Fachstelle oder Hochschule, die sich dem Themenkomplex Bildung, Familie und Schule prioritär annimmt. Und dies obwohl etwa die Zusammenarbeit zwischen Schule und Elternhaus im Berufsfeld Schule immer wieder eine Herausforderung ist. Doris Edelmann, die Leiterin des Instituts für Forschung, Entwicklung und Evaluation der PHBern und Initiantin des neuen Schwerpunktprogramms ist deshalb überzeugt: "Die PHBern kann mit dem neuen Schwerpunktprogramm einen wichtigen Beitrag leisten, um die Berufspraxis bezüglich der Kooperation mit dem Elternhaus qualitativ weiterzubringen."

Aus dem neuen Schwerpunktprogramm "Familie – Bildung – Schule" sollen insbesondere Erkenntnisse für die Berufspraxis resultieren: "Im Berufsfeld sind Kenntnisse darüber, worauf bei der Zusammenarbeit mit dem Elternhaus zu achten ist, von grosser Bedeutung", sagt Caroline Villiger. "Wissenschaftlich fundierte Konzepte, die auf der Befragung von Schulleitungen, Lehrpersonen, Eltern und Schulkindern gründen, fehlen hierzu weitgehend."

Die Forschung an der PHBern

Die Forschung an der PHBern ist in acht Schwerpunktprogrammen organisiert, die jeweils auf vier Jahre angelegt sind, jedoch auch verlängert werden können. In ihnen werden Forschungsprojekte mit thematisch ähnlichem Fokus gebündelt. Die Schwerpunktprogramme tragen dazu bei, Forschende und Dozierende aus verschiedenen Instituten zusammenzuführen, so dass Kompetenzen ausgetauscht und aufgebaut werden können. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse helfen mit, die Aus- und Weiterbildung von Lehrpersonen sowie Schule und den Unterricht weiterzuentwickeln und die Bildungschancen von Kindern und Jugendlichen zu stärken.

Mehr zum Schwerpunktprogramm Familie – Bildung – Schule

13. September 2019

Rekordanmeldezahlen an der PHBern

Das neue Studienjahr an der PHBern beginnt am kommenden Montag mit Rekordanmeldezahlen. Rund 890 Studierende haben sich neu für ein Studium an der PHBern angemeldet, das sind etwa 70 mehr als im Vorjahr.

Das Interesse, sich in Bern zur Lehrerin oder zum Lehrer auszubilden, Heilpädagogik zu studieren oder einen Masterstudiengang im Bereich Fachdidaktik zu absolvieren, ist gross. Noch nie starteten so viele neue Studierende an der PHBern ins neue Studienjahr. Da sich laufend noch Studierende An- und Abmelden, kann die Hochschule noch keine endgültigen Zahlen zur Verfügung stellen. Diese werden am Stichtag, dem 15. Oktober, erhoben.

Die Anmeldezahlen am Institut Vorschulstufe und Primarstufe (IVP) der PHBern und am privaten Institut Vorschulstufe und Primarstufe NMS (das der PHBern angegliedert ist) sind weiterhin sehr erfreulich. Insgesamt werden in der kommenden Woche 390 Personen an den beiden Instituten ihr Studium neu aufnehmen. Dies sind rund 30 Personen mehr als im Vorjahr. Von den neu angemeldeten Studierenden haben sich 21 Frauen und Männer für den Bilingualen Studiengang entschieden. Dieser wird zum zweiten Mal in Delémont gestartet und gemeinsam von der HEP-BEJUNE und der PHBern durchgeführt.

Mehr Männer als Frauen starten am Institut Sekundarstufe I

Auch am Institut Sekundarstufe I (IS1) sind die Anmeldezahlen in den letzten Jahren stetig gewachsen. Im Herbstsemester 2019 werden 246 Personen mit ihrem Studium am IS1 beginnen. Das sind 27 mehr als im Vorjahr. Erstmals beginnen am IS1 mehr Männer als Frauen mit ihrem Studium. 9 Personen starten im neuen, konsekutiven Masterstudiengang. Dieser wurde entwickelt, um Personen mit einem Bachelorabschluss in einem Fach, das an der Volksschule unterrichtet wird, den rascheren Einstieg in den Lehrberuf zu ermöglichen.

Nach rückläufigen Zahlen in früheren Jahren stösst das Lehrdiplom für Maturitätsschulen wieder auf deutlich mehr Interesse. Am Institut Sekundarstufe II haben sich 124 Personen immatrikuliert, 26 mehr als im Vorjahr.    

Im letzten Jahr wurde beim Masterstudiengang Schulische Heilpädagogik eine deutliche Zunahme der Anmeldungen verzeichnet. Mit dem neuen Studienplan 2018 wurde ein Angebot mit mehr Flexibilität und neuen Zugangswegen geschaffen. Im Herbst 2019 beginnen nun 68 Studierende ihr Studium am Institut für Heilpädagogik. Diese Zahl entspricht – übers ganze Studienjahr bereinigt – recht genau jener vom Vorjahr. Die Zahl der Personen, die Zusatzleistungen erbringen, um später Heilpädagogik studieren zu können, hat sich aufs neue Studienjahr von 15 auf 30 verdoppelt. 

Am Vorbereitungskurs, der Studieninteressierten ohne gymnasiale Maturität den Weg an die PHBern eröffnet, ist ein weiteres Wachstum der Anmeldezahlen zu verzeichnen. Um alle 180 Anmeldungen fürs Studienjahr 2019/2020 zu berücksichtigen, wird am Vorbereitungskurs eine zusätzliche Gruppe eröffnet.

Pascale zeigt, wie Studieren geht

Kann man über das vielseitige Leben einer PHBern-Studentin einen Kurzfilm machen, der so richtig neugierig macht? Das Institut Vorschulstufe und Primarstufe der PHBern hat es zusammen mit Pascale – der Protagonistin des Films – versucht. Der facettenreiche Film „Mehr als Mandala malen“ ist ab sofort auf der Website www.phbern.ch abrufbar. Er soll Lust machen aufs Studieren an der PHBern und zeigen, dass der Lehrberuf überaus vielfältig und spannend ist.

Weitere Zahlen der PHBern: www.phbern.ch/statistiken

7. September 2019

Innovativ führen – auch in der Schule: 12. Interkantonale Tagung für Schulleiterinnen und Schulleiter

Schulleiterinnen und Schulleiter sind die CEO der Schule. Sie initiieren Entwicklungen und schaffen ein Klima, das offen ist für Innovationen. An der 12. Interkantonalen Tagung für Schulleiterinnen und Schulleiter erhielten sie Anregungen von erfahrenen Persönlichkeiten, u.a. von Andy Abgottspon, Internetunternehmer aus dem Wallis.

Über 150 Schulleiterinnen und Schulleiter bildeten sich in Naters weiter.

An der 12. Interkantonalen Tagung für Schulleiterinnen und Schulleiter (IKAS) nutzten über 150 von ihnen die Gelegenheit, sich intensiv mit grundsätzlichen Fragen der Führung auseinander zu setzen. Expertinnen und Experten aus Bildung, Wissenschaft und Wirtschaft referierten am 6./7. September 2019 zu „Innovativ führen – erfolgreich handeln“. Unter ihnen der Walliser Internetunternehmer Andy Abgottspon und die Zukunftsexpertin Tina Teucher aus Deutschland.

Veränderungen gehören heute einfach dazu

Tina Teucher, Beraterin für Nachhaltigkeit und Corporate Social Responsability, machte Lust aufs Umdenken und suchte Antworten auf die Frage: „Wie ermöglicht innovative Führung eine gemeinsame Entwicklung?“ Sie interessierte dafür, was heute – in Zeiten rasanter Veränderungen – ein Kollektiv zusammenhält. Peter Zurkirchen,Organisationsentwickler, zeigte auf, wie sich Schulen dauerhaft fit machen für Innovationen und was agile Führung im digitalen Zeitalter auszeichnet.

Nebst sechs Referaten standen sieben Ateliers auf dem Programm. In diesen ging es darum, sich – nach einem Input -– in kleinen Gruppen intensiv auszutauschen. Z.B. zu Techniken zur Entwicklung neuer Ideen. Oder zur Bedeutung von Agilität in der Schulführung. Im Abschlussreferat erzählte der Walliser Internetunternehmer Andy Abgottspon mit einer ernsten Prise Humor von Goldfischen und A-Playern.

Erfolgreiche und langjährige Kooperation von drei PHs

Die IKAS fand 2019 zum 12. Mal statt. Seit der Gründung brachte die IKAS über 1600 Schulleiterinnen und Schuler zusammen. Getragen wird die IKAS vom Institut für Weiterbildung und Medienbildung der PHBern – in Kooperation mit der PH Wallis und der PH Freiburg. Priska Hellmüller, Leiterin des Bereichs Kader- und Systementwicklung an der PHBern, hat alle bisherigen IKAS mitorganisiert. Sie geht in Pension und blickt zufrieden zurück: „Das grösste Kompliment sind die vielen Stammgäste, die jedes Jahr kommen – um sich inspirieren zu lassen, sich weiterzubilden und sich zu vernetzen.“

Details zur Tagung und Fotos unter www.ikas-tagung.ch

3. September 2019

Gebührenbefreiung bei gleichzeitiger Immatrikulation an der PHBern und an einer weiteren Berner Hochschule wird abgeschafft

Bisher bezahlten Studierende der PHBern, die am Institut Sekundarstufe II eingeschrieben waren und gleichzeitig an einer weiteren Berner Hochschule studierten, die Semestergebühren nur einmal. Diese Vorzugsbehandlung wird 2021 abgeschafft.

Mit der Gründung der Pädagogischen Hochschule PHBern vor bald 15 Jahren wechselte die Ausbildung von Lehrpersonen der Sekundarstufe II von der Universität Bern an die PHBern. Um fortan Studierende, die gleichzeitig an beiden Hochschulen eingeschrieben waren, die gleichen Bedingungen zu bieten wie vorher, wurde ihnen die Semestergebühr an der PHBern erlassen. Dies führte aber dazu, dass Studierende, die von einer Universität ausserhalb des Kantons Bern an die PHBern kamen, benachteiligt wur-den. Sie mussten sich seit je her an zwei Hochschulen immatrikulieren, wenn sie ihr Fachstudium noch nicht abgeschlossen hatten.

Der zunehmende Spardruck einerseits und die Ungleichbehandlung der Studierenden verschiedener Universitäten andererseits haben nun dazu geführt, dass die PHBern die Vereinbarung zur Gebührenbe-freiung bei gleichzeitiger Immatrikulation an der Universität Bern und an der Berner Fachhochschule aufgekündigt hat. Dies nach Rücksprache mit der Erziehungsdirektion des Kantons Bern.

Die neue Regelung gilt für Studierende, die ihr Studium an der PHBern im September 2021 oder später beginnen. Eine letzte Einschreibung zu den bisherigen Konditionen ist bis Ende Oktober 2020 möglich mit Studienbeginn an der PHBern im Frühjahrssemester 2021.

Notiz an die Redaktionen

Weitere Informationen erhalten Sie von Marc Eyer, dem Leiter des Instituts Sekundarstufe II der PHBern. Tel. 076 261 69 34, E-Mail: marc.eyer@phbern.ch